Baden-Württemberg

VCD - der Club für ...

VCD - der Club für...

... Fußgägnger, Radfahrer, Bahnfahrer und Autofahrer!

Wie gut oder schlecht Verkehrspolitik ist — dafür gibt es einen klaren Maßstab: den Menschen und seine Umwelt.

VCD - der Club für...

... Fußgänger

Fußgänger brauchen ausreichend Raum, nicht nur schmale Streifen

  • In dichter bewohnten Stadtteilen und vor allem in der Innenstadt sind mehr Ruhezonen ohne Lärm- und Abgasbelästigung durch Autos notwendig!
    Nur so bleibt die Stadt als Lebensraum für alle attraktiv, insbesondere für Familien, die Zukunft unserer Städte.
  • Zügiges sicheres Überqueren ohne große Umwege soll auch bei breiten Straßen möglich sein.
  • Gehwege sind keine Parkplätze und keine Radwege.
  • Natürlich hat alles incl. Zugang zu den Straßenbahnen rollstuhlgerecht zu sein!

... Radfahrer

Das Fahrrad ist in einer ebenen Stadt wie Karlsruhe auf kurzen Strecken das ideale, weil umweltverträglichste und meistens auch schnellste Verkehrsmittel.

Dies gilt es durch sichere und direkte Verbindungen und Abstellanlagen für Radler zu fördern.

Radwege bergen oft Gefahren z.B. durch Hindernisse und fehlende Sichtbeziehung zwischen Autofahrern und Radler. Wir setzen uns daher verstärkt ein für:

  • Aufhebung der Benutzungspflicht von Radwegen und stattdessen Wahlfreiheit zwischen Radweg und Fahrbahn.
  • Einsatz von Radspuren statt Radwegen, weil das Fahr-Rad als Fahr-Zeug eigentlich auf die Fahr-Bahn gehört.
  • Öffnung von Einbahnstraßen für umwegfreie Verbindungen, Fahrradstraßen und verkehrsberuhigte Bereiche, Verbesserungen an verbleibenden Radwegen, zusammenhängende und beschilderte Netze von Fahrradverbindungen, die auch für den schnellen Radverkehr taugen (u.a. Pedelecs), sowie für Tempo 30 in Wohngebieten.

Siehe auch 10 Gebote des sicheren Radfahrens, Archiv für Unterlagen mit Beispielen anlässlich der BDV 2012, Liebe Radfahrer, ab auf die Fahrbahn! und Gefahren auf Radwegen melden

... Bahnfahrer

Straßenbahnen sind das Verkehrsmittel der Wahl für die Hauptrouten: wirtschaftlich, ökologisch, leise, bequem und schnell. Und ihr Fahrweg ist bei gleicher Leistungsfähigkeit besser in die Landschaft integriert. Deswegen:

  • Alle großen Stadtteile und größeren Orte der Umgebung an Straßen- und Stadtbahn anschließen.
  • Bahnen ist durch entsprechende Ampelschaltungen Vorrang vorm Individualverkehr einzuräumen, weil sie viel mehr Insassen haben als Autos.
  • Ergänzung durch attraktives Busnetz.
  • Größere und einheitliche Verbünde.
  • Barrierefreier Nahverkehr, mehr Radmitnahme.
  • Weiterhin oberirdische Bahnen in der City.
  • Flexibles, nicht nur auf die City ausgerichtetes Liniennetz.

... Autofahrer

Nicht alle Mobilitätsbedürfnisse können durch Rad und Bahn abgedeckt werden. Für Städter ist für entlegene Ziele und Transporte Carsharing oft viel günstiger. Park&Ride macht das Auto zum Zubringer zum ÖPNV. Carsharing, P&R und Mobilitätsberatung schaffen Platz für diejenigen, die auf Autos angewiesen sind, z.B. Behinderte, ohne weiteren Landschaftsverbrauch und Lärm.

Bildergalerie

  • Quelle: Heiko Jacobs Straßenbahn + Eisenbahn = Albtalbahnhof Karlsruhe
  • Quelle: Heiko Jacobs Auto + Rad auf der Fahrbahn = Durlacher Allee Karlsruhe
  • Quelle: Heiko Jacobs Straßenbahn + Auto = Park&Ride Fächerbad Karlsruhe
  • Quelle: Heiko Jacobs Straßenbahn + Fußgänger = Marktplatz Karlsruhe
  • Quelle: Heiko Jacobs Fußgängerzone bei St. Stephan, Karlsruhe
  • Quelle: Heiko Jacobs Wahlfreiheit zwischen "anderem Radweg" und Fahrbahn
  • Quelle: Heiko Jacobs Radspur statt Radweg
  • Quelle: Heiko Jacobs Einbahnstraße freigegeben
  • Quelle: Heiko Jacobs 1 Minute Straßenbahn ...
  • Quelle: Heiko Jacobs ... aber 9 Minuten Grünanlage
  • Quelle: Heiko Jacobs Lieber weniger ...
  • Quelle: Heiko Jacobs ... als mehr Autos

Termine des VCD Karlsruhe

Hinweise auf regelmäßige Treffen, Veranstaltungen, Vorträge,  Mitgliederversammlungen etc.

Nächste Treffen: 1.8., 5.9., 10.10., 7.11., 5.12., 2.1., 6.2., ...

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