Baden-Württemberg

Schwarzwald - Baar - Rottweil

Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt die Elektrifizierung der Bahnstrecken in der Region

Bundesverkehrswegeplan 2030 muss auch für die Gäubahn gelten

Die Kreisgruppe Schwarzwald-Baar-Rottweil des „Verkehrsclub Deutschland“ (VCD) freut sich über den jüngst von der Landesregierung gefassten Beschluss, in Zusammenarbeit mit dem Bund unter anderem die Bahnstrecken Rottweil – Villingen, Hüfingen – Bräunlingen sowie Tuttlingen-Immendingen bis zum Jahr 2025 zu elektrifizieren.

„Damit kommt die Elektrifizierung genau zum richtigen Zeitpunkt: In den nächsten Jahren müssen die bisherigen Ringzug-Dieseltriebwagen altersbedingt durch neue Fahrzeuge abgelöst werden. Das ist der ideale Zeitpunkt, um moderne, spurtstarke und energiesparende Elektrotriebwagen einzusetzen“, teilt Ekkehard Hausen, der Sprecher der VCD-Kreisgruppe, mit. „Außerdem besteht so endlich die Möglichkeit, Stuttgart und Freiburg mit Direktverbindungen über Rottweil, Villingen und Donaueschingen zu verbinden. Damit bestünden umsteigefreie Zugverbindungen aus unserer Region sowohl in die Landeshauptstadt als auch in die Breisgaumetropole.“

In den vergangenen Tagen wurde sehr viel über die Priorisierung von Straßenbauprojekten diskutiert, so die VCD-Pressemitteilung weiter. Dabei sei aber völlig außer Acht gelassen worden, dass der Ausbau der Gäubahn seit Inkrafttreten des Bundesverkehrswegeplanes im Dezember 2016 trotz Einstufung in den vordringlichen Bedarf noch keinen Schritt vorangekommen ist. „Es ist höchste Eisenbahn, dass sich unsere Bundestagsabgeordneten in der Region vehement für einen verbindlichen und raschen Ausbau der Gäubahn einsetzen“, fordert Ekkehard Hausen.

Passend dazu hat der Schwarzwälder Bote am 16.04.2018 den Artikel "Elektrifizierung begrüßt" veröffentlicht, ebenso erschien im Südkurier am 13.04.2018 der Artikel "Chancen steigen für Bahn-Ausbau"

zurück