Baden-Württemberg

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Modal Split

Der Binnenverkehr der Stadt Tübingen ist zu etwa je einem Viertel den Verkehrsmitteln "Auto", "ÖPNV", "Fahrrad" und "Zu Fuß Gehen" zuzuordnen. Diese - auch als Modal Split bezeichnete - Aufteilung ist das Ergebnis einer im Jahr 2007 durchgeführten Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten der Tübinger EinwohnerInnen.

Die Möglichkeiten für eine sozial- und umweltverträgliche Mobilität sind in Tübingen vergleichsweise gut

  • Der Stadtverkehr in Tübingen befindet sich, gemessen an anderen Städten dieser Größenordnung, auf hohem Niveau. Maßgeblich verantwortlich hierfür sind ein dicht gewobenes Liniennetz, eine hohe Taktfrequenz und ein 24-Stunden-Betrieb.
  • Der, ursprünglich vom VCD initiierte, Carsharing-Betrieb teilAuto betreibt mittlerweile allein in Tübingen rund 90 Fahrzeuge, die etwa 2000 NutzerInnen zur Verfügung stehen.
  • Die Sorgenkinder des VCD im Tübinger Verkehrsgeschehen sind die Radfahrenden und die zu Fuß Gehenden: Die zahlreichen Radfahrer sind im Straßenbild allgegenwärtig, so dass andere Verkehrsteilnehmer überall mit ihnen rechnen müssen. Doch die zur Verfügung stehende Verkehrsfläche für Fußgänger und Radfahrer wird ihrem hohen Verkehrsanteil in keinster Weise gerecht. Um jeden Quadratmeter aber, der dem Autoverkehr zugunsten von Radlern und Fußgängern abgerungen werden soll, wird in Tübingen ein erbitterter Kampf geführt, was sich am Beispiel des seit rund 25 Jahren andauernden Kampfes um eine autofreie Mühlstraße besonders eindrucksvoll manifestiert.

Stand: 05/18

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