Baden-Württemberg

BW, Pressemitteilung, Verkehrspolitik, Infrastruktur, Schienenverkehr

Der ökologische Verkehrsclub Baden-Württemberg e.V. begrüßt die Aktivitäten des Landes und der Region für den zweigleisigen Ausbau der Wendlinger Kurve.

Nr. 9/18 - Zumeldung zur gemeinsamen Pressemeldung von Land, Region Neckar-Alb und regionaler Wirtschaft vom 10. April 2018: „Land, Region Neckar Alb und regionale Wirtschaft wollen Große Wendlinger Kurve gemeinsam voranbringen“.

Der ökologische Verkehrsclub Baden-Württemberg e.V. begrüßt die Aktivitäten des Landes und der Region für den zweigleisigen Ausbau der Wendlinger Kurve.

„Um zukünftig Verspätungen auf der im Bau befindlichen Schnellfahrstrecke Stuttgart – Ulm zu vermeiden, ist der zweigleisige Bau der Wendlinger Kurve unbedingt notwendig – alles andere wäre ein Schildbürgerstreich“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb angesichts des heute verkündeten Schulterschlusses von Land und Region zur Wendlinger Kurve.

Da schon die eingleisige Wendlinger Kurve mit Mitteln des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) finanziert werde und dabei der Bund 60 Prozent der Kosten trage, sollte auch die Zweigleisigkeit nach dem gleichen Finanzierungsmuster erfolgen, fordert Lieb. Die Wendlinger Kurve habe auch bei zweigleisigem Ausbau ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis und sei somit förderfähig nach GVFG, so der VCD. Die Verkehrspolitiker im Bund seien nun gefordert, zusammen mit dem Land und der Region rasch zu einer Lösung zu kommen, damit der Bau der zweigleisigen Kurve ohne vermeidbare Mehrkosten umgesetzt werden könne.

zurück