Baden-Württemberg

Pressemitteilung, Verkehrspolitik, Auto

Endlich Tempo 30 in der nördlichen Karlstraße

Zum Thema nördliche Karlstraße sei noch unsere PM vom 16.11.2018 zur kleinen "Zwischenetappe" nachgereicht:

 

Endlich Tempo 30 in der nördlichen Karlstraße – klares Bekenntnis vom OB für flächendeckendes Tempo 30 in Karlsruhe:

 

Endlich Tempo 30 in der nördlichen Karlstraße

Klares Bekenntnis von Oberbürgermeister Mentrup zu Tempo 30

Vorrang für Verkehrssicherheit und Lebensqualität

 

„Endlich Tempo 30 in der nördlichen Karlsstraße. Das lange Warten hat ein Ende,“ freut sich der Verkehrsclub Deutschland (VCD) über die lang ersehnte und schon länger angekündigte Verkehrsberuhigung auf dem Abschnitt der Karlstraße zwischen Amalienstraße und Stephanienstraße. Die Diskussion um eine geänderte Nutzung des Verkehrsraums in der nördlichen Karlstraße hat zuletzt wieder durch den Park(ing) Day im September 2018 Auftrieb bekommen. Das Stadtplanungsamt hatte dort anhand einer Visualisierung eine Umfrage zur Umwidmung des Straßenzugs als Fußgängerzone vorgenommen. 74 von 77 Passanten stimmten für eine durchgehende gepflasterte Fläche, so das eindeutige Ergebnis. Auch die Kinder- und Jugendbibliothek im Prinz-Max-Palais und ein Großteil der anliegenden Geschäftsleute haben sich durch ihre Beteiligung am Park(ing) Day klar für eine Änderung der Verkehrssituation positioniert. „Die Verkehrsberuhigung auf Tempo 30 in diesem Bereich kann daher nur ein erster Schritt sein,“ so Uwe Haack vom VCD.

 

Besonders erfreulich sei, dass auch Oberbürgermeister Frank Mentrup sich kürzlich deutlich für eine weitere Ausdehnung von Tempo 30 im Stadtgebiet ausgesprochen hat. In einem Interview in der aktuellen Ausgabe der bundesweiten Zeitschrift „mobilogisch!“ (Heft 3/2018) hat Oberbürgermeister Mentrup sich dafür eingesetzt, dass in Karlsruhe bald Tempo 30 die Regelgeschwindigkeit innerorts wird. Für eine vom Deutschen Städtetag angeregte Erprobung dieser Regelung will Karlsruhe sich als Versuchsstadt zur Verfügung stellen. Dazu Uwe Haack vom VCD: „Die Stadt setzt damit ein klares Zeichen für Verkehrssicherheit und Lebensqualität. Welchen enormen Gewinn Tempo 30 für die Verkehrssicherheit bringt, kann man etwa anschaulich in der Yorckstraße beobachten. Wurden dort früher Radfahrer regelmäßig ohne den erforderlichen Sicherheitsabstand von 1,50 Meter überholt, hat dieses gefährliche Verhalten nach der Temporeduzierung stark nachgelassen.“

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