Baden-Württemberg

Auto, Elektromobilität, Gesundheit

Jürgen Resch (DUH) in Ludwigsburg: Wie der aktuelle Niedergang der Automobilindustrie gestoppt werden kann

Ort: Staatsarchiv, Aresenalplatz 3, Ludwigsburg. Den deutschen Autobauern droht das Nokia-Schicksal: Sie setzen trotz verschärfter Klimakrise und der weltweiten Abkehr von schmutzigen Verbrennern wie nie zuvor auf klimaschädliche Stadt-Geländewagen. Dass die deutschen Hersteller im Gestern stecken geblieben sind, zeigte sich auch an der Absage fast aller internationalen Hersteller auf der diesjährigen IAA. Mit ihrem rückwärtsgewandten Denken gefährden die Autohersteller sich und ihre rund 800.000 Arbeitnehmer.

Jürgen Resch, Geschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, ist seit 30 Jahre aktiv im Bereich Luftreinhaltung & Klimaschutz und kann zurück-blicken auf jahrelange Auseinandersetzungen mit der Autoindustrie, um diese auf zukunftsweisenden Kurs zu bringen. Die Durchsetzung des Dreiwege-Katalysators bei Benzin-Pkws ist nur ein Beispiel. Er wird Ihnen erläutern, warum die Autoindustrie radikal umsteuern muss, um sich am Leben zu er-halten und nicht zum Ersatzteillager für Oldtimer zu verkommen. Dazu gehört die lückenlose Aufklär-ung des Dieselabgasskandals, um verloren gegangenes Vertrauen wiederherzustellen, sowie die Umstellung der Produktpalette. Nicht zuletzt fordern die vielen Tausend Aktiven von "Fridays For Future", was längst überfällig ist: eine klimafreundliche Mobilität.

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