Baden-Württemberg

BW, Verband, Verkehrspolitik

VCD-Aktionen aus Baden-Württemberg sind bundesweite Vorbilder

Der VCD Landesverband und der VCD Heidenheim landeten beim bundesweiten Aktivenwettbewerb auf dem ersten und dritten Platz. Insgesamt stammte ein Drittel der Bewerbungen von Ehrenamtlichen aus Baden-Württemberg.

Ehrenamtliche aus Südwesten beteiligen sich überdurchschnittlich

Für seinen Tarifvergleich der 22 Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg landete der VCD-Landesverband auf dem ersten Platz beim diesjährigen Aktivenwettbewerb des VCD-Bundesverbands. Das Team um Geschäftsführer Armin Haller und und den Landesvorsitzenden Matthias Lieb hatte vor allem die Preise von Tageskarten verglichen, verwirrende Unterschiede aufgezeigt und Empfehlungen für eine kundenfreundliche Angleichung gegeben. Dicht gefolgt wird der Landesverband vom VCD Heidenheim auf dem dritten Platz, der für sein vorbildliches Engagement gegen Falschparken ausgezeichnet wurde. 13 Aktive aus der Brenzstadt verteilten knapp 500 Gelbe Karten in einer Woche, um ein Zeichen gegen zugestellte Rad- und Fußwege zu setzen.

Insgesamt hatten sich 20 VCD-Untergliederungen aus ganz Deutschland beworben – darunter sieben aus Baden-Württemberg. Das freute VCD-Landeschef Matthias Lieb: „Die Ehrenamtlichen aus dem Ländle beteiligten sich dieses Jahr überdurchschnittlich am Aktivenwettbewerb – darauf können wir stolz sein. Sie bringen die Verkehrswende bei uns konkret voran, indem sie die Probleme vor Ort benennen, Lösungen vorschlagen und bei deren Umsetzung helfen. Dafür möchte ich mich herzlich bei den Regional- und Kreisverbänden sowie den Ortsgruppen bedanken!“

Beworben hatten sich neben den Preisträgern:

Bundesdelegiertenversammlung

Die Preisverleihung fand am 16. November auf der VCD-Bundesdelegiertenversammlung in Bad Herrenalb statt. Rund 100 Teilnehmende tauschten sich über wichtige Entwicklungen des Verbandes. In Workshops diskutierten sie die Ziele und Aktionen des VCD zu den Themen Flugverkehr, Seniorenmobilität, Öffentlichem Nahverkehr sowie Fuß- und Radverkehr.

Verkehrsminister Winfried Hermann betonte in seinem Grußwort, dass der VCD die Verkehrswende in Deutschland maßgeblich vorantreibe. Er appellierte an die Haupt- und Ehrenamtlichen, sich weiterhin hartnäckig einzusetzen – denn damit den Versprechen von mehr Klimaschutz auch Taten folgen, müsse sich die Zivilgesellschaft konstruktiv einbringen und wenn nötig Politik und Wirtschaft auch kritisieren.

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