Baden-Württemberg

Pressemitteilung, Verkehrspolitik, Gesundheit

VCD fordert Verkehrswende

Pressemitteilung Nr. 17/18 - Stuttgart, 10.07.2018: 20 Prozent weniger Autoverkehr für höhere Lebensqualität erforderlich

In der Debatte um mögliche Fahrverbote für schmutzige Autos geht unter, dass generell durch zu viel Autoverkehr die Lebensqualität in den Städten vermindert wird. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub Baden-Württemberg hin.

Auch wenn durch Anwendung innovativer Verfahren die Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxid eingehalten würden, so sei der PKW weiterhin in der Stadt das Verkehrsmittel mit den meisten Unfällen, dem höchsten Flächenverbrauch und dem höchsten Beitrag zu den klimaschädlichen Treibhausgasen, so der VCD.

Viele Städte würden deshalb den Umstieg vom Auto auf den Umweltverbund fördern und den öffentlichen Verkehr und das Radwegenetz ausbauen. Regelmäßig lägen solche Städte wie Zürich, Wien oder Kopenhagen an der Spitze der Rangliste lebenswerter Städte. „In Stuttgart werden hingegen rückwärtsgewandt Kämpfe ausgetragen, wer wie lange noch mit seinem dreckigen Diesel in die Stadt fahren darf“, beklagt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb und vermisst eine Debatte über eine Verkehrswende in Stuttgart. Mit seiner Aussage zu 20 Prozent weniger Autoverkehr habe Stuttgarts Oberbürgermeister Kuhn das Ziel richtig beschrieben, doch die Umsetzung sei leider nicht erkennbar.

Dass die Bürger diesen Weg mitgehen würden, zeigten die Initiativen zum Radentscheid und zur Kulturmeile, betont Lieb.

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