VCD Baden-Württemberg Nachrichten http://bw.vcd.org de_DE VCD Baden-Württemberg Sun, 13 Oct 2019 17:29:48 +0200 Sun, 13 Oct 2019 17:29:48 +0200 TYPO3 EXT:news news-5369 Thu, 10 Oct 2019 15:29:48 +0200 Parking day Aktivisten angezeigt. Falschparker daneben kommt billig davon. https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/parking-day-aktivisten-angezeigt-falschparker-daneben-kommt-billig-davon/ Dass auf dem Kurzzeitparkplatz nebenan ein Auto mehrer Stunden ohne Ticket geparkt hat, wurde hingegen gerade einmal mit 10 € Bußgeld geahndet. Ludwigsburg sieht sich selbst als Vorreiter in Sachen Verkehrswende: Neue Bussysteme, Niederflurbahn, Digitalisierung mit dem neuen Verkehrsrechner und Luftfilter von Mann und Hummel. Mit vielen Ideen wurden hohe Summen aus dem Paket der Bundesregierung abgerufen. Die bundesweite Aktion PARK(ing)Day, die Bewusstsein schaffen soll und praktisch überall geduldet wird, wurde in Ludwigsburg wohl gar nicht gerne gesehen. Anstatt aktive Bürger*innen zu unterstützen gab es Ärger mit den Ordnungsbehörden. Die Straße zurückerobern – in Ludwigsburg eine unerlaubte Sondernutzung.

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news-5349 Tue, 01 Oct 2019 10:19:08 +0200 Mit dem elektrischen Senderblitz durch Mühlacker Namenswettbewerb für das VCD Lastenrad Mühlacker entschieden https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/mit-dem-elektrischen-senderblitz-durch-muehlacker-namenswettbewerb-fuer-das-vcd-lastenrad-muehlacker-en/ VCD- Landesvorsitzender Matthias Lieb freute sich über die rege Teilnahme am Namenswettbewerb mit interessanten Beiträgen wie „Mühlrad“ oder „Mühli“.
Das Rennen hat jedoch ein anderer Name mit aktuellem Bezug zur Senderstadt gemacht:
„Senderblitz“ ist der neue Name des VCD-Lastenrads, mit dem Heike Ebhart aus Kleinglattbach eine VPE-Monatsnetzkarte für Bus und Bahn gewonnen hat,  die sie aus der Hand von Frau Selma Cantürk vom Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis entgegennehmen konnte.

Die Ausleihstation für den „Senderblitz“  ist beim Kaufhaus Sämann, gebucht werden kann  ganz einfach unter www.lastenrad-Muehlacker.de. Die Ausleihe des elektrischen Lastenrades ist kostenlos, allerdings wird eine Spende erwartet.

Mit dem Lastenrad können Klima- und umweltfreundlich kleine und größere Lasten transportiert werden, für die sonst häufig ein Auto bewegt wird. Ob Getränkekisten, Grünschnitt für den Häckselplatz oder Äpfel vom Baumstückle - das alles transportiert der Senderblitz - und noch viel mehr - einfach ausprobieren!

Außerdem sind wir auch bei den SWM-Social-Coins der Stadtwerke Stuttgart angemeldet und freuen uns über Unterstützung: https://www.swm-social-coins.de/project/lastenrad-muehlacker/

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news-5334 Fri, 27 Sep 2019 11:18:07 +0200 Freizeit ohne Auto in Stuttgart https://freizeitohneauto.s-bahn-stuttgart.de/ news-5311 Wed, 25 Sep 2019 16:59:04 +0200 140 Jahre Gäubahn - Stuttgarts Eisenbahnverbindung in den Süden https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/140-jahre-gaeubahn-stuttgarts-eisenbahnverbindung-in-den-sueden/ Im September 1879, also vor 140 Jahren, wurde die Eisenbahnstrecke Stuttgart - Eutingen im Gäu in Betrieb genommen. Damit konnte die Verbindung Richtung Schweiz, die zuvor von Stuttgart aus entweder über Plochingen - Tübingen - Horb oder über Zuffenhausen - Calw - Nagold - Horb geführt wurde, über die sog. „Gäubahn“ deutlich abgekürzt werden. Diese Abkürzungsstrecke war so erfolgreich, dass inzwischen die gesamte Eisenbahnstrecke Richtung Süden als Gäubahn bezeichnet wird, obwohl historisch betrachtet nur der Abschnitt Stuttgart - Eutingen (und weiter nach Freudenstadt) so bezeichnet werde, stellt der ökologische Verkehrsclub VCD fest.

„Die Gäubahn bietet seit 140 Jahren eine schnelle und direkte Verbindung von der Landeshauptstadt nicht nur ins Gäu, sondern auch weiter ins obere Neckartal und zum Bodensee, in die Schweiz und nach Italien“, erklärt VCD-Landesvorsitzender  Matthias Lieb. Früher gab es sogar Nachtzüge Berlin/Hamburg - Stuttgart - Rom sowie noch bis vor rund 20 Jahren Züge nach Mailand und Genua.

Tausende Fahrgäste täglich nutzen die Gäubahn, die die Landeshauptstadt Stuttgart direkt mit dem südlichen Landesteil verbindet. Hätten entschlossene Verkehrspolitiker das von der Besatzungsmacht abgebaute zweite Gleis wieder verlegen lassen, könnten es längst noch viel mehr sein.

Denn seit 1996 sei zwar durch den Vertrag von Lugano mit der Schweiz der Streckenausbau mit Fahrzeitverkürzung beschlossen, doch passiert sei bisher - nichts, beklagt der VCD.

Seit dem Wegfall der Neigetechnik-Züge läge die Fahrzeit sogar wieder rund 15 Minuten höher als vor 20 Jahren. „Einzig ein kurzer, knapp 5 Kilometer langer Streckenabschnitt ist baureif, aber der Baubeginn lässt weiter auf sich warten“, stellt Matthias Lieb fest.

Dazu passe auch, dass das Gäubahn-Jubiläum verschwiegen werde, während sonst das Jubiläum von Eisenbahnstrecken im Land üblicherweise intensiv gefeiert werde, so zuletzt am vergangenen Wochenende in Aulendorf, beklagt der VCD.

Das dürfte auch an der Rolle der Stadt Stuttgart und der ungewissen Zukunft der Gäubahn im Stadtgebiet von Stuttgart (der sog. Panoramabahn) liegen, vermutet der VCD. So wolle die Stadt Stuttgart lieber früher als später die Verbindung der Gäubahn zum Hauptbahnhof unterbrechen, um die Eisenbahnflächen der Stadtentwicklung zu opfern, eine Jubiläumsfeier für die Eisenbahn passe dazu nicht in Konzept, so der VCD. Bereits jetzt eingeplant sei die mehrjährige Unterbrechung in Vaihingen während der S21-Bauarbeiten. Die Panoramabahn wäre zunächst zeitweilig stillgelegt, alle Fahrgäste würden in die bereits jetzt überlastete S-Bahn gezwungen, bis irgendwann die Anbindung der Gäubahn über den Flughafen fertiggestellt sei, so der VCD. Experten gingen hier inzwischen von einer Verzögerung und entsprechenden Unterbrechung bis ca. 2030 aus.

Aus VCD-Sicht müsse diese Unterbrechung im Interesse der Fahrgäste unbedingt vermieden werden, es gebe alternative Baumethoden unter Beibehaltung der Gäubahnanbindung.

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news-5299 Mon, 23 Sep 2019 14:46:39 +0200 VCD bekräftigt Forderung nach günstiger VPE-Tageskarte https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-bekraeftigt-forderung-nach-guenstiger-vpe-tageskarte/ „Eine günstige Tageskarte für eine Zone wie z.B. für Mühlacker oder für Remchingen für 3€ wäre eine gutes Angebot, Autofahrer auch in der Stadt oder in der Region zum Umsteigen zu motivieren“, begründet VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die VCD-Forderung: „Einsteigen, bezahlen, einen ganzen Tag in der Stadt mobil sein - das sind die Vorteile solch einer Tageskarte“. Aus VCD-Sicht müssten auch die Stadtwerke Mühlacker an einer solchen Tageskarte Interesse haben, denn der Stadtbus habe kein Kosten-, sondern ein Auslastungsproblem, in dem zu wenige Fahrgäste außerhalb des Schülerverkehrs in den Bussen seien. Mit einer Tageskarte werde auch die Pünktlichkeit gesteigert, da die Busfahrer nicht mehr so viele Einzelfahrkarten verkaufen müssten, so der VCD.

„In den letzten rund 20 Jahren sind die Fahrpreise im VPE, besonders die Tageskartenpreise überproportional gestiegen, die Parkgebühren und die Benzinpreise aber weitgehend stabil geblieben“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb aus Mühlacker fest. 1998 kostete die 24-Stundenkarte 5,50 DM, heute die Tageskarte 5,50 € - das sei eine Preiserhöhung um 96% bei gleichzeitiger Einschränkung der Gültigkeit von 24 Stunden ab Kauf auf jetzt nur noch den Kalendertag, rechnet Lieb vor. Eine Tageskarte für 3€ führe nur die überdurchschnittliche Preiserhöhung der letzten Jahre wieder auf ein normales Niveau zurück, argumentiert Lieb. Zum Vergleich koste eine Stunde Parken in Mühlacker 50 Cent, eine Einzelfahrt mit dem Stadtbus 2,20€, mit dem Kurzstreckenfahrschein 1,60€, so der VCD.

„Mit der heutigen Preisgestaltung gelingt keine Verlagerung auf den Umweltverbund - kein Wunder, dass die Zahl der PKW in den letzten 10 Jahren in Mühlacker um 16% zugenommen hat.“, erklärt Matthias Lieb. Alleine diese zusätzlichen PKW belegten rund 12 Kilometer Straße, rechnet der VCD vor. Im Enzkreis und der Stadt Pforzheim sei die Situation nicht anders.

„Um lebenswerte Städte zu erhalten, ist weniger Autoverkehr gerade in Mühlacker in der Bahnhofstraße nötig - wer dies ohne Verbote erreichen möchte, muss die Alternativen stärken und kommt dabei um eine Preisdiskussion nicht herum“, so Matthias Lieb. Der Enzkreis könne sich nicht ständig als klimafreundlicher Landkreis präsentieren und sich gleichzeitig attraktiver Preise im ÖPNV verweigern, so der VCD abschließend.

 

Berichterstattung / Pressespiegel:

PZ-news.de

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news-5267 Tue, 17 Sep 2019 11:43:38 +0200 Parking Days in Baden-Württemberg https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/parking-days-in-baden-wuerttemberg/ Mehrere Gliederungen haben am Freitag & Samstag Parking Day Veranstaltungen geplant:

Ihr seid mit einer Gliederung auch bei einem Park(ing) Day dabei ? Dann meldet euch und wir nehmen die Veranstaltung mit auf.

 

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news-5249 Fri, 13 Sep 2019 15:01:29 +0200 Volocopter kann keinen wirksamen Beitrag zur Lösung der drängenden Verkehrsprobleme leisten https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/volocopter-kann-keinen-wirksamen-beitrag-zur-loesung-der-draengenden-verkehrsprobleme-leisten/ „Der Volocopter ist ingenieurstechnisch eine beeindruckende Leistung, einen wirksamen Beitrag zur Lösung der drängenden Verkehrsprobleme kann er jedoch nicht leisten“ so Matthias Lieb, Vorsitzender des ökologischen Verkehrsclub (VCD) in Baden-Württemberg zum europaweit ersten öffentlichen, unbemannten Flug eines Lufttaxis im urbanen Raum in Stuttgart am Samstag, 14. September.

Flugtaxis brächten als Transportmittel einen Nutzen für Wenige, etwa wirtschaftliche Eliten oder finanzkräftige Touristen. Dem geringen gesellschaftlichen Nutzen stünden  aber aus Sicht des VCDs ein sehr hoher  Energieverbrauch und  hohe Kosten für Infrastruktur sowie Sicherheitsprobleme gegenüber.

Für zahlungskräftige Geschäftsleute könne der Volocopter zwar sehr wohl ein interessantes Verkehrsmittel darstellen, um z.B. aus dem Neckartal zum Flughafen zu gelangen, doch solche Konzepte sollten dann auch ohne Steuermittel realisiert werden, fordert der VCD angesichts der bestehenden Engpässe im Netz des öffentlichen Verkehrs, die vorrangig behoben werden sollten.

Das Überfliegen von Staus verbessere die allgemeine Mobilität nicht, eher werde zusätzlicher Verkehr geschaffen, als die Straße entlastet. Wirtschaftlicher und effizienter sei die Investition in Fahrradinfrastruktur, gute Fußwege und massive Kapazitätserweiterung für einen gut getakteten, komfortablen und anschlusssicheren öffentlichen Verkehr auf dem Boden, so Matthias Lieb (VCD). Wer öffentlichen Verkehr in die Luft verlagern wolle, solle auf Seilbahnen setzen. Sie böten emissionsfreien Verkehr bei äußerst geringem Flächenverbrauch mit der Kapazität und zu vergleichbaren Kosten einer Straßenbahn.

„In der Region Stuttgart werden täglich 9 Mio. Wege zurückgelegt, zukunftsfähige Mobilitätskonzepte müssen sich daran messen, ob diese Wege umwelt- und klimafreundlicher zurückgelegt oder auch ganz vermieden werden können“, erklärt VCD-Landesgeschäftsführer Armin Haller.

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news-5191 Thu, 12 Sep 2019 10:36:00 +0200 Schulanfang in Baden-Württemberg - Tipps, wie Kinder sicher ohne Elterntaxi zur Schule kommen. https://landfunker.de/region-tipps-wie-kinder-sicher-zu-fuss-zur-schule-und-zum-kindergarten-kommen/ news-5181 Mon, 09 Sep 2019 10:28:00 +0200 "Schaden in der Oberleitung - Das geplante Desaster der deutschen Bahn" - Buchrezension https://www.stern.de/reise/deutschland/schaden-in-der-oberleitung--wie-die-deutsche-bahn-zum-abschuss-freigeben-wurde-8890930.html news-5128 Tue, 27 Aug 2019 09:31:17 +0200 Preisgünstigste Tageskarte in Stuttgart, Tageskarte in Pforzheim sowohl in der Stadt als auch im VPE relativ teuer https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/preisguenstigste-tageskarte-in-stuttgart-tageskarte-in-pforzheim-sowohl-in-der-stadt-als-auch-im-vpe/ Ferienzeit ist Ausflugszeit – über ein Drittel aller Wege werden in der Freizeit zurückgelegt – zumeist mit dem privaten PKW. Dabei sollte aus Klima- und Umweltschutzgründen häufiger Bus und Bahn genutzt werden.

Der ökologische Verkehrsclub VCD hat deshalb für Baden-Württemberg überprüft, welche Fahrkarten-Angebote die 22 Verkehrsverbünde und der Landestarif in Baden-Württemberg als Alternative zum PKW-Ausflug anbieten und die Tageskartenpreise und –Konditionen verglichen.

„Für den Fahrgast bieten 24-Stunden-Karten den höchsten Nutzen, da einem festen Preis eine feste Nutzungszeit gegenübersteht, bei der Tageskarte sinkt hingegen der Nutzen bei einem Kauf am Abend gegenüber einem Kauf am Morgen“ weiß Matthias Lieb. Tatsächlich wurden in den letzten Jahren 24-Stunden-Karten aber zumeist durch Tageskarten ersetzt, so auch im Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE).

„Während die großen Verkehrsverbünde Rhein-Neckar VRN, Karlsruhe KVV und Stuttgart VVS und der verbundüberschreitende BW-Tarif mit ihren jeweiligen Tageskarten bzw. dem BW-Ticket, dem Metropolticket oder der RegioX-Karte zumeist preislich attraktive Fahrkartenangebote im Sortiment haben, fallen hier die kleinen Verkehrsverbünde durch vergleichsweise unattraktive Tageskartenpreise unangenehm auf“, erläutert Matthias Lieb die Ergebnisse der VCD-Auswertung. °'Das Baden-Württemberg-Ticket habe sowohl für 1 Person als auch für 5 Personen das günstigste Preis-Leistungsverhältnis aller Tageskarten. Bei den Karten für 1 Person kommen die Tageskarten des Verbundes Rhein-Neckar VRN und das Metropol-Tagesticket für die Region Stuttgart an nächster Stelle, anschließend die Tageskarte für die Ortenau. Bei den Karten für 5 Personen liegen die Tageskarten der Verbünde Rhein-Neckar VRN und Ulm (DING) an Platz 2 und 3, gefolgt von der VVS-Tageskarte.

Am anderen Ende der Skala stehen lauter kleine Verbünde.

Bei kleinen Verbünden seien die Preise der Tageskarten relativ höher als bei großen Verbünden. So koste die Tageskarte im zwischen Karlsruhe und Stuttgart liegenden kleinen Pforzheimer Verbund (VPE) für 5 Personen 18,80 € (672 km²), während in den benachbarten Verbünden KVV und VVS rund 3.500 km² zwischen 19,50 und 20,30 € kosteten.

Bei den Tageskarten in Städten schneide Stuttgart mit 5€ am besten ab. Bei den Städten um ca. 100.000 Einwohner hätten Esslingen und Ludwigsburg mit 3 € die attraktivsten Preise - Pforzheim liege hier mit 5,50€ preislich an der Spitze vergleichbarer Städte.  „Kein Wunder, dass der VPE der einzige Verbund ist, der in den letzten Jahren gegen den Trend über 10% der Fahrgäste verloren hat“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.
Positiv sei in Pforzheim allerdings die kostenlose Kindermitnahme und der Fahrpreis für 2 Personen (6,60€).

Der VCD sieht beim VPE dringenden Handlungsbedarf, neue Fahrgäste zu gewinnen, die bisherigen Ansätze des VPE seien aber weitgehend erfolglos gewesen. Statt jetzt einseitig auf verbilligte Handytickets mittels VPE-App zu setzen, sollte der VPE vielmehr ein einfaches Tageskarten (24h-Ticket)- Preissystem einführen wie folgt:

Während es heute 10 verschiedene Tageskarten im VPE mit Fahrpreisen zwischen 5,50 und 18,80 € gibt,schlägt der VCD ein logisches Preissystem vor, das Tageskarten für 1 Zone, für bis zu 3 Zonen und für das Gesamtnetz vorsieht. So wie bei der Fahrt mit dem Auto bei der Mitnahme weiterer Personen kaum Mehrkosten anfallen, sollte auch die Mitnahme weiterer Personen bei der Tageskarte einfach geregelt werden: Eine Tageskarte für bis zu 5 Personen kostet den doppelten Preis einer Tageskarte für 1 Person.

                1 Zone   bis 3 Zonen   Gesamtnetz (jeweils in €)
1 Person          3        5             7 bis 5 Personen.   6       10            14

Dabei ist der Fahrpreis für eine Zone ggf. auch für die Doppelzone Pforzheim anzuwenden.

Darüber hinaus sollten Enzkreis, Stadt Pforzheim und VPE offen und regelmäßig über die Entwicklung der Fahrgastzahlen im Verkehrsverbund kommunizieren, wie dies auch anderswo üblich ist, statt diese als geheime Kommandosache zu behandeln, fordert der VCD. Schließlich gäbe es ein öffentliches Interesse, zu erfahren, wie die Steuermittel beim VPE verwendet würden, nachdem die Fahgastentwicklung seit Jahren trotz Fahrplanverbesserungen negativ sei. Hier seien die Ursachen offen zu legen und Konsequenzen zu ziehen, so der VCD.

Unter bw.vcd.org ist die vollständige Untersuchung samt tabellarischer Darstellung der Preise je Verbund abrufbar.

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news-5109 Thu, 22 Aug 2019 09:22:53 +0200 Je größer der Verbund, desto preiswerter – je kleiner der Verbund, desto teurer. VCD vergleicht Tageskartenpreis der Verbünde in BW https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/je-groesser-der-verbund-desto-preiswerter-je-kleiner-der-verbund-desto-teurer-vcd-vergleicht-tage/ „Nach wie vor bestehen bei den Verbünden große Abweichungen hinsichtlich der zeitlichen Gültigkeit von Tageskarten und der Definition von Gruppengrößen. Dies verkompliziert die Nutzung des ÖVs gerade für Gelegenheitsfahrgäste unnötig“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb fest.

So gibt es 24-Stunden-Karten, Tageskarten oder erst ab 8 Uhr, 8:30 bzw. 9 Uhr gültige Gruppenkarten. Tageskarten für Kleingruppen werden entweder für Familien (2 Erwachsene und Kinder bis 14 Jahren) oder für 5 Personen angeboten, teilweise werden die Fahrpreise pro Person differenziert (Basispreis für 1 Person zzgl. Festbetrag für bis zu vier Personen).

Aus Sicht des VCD wäre hier eine Harmonisierung der Bestimmungen dringend notwendig: „Für den Fahrgast bieten 24-Stunden-Karten den höchsten Nutzen, da einem festen Preis eine feste Nutzungszeit gegenübersteht, bei der Tageskarte sinkt hingegen der Nutzen bei einem Kauf am Abend gegenüber einem Kauf am Morgen“ weiß Matthias Lieb. Tatsächlich wurden in den letzten Jahren 24-Stunden-Karten aber zumeist durch Tageskarten ersetzt.

„Während die großen Verkehrsverbünde Rhein-Neckar VRN, Karlsruhe KVV und Stuttgart VVS und der verbundüberschreitende BW-Tarif mit ihren jeweiligen Tageskarten bzw. dem BW-Ticket, dem Metropolticket oder der RegioX-Karte zumeist preislich attraktive Fahrkartenangebote im Sortiment haben, fallen hier die kleinen Verkehrsverbünde durch vergleichsweise unattraktive Tageskartenpreise unangenehm auf“, erläutert Matthias Lieb die Ergebnisse der VCD-Auswertung.

Das Baden-Württemberg-Ticket habe sowohl für 1 Person als auch für 5 Personen das günstigste Preis-Leistungsverhältnis aller Tageskarten. Bei den Karten für 1 Person kommen die Tageskarten des Verbundes Rhein-Neckar VRN und das Metropol-Tagesticket für die Region Stuttgart an nächster Stelle, anschließend die Tageskarte für die Ortenau. Bei den Karten für 5 Personen liegen die Tageskarten der Verbünde Rhein-Neckar VRN und Ulm (DING) an Platz 2 und 3, gefolgt von der VVS-Tageskarte.

Am anderen Ende der Skala stehen lauter kleine Verbünde.

So koste im Rottweiler Verkehrsverbund VVR eine Tageskarte für 5 Personen mit 28,80 € deutlich mehr als eine Tageskarte für 5 Personen im VVS für 19,50 €, der zudem noch einen fast fünffach größeren Geltungsbereich habe (VVR 769 km², VVS 3654 km²). Überhaupt seien bei kleinen Verbünden die Preise der Tageskarten relativ höher als bei großen Verbünden. So koste die Tageskarte im zwischen Karlsruhe und Stuttgart liegenden kleinen Pforzheimer Verbund (VPE) für 5 Personen 18,80 € (672 km²), während in den benachbarten Verbünden KVV und VVS rund 3.500 km² zwischen 19,50 und 20,30 € kosteten.

Auffällig sind die vergleichsweise hohen Tageskartenpreise im Freiburger Verkehrsverbund. Mit 26,80 € liegt der Preis einer Tageskarte für das Gesamtnetz für 5 Personen rund 30% über dem Preis von Tageskarten vergleichbarer Verbünde.

In manchen Verbünden, wie z.B. in Calw, Freudenstadt oder Konstanz, werde nur eine Familienkarte, aber keine Gruppenkarte angeboten. Fahrten von mehr als zwei Erwachsenen würden dann unverhältnismäßig teuer.  

Während für größere Verkehrsverbünde auch rund um ihren Verbund gemeinsame Tageskarten mit den Nachbarverbünden im Rahmen des BW-Tarifs angeboten werden (Metropol-Tagesticket rund um Stuttgart, RegioX-Karte rund um Karlsruhe), fehlen aus VCD-Sicht solche verbundüberschreitenden Angebote in den anderen Landesteilen.

VCD-Fazit:
Tageskarten sind ideale Fahrkarten für ÖV-Wenignutzer und Kleingruppen, um ohne tiefere Tarifkenntnis unbeschwert Bus und Bahn nutzen zu können. Viele große Verbünde bieten hier preisgünstige Karten an. Kleine Verbünde sehen oftmals nicht das Potential von Tageskarten zur Ansprache neuer Fahrgäste und bieten deshalb nur vergleichsweise teure Tageskarten an. 

Die Unterschiede bei der Definition der zeitlichen Geltung von Tageskarten und der Definition von Gruppen erschweren allerdings weiterhin die Nutzung.

Der VCD fordert die Verbünde auf, orientiert an den Tarifen des VVS, preisgünstige Tageskarten (24-Stunden-Karten) für eine Person sowie für 5 Personen („Auto-Inhalt”) gestaffelt nach räumlicher Geltung anzubieten:

Geltungsbereich

Preis Tageskarte 1 Person (24 h)

Preis Tageskarte 5 Personen (24 h)

Städte unter 100.000 Einwohner

Maximal 3 €

Maximal 6 €

Städte über 100.000 Einwohner

Maximal 5 €

Maximal 10 €

Gesamtnetz (kleine Verbünde bis 1000 km²)

Maximal 7 €

Maximal 14 €

Gesamtnetz (mittlere Verbünde 1000-2000 km²)

Maximal 9 €

Maximal 18 €

Gesamtnetz (große Verbünde 2000-4000 km²)

Maximal 13 €

Maximal 20 €


Im Rahmen des BW-Tarifs sollten aus VCD-Sicht auch außerhalb der Bereiche von RegioX und Metropol-Tagesticket verbundüberschreitende Tageskarten für Kleingruppen angeboten werden.

VCD-Vergleich Tageskartenpreise der Verbünde in Baden-Württemberg, Stand 1.8.2019

Ermittlungsmethodik:

Der VCD hat die Fahrpreise der netzweit gültigen Tageskarten der Verbünde ins Verhältnis zur Fläche gesetzt und damit den Fahrpreis pro Kilometer vergleichbar gemacht. Dabei wurden fiktive Kreise um den Mittelpunkt des Verbundes gezogen und aus der Fläche der Kreisradius ermittelt. die Fahrpreise der Tageskarten wurden durch diesen so ermittelten Radius dividiert, so dass sich ein Fahrpreis pro Kilometer ergibt. Bei der Ermittlung der Fläche wurden die originären Verbundflächen (basierend auf den Flächen der jeweiligen Landkreise) ohne Überlappungsbereiche zu Nachbarverbünden herangezogen.

Neben den Tageskarten der 22 Verbünde wurden auch das Baden-Württemberg-Ticket, das Metropol-TagesTicket sowie das RegioX-Ticket als Angebote des BW-Tarifs in den Vergleich einbezogen.

Untersuchungsergebnisse:
1. Tageskarten für eine Person in den Städten Baden-Württembergs

Die günstigste Tageskarte in Städten über 200.000 Einwohnern für eine Person bietet die Landeshauptstadt Stuttgart. Mit 5 € (als Handy- oder Online-Ticket, sonst 5,20 €) kann eine Person einen Tag kreuz und quer durch Stuttgart fahren. In Karlsruhe und Mannheim liegen die Fahrpreise mit 6,60 € – 7 € deutlich höher.

Betrachtet man die Städte mit rund 100.000 Einwohnern, so haben Esslingen und Ludwigsburg mit 3 € die günstigste Tageskarte für eine Person. In Pforzheim ist die Tageskarte mit 5,50 € am teuersten. Dafür ist die kostenlose Kindermitnahme in Pforzheim einbezogen.

2. Tageskarten für das gesamte Verbundgebiet für eine Person oder Kleingruppen

Tageskarten für das gesamte Verbundgebiet werden in fast allen Verbünden entweder für eine Person oder für Familien bzw. Kleingruppen angeboten.

2.1 Tageskarten für eine Person  

Für längere Strecken ist das Baden-Württemberg-Ticket sowohl für Einzelreisende als auch für Kleingruppen die günstigste Fahrkarte, diese gilt allerdings montags bis freitags erst ab 9 Uhr. Innerhalb der Verkehrsverbünde fahren Einzelreisende im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), mit dem Metropolticket innerhalb der Verbünde rund um Stuttgart sowie in der Ortenau (TGO) am günstigsten. Am teuersten ist eine Tageskarte im Verkehrsverbund Rottweil (VVR), ähnlich teuer sind die Tageskarten im Kreis Göppingen (Filsland) und im Kreis Konstanz (VHB). 

2.2 Kleingruppen bis 5 Personen   

Weiterhin gibt es bei den 22 Verbünden große Unterschiede bei der Definition von Gruppen oder bei der zeitlichen Gültigkeit.

In den vergangenen Jahren wurden 24-Stunden-Karten fast überall durch Tageskarten abgelöst, dies war trotz Leistungseinschränkungen auch noch zumeist mit Preiserhöhungen verbunden. 24-Stunden-Karten gibt es jetzt nur noch im Freiburger, Lörracher und Waldshuter Verkehrsverbund.

Die Verbünde DING (Ulm), bodo (Bodensee), Heidenheim, VVR (Rotweil), TUTicket (Tuttlingen), VSB (Schwarzwald-Baar) und VHB (Konstanz) haben bei Tageskarten für mehrere Personen eine zeitliche Einschränkung (mo-fr erst ab 8 Uhr, 8:30 Uhr oder 9 Uhr). Allerdings soll beim VHB diese Einschränkung ab 2020 entfallen. Die Einschränkung ab 9 Uhr gilt auch beim Baden-Württemberg-Ticket und beim Metropol-Tagesticket.

Das Baden-Württemberg-Ticket hat auch hier das günstigste Preis-Leistungsverhältnis. Es folgen die VRN-Tageskarte sowie das DING-Tagesticket (Ulm), anschließend die VVS-Tageskarte.

Ein Ausflug in der Ortenau (TGO) ist für Familien für 11,90 € am preisgünstigsten. Für Familien ist der Rottweiler Verkehrsverbund mit 28,40 € am teuersten, dabei ist der Gültigkeitsbereich in der Ortenau sogar rund 2,5 mal größer als im Rottweiler Verbund.

Auffällig sind die vergleichsweise hohen Tageskartenpreise im Freiburger Verkehrsverbund. Mit 26,80 € liegt der Preis einer Tageskarte für das Gesamtnetz für 5 Personen rund 30% über dem Preis von Tageskarten vergleichbarer Verbünde.

Die Gruppendefinition ist allerdings auch weiterhin uneinheitlich. Gab es früher die Aufteilung 1 Person oder bis zu 5 Personen („Auto-Inhalt“), so wurden in mehreren Verbünden weitere Differenzierungen je Person eingeführt (TGO, VPE, VRN, Metropol-Tagesticket, Baden-Württemberg-Ticket). In manchen Verbünden fehlen aber weiterhin Karten für 5 Personen, dort werden nur Tageskarten für Familien angeboten (z.B. Calw, Freudenstadt, ebenfalls Konstanz – aber dort Änderung für 2020 vorgesehen).   

Verbundüberschreitende Tageskarten gibt es einerseits mit dem Metropol-Tagesticket rund um Stuttgart und mit der RegioX-Karte rund um Karlsruhe. Es früher angebotenes „Entdecker-Ticket“ rund um Ulm wurde leider wieder eingestellt. In Südbaden gibt es mit der „badisch24“ zwar eine verbundübergreifende Tageskarte, aber nur für Inhaber einer Zeitkarte in mindestens einem Verbund.

VCD-Fazit:
Tageskarten sind ideale Fahrkarten für ÖV-Wenignutzer und Kleingruppen, um ohne tiefere Tarifkenntnis unbeschwert Bus und Bahn nutzen zu können. Viele große Verbünde bieten hier preisgünstige Karten an. Kleine Verbünde sehen oftmals nicht das Potential von Tageskarten zur Ansprache neuer Fahrgäste und bieten deshalb nur vergleichsweise teure Tageskarten an. 

Die Unterschiede bei der Definition der zeitlichen Geltung von Tageskarten und der Definition von Gruppen erschweren allerdings weiterhin die Nutzung.

 

Der VCD fordert die Verbünde auf, orientiert an den Tarifen des VVS, preisgünstige Tageskarten (24-Stunden-Karten) für eine Person sowie für 5 Personen („Auto-Inhalt) gestaffelt nach räumlicher Geltung anzubieten:

Geltungsbereich

Preis Tageskarte 1 Person (24 h)

Preis Tageskarte 5 Personen (24 h)

Städte unter 100.000 Einwohner

Maximal 3 €

Maximal 6 €

Städte über 100.000 Einwohner

Maximal 5 €

Maximal 10 €

Gesamtnetz (kleine Verbünde bis 1000 km²)

Maximal 7 €

Maximal 14 €

Gesamtnetz (mittlere Verbünde 1000-2000 km²)

Maximal 9 €

Maximal 18 €

Gesamtnetz (große Verbünde 2000-4000 km²)

Maximal 13 €

Maximal 20 €

Im Rahmen des BW-Tarifs sollten aus VCD-Sicht auch außerhalb der Bereiche von RegioX und Metropol-Tagesticket verbundüberschreitende Tageskarten für Kleingruppen angeboten werden.
 

Anlage:

 Grafik 1: Tageskartenpreise der Verbünde: Preis (€ pro Kilometer Radius, linke Skala)
und Größenvergleich der Verbünde (rechte Skala)

Tabelle 1: Rangfolge der Verbünde nach Größe und Tageskartenpreisen für 1 und 5 Personen

Fläche

Verbund/Fahrkarte

Radius Fahrkarte (km)

1 Person:  €/km

5 Personen: €/km

Rang Tageskarte 1 Person

Rang Tageskarte 5 Personen

Rang Größe

35751

BW-Ticket

106,7

0,22

0,45

1

1

1

12103

VRN

62,1

0,31

0,55

2

2

3

3410

DING

32,9

0,45

0,55

10

3

7

3654

VVS

34,1

0,38

0,57

6

4

6

3700

naldo

34,3

0,43

0,58

8

5

5

2620

bodo

28,9

0,55

0,6

15

6

9

3300

KVV

32,4

0,36

0,63

5

7

8

1484

Kreisverkehr  SHA

21,7

0,41

0,65

7

8

14

14666

Metropolticket

68,3

0,31

0,66

3

9

2

5640

RegioX

42,4

0,44

0,71

9

10

4

1977

HNV

25,1

0,52

0,79

13

11

11

627

htv

14,1

0,6

0,89

19

12

25

1860

Ortenau

24,3

0,35

0,92

4

13

12

2211

RVF

26,5

0,51

1,01

12

14

10

807

RVL

16

0,64

1,06

20

15

19

1130

WTV

19

0,48

1,19

11

16

15

643

Filsland

14,3

0,84

1,19

24

17

24

734

TUT

15,3

0,56

1,22

16

18

22

672

VPE

14,6

0,68

1,29

21

19

23

1511

Ostalbmobil

21,9

0,59

1,32

17

20

13

1025

VSB

18,1

0,73

1,46

22

21

16

870

vgf

16,6

0,59

1,8

18

22

17

769

VVR

15,6

0,92

1,85

25

23

21

798

VGC

15,9

0,53

1,88

14

24

20

818

vhb

16,1

0,75

2,86

23

25

18

Tabelle 2: Preise für Tageskarten der Verbünde in
Baden-Württemberg 2019 - Gesamtnetz

 
           

Verbundgebiet

Fläche

1 Person

2 Personen

Familie

5 Personen

htv

627

8,5

12,6

12,6

12,6

Filsland

643

12

17

17

17

VPE

672

10

12,2

12,2

18,8

TUT

734

8,6

17,2

18,6

18,6

VVR

769

14,4

28,8

28,8

28,8

VGC

798

8,5

14

14

29,9

RVL

807

10,25

17

17

17

vhb

818

12

17

17

46

vgf

870

9,8

15,5

15,5

29,9

VSB

1025

13,3

26,5

26,5

26,5

WTV

1130

9,2

14

14

22,7

Kreisverkehr SHA

1484

9

14

14

14

Ostalbmobil

1511

13

17

17

29

Ortenau

1860

8,4

11,9

11,9

22,4

HNV

1977

13

19,8

19,8

19,8

RVF

2211

13,4

26,8

26,8

26,8

bodo

2620

15,9

17,2

17,2

17,2

KVV

3300

11,7

20,3

20,3

20,3

DING

3410

14,8

18

18

18

VVS

3654

13

19,5

19,5

19,5

naldo

3700

14,9

20

20

20

RegioX

5640

18,6

29,9

29,9

29,9

VRN

12103

19

22,8

22,8

34,2

Metropolticket

14666

21

27

27

45

BW-Ticket

35751

24

30

30

48

Tabelle 3: Preise für Tageskarten der Verbünde in
Baden-Württemberg 2019 in € - Städte

         

Großstädte > 150T

1 Person

2 Personen

Familie

5 Personen

Stuttgart

5,00

10,20

10,20

10,20

Karlsruhe

6,60

10,90

10,90

10,90

Mannheim

7,00

9,70

9,70

17,80

Heidelberg

7,00

9,70

9,70

17,80

Freiburg

6,70

13,40

13,40

13,40

 

 

 

 

 

Städte ca. 100T 

 

 

 

 

Esslingen

3,00

6,00

6,00

6,00

Ludwigsburg

3,00

6,00

6,00

6,00

Reutlingen

3,50

7,00

12,00

12,50

Ulm/Neu-Ulm

4,20

7,70

7,70

7,70

Tübingen

4,30

8,60

10,40

10,40

Heilbronn

4,80

9,60

10,00

10,00

Pforzheim

5,50

6,60

6,60

9,90

 

 

 

 

 

Klein- und Mittelstädte 

 

 

 

 

Herrenberg

3,00

6,00

6,00

6,00

Heidenheim

3,90

7,00

7,00

7,00

Tuttlingen

4,00

8,00

9,20

9,20

Rottweil

4,40

8,80

8,80

8,80

Friedrichshafen

4,40

7,00

7,00

9,90

Villingen-Schw.

4,50

9,00

9,20

9,20

Konstanz

4,90

9,70

9,70

19,00

Ravensburg

4,90

9,80

9,90

9,00

Schwäbisch Hall

5,00

10,00

10,00

10,00

Offenburg

6,30

9,80

9,80

20,30

Aalen

6,50

6,50

6,50

29,00

Waldshut

7,20

9,40

9,40

15,00

Lörrach

7,25

12,50

12,50

12,50

Calw

8,50

14,00

14,00

29,90

Freudenstadt

9,80

15,50

15,50

29,90

Göppingen

12,00

17,00

17,00

17,00

 

Die Tabellen erhalten sie auch in der beigefügten PDF Datei.

Pressespiegel:

Bereits die Vorankündigung der Pressekonferenz wurde über dpa verbreitet:

n-tv
rtl
WeLT

Berichterstattung / Pressespiegel:

bwegt

SWR

Süddeutsche

Esslinger Zeitung

NRWZ

WeLT

SWR aktuell Fernsehen

Schwäbisches Tagblatt

RTL

Rhein-Neckar-Zeitung

 

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news-5104 Sun, 18 Aug 2019 00:00:00 +0200 Positionspapier zum Fahrplanwechsel Ende 2019 https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/positionspapier-zum-fahrplanwechsel-ende-2019/ Manches wird besser werden…. Enttäuschungen werden leider nicht ausbleiben und daher gilt es, weiterhin den Wandel kritisch zu begleiten. Anfang Dezember des laufenden Jahres wartet der Schienenverkehr mit Veränderungen auf.

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news-5031 Tue, 30 Jul 2019 22:04:22 +0200 500 Falschparker gefährden Verkehrssicherheit https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/500-falschparker-gefaehrden-verkehrssicherheit/ Die nachfolgende Pressemitteilung des VCD zur Aktionswoche wurde in der Heidenheimer Zeitung mit einer Infografik veröffentlicht. Auch die überregionale Presse berichtete.

Fast 500 Falschparker auf Geh- und Radwegen in Heidenheims Innenstadt: Das ist das Ergebnis der Gelbe-Karten-Aktion des VCD Heidenheim. „13 Aktive waren in 34 Schichten unterwegs, von Montag bis Sonntag der ersten Juliwoche, von 6 Uhr morgens bis 9 Uhr abends“, berichtet Reinhard Walloschke, Mitglied des Kreisvorstandes im VCD Heidenheim. „Unsere Aktiven haben das dokumentiert und mit Gelben Karten auf den Verstoß hingewiesen“, sagt er. Schwerpunkttag war Dienstag mit stündlichen Kontrollfahrten, an diesem Tag wurden mit 182 auch die meisten Verstöße festgestellt.

„Autos dürfen nicht auf dem Geh- oder Radweg stehen“, erklärt Walloschke, „denn sie zwingen Fußgänger und Radfahrer zu gefährlichen Ausweichmanövern.“ Außerdem sollten Geh- oder Radweg geschützte Bereiche für die schwächsten Verkehrsteilnehmer sein – wer dort mit seinem Auto eindringe, handele auch unsozial.

Am häufigsten wurden Verstöße in der Bahnhofstraße dokumentiert, vor allem vor und gegenüber der Post. „Hier kam es 141 Mal vor, dass Autos auf dem Gehweg Fußgänger gefährdet haben“, berichtet Walloschke. In der Grabenstraße, die für den allgemeinen Verkehr gesperrt ist, gab es 48 Verstöße. Am Wedelgraben wurden 43 Falschparker gezählt, hier ist vor allem der Gehweg vor dem Fotogeschäft und dem Herrenfriseur betroffen. Der vierte Brennpunkt mit 43 Falschparkern auf dem Radweg, teils sogar zusätzlich auf dem Gehweg, ist die Olgastraße.

„Falschparker auf dem Radweg zwingen den Radfahrer zum Ausweichen auf die Fahrbahn, wo er durch den starken Autoverkehr gefährdet wird.“ Wenn die Stadtverwaltung wirklich den Radverkehr stärken wolle, müsse sie für Sicherheit auf den Radwegen sorgen, meint Walloschke.

Es sei eigentlich nicht Aufgabe des VCD, die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen im Straßenverkehr zu kontrollieren. „Keiner der Aktiven hat mir während der gesamten Woche von Mitarbeitern des städtischen Vollzugsdienstes im Einsatz gegen Falschparker berichtet“, so Walloschke.

Im Ergebnis hätten viele der Falschparker auch keinerlei Unrechtsbewusstsein gezeigt. Während wenige Fahrer einsichtig waren, dass ihr Auto auf dem Gehweg eine Gefahr für Fußgänger darstelle, reagierten andere erleichtert, dass kein Bußgeld droht. „Mit unserer Aktion wollen wir auf dieses Fehlverhalten hinweisen und der Stadtverwaltung die Notwendigkeit vor Augen führen, mehr zu kontrollieren“, sagt Walloschke. „Hierzu fordern wir mehr städtische Vollzugsbeamte, die das Verkehrsgeschehen überwachen.“

Zusätzlich schlägt der VCD vor: „Da Heidenheim ja Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen ist, könnten statt Pollern an manchen der genannten Brennpunkten Fahrrad-Anlehnbügel aufgestellt werden.“ Diese würden Falschparken wirkungsvoll verhindern, meint Walloschke.

 

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news-5029 Tue, 30 Jul 2019 21:55:04 +0200 Heilbronner Open-Air-Kino weiterhin ohne ÖV-Anschluss https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/heilbronner-open-air-kino-weiterhin-ohne-oev-anschluss/ Der VCD fordert seit Jahren (!!!) entsprechende Verbesserungen beim Busverkehr durch zusätzliche Abend- und Wochenendfahrten der Buslinie 631. Zum Beispiel in einer Pressemitteilung aus dem Jahr 2012 oder in einem Beitrag vom Sommer 2018: „Aus VCD-Sicht ist es nicht nachvollziehbar, dass fast alle Besucher mit dem Auto kommen müssen und die umliegenden Felder zuparken, nur weil man die Genossenschaftskellerei und den Heilbronner Nachbarort Erlenbach mit dem ÖV nicht erreichen kann. Das ist für eine Weinstadt und Weinregion schlicht unwürdig und konterkariert die allgemeinen Bemühungen, den Tourismus im Heilbronner Land zu fördern“, stellt VCD-Vorstand Hans-Martin Sauter fest.
Der VCD hat sich in dieser Angelegenheit bereits mehrfach an die zuständigen Aufgabenträger gewandt. Aber passiert ist bis heute NICHTS!! Auch zwischenzeitliche Versuche, mit einzelnen Busfahrten die Erreichbarkeit des Open-Air-Kinos zu verbessern, sind als Rohrkrepierer gescheitert. Kein Wunder meint der VCD: Fahrgäste akzeptieren nur eine regelmäßige, verlässliche Anbindung mit leicht merkbarem Fahrplan, der auch eine bequeme und flexible Heimfahrt nach Filmende ermöglicht. (mgr)

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news-5010 Fri, 26 Jul 2019 09:55:45 +0200 VCD-Exkursion in den ländlichen Raum: Bericht aus Überlingen - RegioBus- Gartenschau https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-exkursion-in-den-laendlichen-raum-bericht-aus-ueberlingen-regiobus-gartenschau/ Die sehr gut nachgefragte IRE-Linie von Stuttgart nach Aulendorf wurde durch verspätete Gegenzüge immer wieder ausgebremst, einfach weil allenthalben Kreuzungsmöglichkeiten auf der eingleisigen Strecke fehlen. Unser erstes Ziel: die noch relativ junge RegioBus-Linie von Sigmaringen an den Bodensee. Das Land Baden-Württemberg fördert die Einrichtung solcher Buslinien als Ergänzung zum Schienennetz.
In Sigmaringen empfing uns der Referatsleiter Stefan Leinweber vom Landratsamt Sigmaringen. Vor vier Jahren wurde diese Linie als eine der ersten Regiobuslinien eingerichtet. Der RegioBus Donau-Bodensee soll eine Lücke im Schienennetz schließen. „Vorher fuhren nur Busse im Schülerverkehr“, erläuterte Herr Leinweber. „mit der durchgehenden Linie bis Überlingen konnten 30 Prozent mehr Fahrgäste gewonnen werden.“ Die modernen Busse fahren jeden Tag stündlich von morgens 6 Uhr bis Mitternacht und haben WLAN an Bord. Und der Clou: tariflich ist der RegioBus in den Naldo-Verkehrsverbund eingebunden. Fahrgäste aus den Landkreisen Reutlingen, Tübingen, Neckar-Alb und Sigmaringen können mit einer Tageskarte bis an den Bodensee fahren.
In etwa einer Stunde brachte der RegioBus die Gruppe bis zum ZOB nach Überlingen. Mit der Verlegung des Halts von Überlingen-Therme nach Überlingen Mitte am Rande der Altstadt wurde mit dem neu gebauten ZOB ein optimaler Verknüpfungspunkt zwischen Bus und Bahn geschaffen. Baubürgermeister Matthias Längin empfing die Gruppe und stellte uns das Verkehrskonzept der Stadt für die im kommenden Jahr stattfindende Landesgartenschau vor.
Vor mehr als zehn Jahren war die Altstadt ein einziger Parkplatz für Tagestouristen und verstellte den Blick auf das, was in der ehemaligen Freien Reichsstadt sehenswert ist. Bis die Stadtverwaltung entschied, die Innenstadt autofrei auszubauen und zu einer großen Fußgängerzone umzugestalten. Freie Durchfahrt haben nur noch die Radfahrer entlang des Bodensees – der MIV wird über Einbahnstraßen um die Stadt herum geleitet. Der Preis für diese Verkehrsberuhigung sind große Parkhäuser rund um die Stadt, die den ruhenden Verkehr aufnehmen. Bei einem Modal-Split von 90 Prozent im MIV sei das unumgänglich, stellt Bürgermeister Längin fest. Das Landesgartenschaugelände ist mit mehreren Gärten über die ganze Stadt verteilt und wird durch einen vier Kilometer langen Rundkurs erschlossen. Zwischen den einzelnen Teilen werden Shuttle-Busse verkehren. Kernstück der Gartenschau ist der neue Uferpark neben der Therme. Hierfür wurde die Uferstraße verlegt und mit der Bahnlinie gebündelt. Für Besucher, die mit dem Bus anreisen, ist der ZOB der zentrale Ausgangspunkt.
Geplant sind auch Kombi-Tickets mit den Verkehrsverbünden bodo (Landkreis Ravensburg und Bodenseekreis) und Naldo sowie mit der Bodensee Schifffahrt. Der VCD empfiehlt dies für die Anreise zur Landesgartenschau. „Der ländliche Raum holt beim öffentlichen Verkehr auf“, stellt Klaus Arnoldi vom VCD fest, „und die Stadt Überlingen zeigt, wie durch eine konsequente städtische  Verkehrspolitik eine lebenswerte Stadt entstehen kann.“

 

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news-5003 Wed, 24 Jul 2019 14:00:50 +0200 ICE auf der Frankenbahn darf 2020 nicht an Heilbronn vorbeifahren – VCD fordert Stopp in Heilbronn Hbf https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/ice-auf-der-frankenbahn-darf-2020-nicht-an-heilbronn-vorbeifahren-vcd-fordert-stopp-in-heilbronn-h/ Heilbronn, 23.7.19: Der ökologische Verkehrsclub Deutschland VCD in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe fordert die Deutsche Bahn AG dazu auf, den ab April 2020 geplanten ICE-Sprinter Stuttgart – Würzburg – Berlin über die Frankenbahn in Heilbronn halten zu lassen. Ein Zugpaar soll vom 11. April bis 4. Oktober morgens über die Frankenbahn Stuttgart – Heilbronn – Würzburg nach Berlin fahren – allerdings ohne Halt zwischen Stuttgart und Würzburg. Am Nachmittag geht es wieder zurück. Grund dafür ist die Sperrung der Schnellfahrstrecke Mannheim – Stuttgart wegen umfangreicher Bauarbeiten im kommenden Jahr, die zu netzweiten Verspätungen beim Fern- und Regionalverkehr führen wird.
VCD Landesverband und VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe kritisieren, dass der ICE nicht in der Großstadt Heilbronn halten soll und fordern einen Stopp des Zuges in der Neckarstadt. „Ein Halt in Heilbronn würde für Fahrgäste aus der Region sehr viele Vorteile mit einer unschlagbaren Fahrzeit von weniger als fünfeinhalb Stunden nach Berlin oder Hamburg bringen“, stellt Hans-Martin Sauter, Vorstand im VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe fest. Dies wäre auch deshalb wichtig, weil morgens der ICE-Sprinter mit Abfahrt um 8:00 Uhr in Würzburg per Regionalzug aus Heilbronn nicht erreicht werde. Ein kurzer Halt in Heilbronn würde die Fahrzeit auf der Gesamtstrecke nur unwesentlich verlängern, da der ICE auf der Frankenbahn kaum schneller als ein RE fahren könne.
Der ICE-Sprinter soll Stuttgart am Morgen um 6:00 Uhr verlassen, um 8:00 Uhr Würzburg erreichen und dann weiter ohne Halt bis Berlin (an 11:39 Uhr) verkehren. Zurück geht es ab Berlin Hbf um 15:50 Uhr mit Stopp in Würzburg um 19:35/37 und Ankunft in Stuttgart um 21:41 Uhr. Der ICE ist so mit einer Fahrzeit von rund zwei Stunden zwischen Stuttgart und Würzburg etwa 15 Minuten schneller als der RegionalExpress (RE), der ab Dezember 2019 stündlich verkehren soll. Die Rückfahrt des ICE ab Würzburg um 19:37 Uhr würde in der heutigen Fahrplantrasse des RE liegen.

Weitere Infos: frankenbahn.org

Die Pressemitteilung des VCD-Landesverbandes zum Thema „Bahn-Baustelle Stuttgart – Mannheim“ findet sich hier:
bw.vcd.org –> Presse

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news-5000 Tue, 23 Jul 2019 13:31:21 +0200 VCD Herrenberg: Anerkennungsurkunde und Prämie https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-herrenberg-anerkennungsurkunde-und-praemie/ Kassenwart Christoph Zerweck betont: „Ohne zusätzlichen in die Stadt geführten Autoverkehr kann die Attraktivität der Einkaufsstadt Herrenberg und das Potential der schönen Altstadt sogar gesteigert werden. Gern wirkt die VCD-Ortsgruppe Herrenberg an einem Konzept für neue Mobilitätsformen unterschiedlicher Verkehrsarten mit.“
Der VCD-Landesvorstand sprach der Ortsgruppe eine Urkunde und für die weitere Arbeit in Herrenberg ein Preisgeld in Höhe von 100 € zu. ,,Ein großer Erfolg für den VCD in Herrenberg", lobt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCDs.
Erst im April 2019 hatte sich die Ortsgruppe gegründet. Als erste große Aufgabe hatte sie sich die Unterstützung der Bürgerinitiative vorgenommen, die sich gegen den Neubau eines Immobilienprojektes mit großem Parkhaus in der Innenstadt richtete. Das Pikante daran: Herrenberg ist wegen seiner verkehrsbedingt schlechten Luftqualität eine der bundesweiten Modellstädte – die Anstrengungen zielen darauf, durch die „Verflüssigung des Verkehrs" und Stärkung des Umweltverbundes, die Luftqualität zu verbessern. Dies wäre durch den Neubau konterkariert worden, da er den Verkehrsfluss durch zusätzlichen Autoverkehr in die Innenstadt zum Stocken gebracht hätte. Die Bürgerinitiative regte einen Bürgerentscheid an, die VCD-Ortsgruppe Herrenberg unterstützte die Meinungsbildung durch u. a. Materialien, Anzeigen und Plakate sowie eine Informationsveranstaltung. Der Bürgerentscheid war deutlich: 10.127 Stimmen gegen das Parkhaus, nur 5.889 Stimmen dafür. Dabei sprachen sich auch die Wahlberechtigten aus allen Teilorten gegen das Park- und Geschäftshaus in der Hindenburgstraße aus.
Waltraud Pfisterer-Preiss, die Initiatorin des Bürgerentscheides, hofft, dass die Bevölkerung die für das Klima dringend notwendige Verkehrswende weiter mitträgt.
Die erfolgreiche Gründung der Ortsgruppe und ihre in kurzer Zeit sehr positive Arbeit, die auch durch finanzielle Unterstützung des VCD-Landesverbandes möglich war, wurde den Delegierten und Mitgliedern des VCDs als beispielhaft und nachahmenswert dargestellt. Das nächste Treffen der VCD-Ortsgruppe Herrenberg findet am 25.07.2019 um 19:30 Uhr im Klosterhof Herrenberg statt.

 

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news-4998 Mon, 22 Jul 2019 14:58:18 +0200 Bahn-Baustelle Stuttgart-Mannheim verdoppelt die Fahrzeiten- Bahnpendler brauchen 2020 viel Zeit https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/bahn-baustelle-stuttgart-mannheim-verdoppelt-die-fahrzeiten-bahnpendler-brauchen-2020-viel-zeit-1/ Die Schnellfahrstrecke Mannheim -Stuttgart hatte bei der Eröffnung 1991 die Fahrzeiten bei vielen Distanzen so verkürzt, dass es inzwischen eine Vielzahl von Berufstätigen gibt, die von Mannheim, Heidelberg oder Karlsruhe nach Stuttgart mit Fahrzeiten von rund 40 Minuten im IC oder ICE pendeln.
„Auf der Strecke Heidelberg und Mannheim ist man 2020 doppelt so lange als bisher unterwegs, für Berufspendler verlängert sich die Reisezeit pro Tag um mehr als eine Stunde“ erklärt VCD-Vorsitzender Matthias Lieb „Mit der Baustelle fallen die Fahrzeiten wieder auf das Niveau von 1990 zurück.“  


Mit Blick auf die verbleibenden Züge und die dort angebotenen Sitzplatzkapazitäten fordert der VCD die Bahn und Land auf, die dann eingeplanten Züge mit der maximal möglichen Zuglänge einzusetzen, um die Pendler befördern zu können - das gilt sowohl für die Fernzüge der DB, aber auch für den vom Land bestellten Regionalverkehr. Gerade im Berufsverkehr müssten ausreichend Sitzplätze für die Pendler zur Verfügung gestellt werden, fordert der VCD.
Neben den Berufspendlern sind auch alle Fernreisenden ab Stuttgart Richtung Köln, Frankfurt, Hamburg und Berlin von rund 40 Minuten längeren Fahrzeiten betroffen. Zudem werde die ICE-Linie von Hamburg statt im 2- Stunden-Takt nur noch mit wenigen Einzelzügen bis Stuttgart geführt. Deshalb sieht der VCD den von der DB vorgesehenen „Sprinterzug“ nach Berlin über Würzburg ohne Halt in Heilbronn mit einer Fahrzeit von 5:40 h als unbefriedigend an. Aus Sicht des VCD sollte dieser Zug besser mit Halt in Heilbronn Richtung Hamburg geführt werden. Zusätzlich sollte zwischen Stuttgart und Nürnberg ein schneller Anschlusszug an den Berlin-Sprinter München -Nürnberg - Berlin eingerichtet werden, mit dem eine Fahrzeit von 5 h Berlin - Stuttgart, insbesondere in den Abendstunden, möglich wäre.

 

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news-5130 Mon, 22 Jul 2019 13:19:26 +0200 Bahn-Baustelle Stuttgart-Mannheim verdoppelt die Fahrzeiten - Bahnpendler brauchen 2020 viel Zeit https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/bahn-baustelle-stuttgart-mannheim-verdoppelt-die-fahrzeiten-bahnpendler-brauchen-2020-viel-zeit-2/ Die Anzahl der Züge von Mannheim, Heidelberg, Bruchsal, Karlsruhe, Paris, Pforzheim, Mühlacker und Vaihingen/Enz nach Stuttgart wird durch die Sanierung deutlich reduziert und die verbleibenden Züge werden über Ausweichstrecken umgeleitet. Durch die Umleitung benötigen die dann noch fahrenden Züge meist doppelt so lange wie heute.

Das ergibt sich aus einer Auswertung der jetzt vorgestellten Fahrpläne durch den ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Die Schnellfahrstrecke Mannheim -Stuttgart hatte bei der Eröffnung 1991 die Fahrzeiten bei vielen Distanzen so verkürzt, dass es inzwischen eine Vielzahl von Berufstätigen gibt, die von Pforzheim, Mühlacker bzw. Vaihingen/Enz nach Stuttgart mit Fahrzeiten von 30 Minuten (Pforzheim) bis ca. 15 Minuten (Vaihingen/Enz) im IC oder IRE pendeln. „Diese Fahrzeiten verlängern sich im nächsten Jahr um rund 15-20 Minuten pro Richtung, d.h.  für Berufspendler verlängert sich die Reisezeit pro Tag um mehr als 30-40 Minuten“ erklärt VCD-Vorsitzender Matthias Lieb „Mit der Baustelle fallen die Fahrzeiten wieder auf das Niveau von 1990 zurück.“

Für Pforzheim und den Enzkreis entfällt der IC nach Nürnberg, in dessen Zeitlage fährt stattdessen der IRE (allerdings zwischen Vaihingen und Stuttgart mit entsprechend längerer Fahrzeit), in der Zeitlage des heutigen IRE Karlsruhe - Stuttgart - Aalen fährt dann ein IC mit Halt nur in Pforzheim. Wieviele IRE-Züge Stuttgart - Karlsruhe des neu eingeführten Stundentaktes tatsächlich noch fahren werden, sei noch unklar, so der VCD. Für die Metropolexpress-Züge von Abellio gelte, dass die nur zwischen Pforzheim und Bietigheim-Bissingen fahrenden Züge wohl weitgehend durch Busse ersetzt werden, während die bis Stuttgart fahrenden Züge mit etwas längerer Fahrzeit verbleiben sollen, so der VCD.

Mit Blick auf die verbleibenden Züge und die dort angebotenen Sitzplatzkapazitäten fordert der VCD die Bahn und Land auf, die dann eingeplanten Züge mit der maximal möglichen Zuglänge einzusetzen, um die Pendler befördern zu können - das gilt sowohl für die Fernzüge der DB, aber auch für den vom Land bestellten Regionalverkehr. Gerade im Berufsverkehr müssten ausreichend Sitzplätze für die Pendler zur Verfügung gestellt werden, fordert der VCD.

Hinweis für die Medien:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an

Matthias Lieb
Vorsitzender
VCD Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Tübinger Straße 15
70178 Stuttgart
Fon (0711) 6 07 02 17
fax (0711) 6 07 02 18

eMail matthias.lieb@vcd-bw.de
Internet bw.vcd.org
facebook: www.facebook.com/vcd.bw

privat:
p 07041 5545
g 0711 23716 424

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news-4997 Mon, 22 Jul 2019 13:19:26 +0200 Bahn-Baustelle Stuttgart-Mannheim verdoppelt die Fahrzeiten - Bahnpendler brauchen 2020 viel Zeit https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/bahn-baustelle-stuttgart-mannheim-verdoppelt-die-fahrzeiten-bahnpendler-brauchen-2020-viel-zeit/ Die Anzahl der Züge von Mannheim, Heidelberg, Bruchsal, Karlsruhe, Paris, Pforzheim, Mühlacker und Vaihingen/Enz nach Stuttgart wird durch die Sanierung deutlich reduziert und die verbleibenden Züge werden über Ausweichstrecken umgeleitet. Durch die Umleitung benötigen die dann noch fahrenden Züge meist doppelt so lange wie heute.

Das ergibt sich aus einer Auswertung der jetzt vorgestellten Fahrpläne durch den ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Die Schnellfahrstrecke Mannheim -Stuttgart hatte bei der Eröffnung 1991 die Fahrzeiten bei vielen Distanzen so verkürzt, dass es inzwischen eine Vielzahl von Berufstätigen gibt, die von Pforzheim, Mühlacker bzw. Vaihingen/Enz nach Stuttgart mit Fahrzeiten von 30 Minuten (Pforzheim) bis ca. 15 Minuten (Vaihingen/Enz) im IC oder IRE pendeln. „Diese Fahrzeiten verlängern sich im nächsten Jahr um rund 15-20 Minuten pro Richtung, d.h.  für Berufspendler verlängert sich die Reisezeit pro Tag um mehr als 30-40 Minuten“ erklärt VCD-Vorsitzender Matthias Lieb „Mit der Baustelle fallen die Fahrzeiten wieder auf das Niveau von 1990 zurück.“  

Für Pforzheim und den Enzkreis entfällt der IC nach Nürnberg, in dessen Zeitlage fährt stattdessen der IRE (allerdings zwischen Vaihingen und Stuttgart mit entsprechend längerer Fahrzeit), in der Zeitlage des heutigen IRE Karlsruhe - Stuttgart - Aalen fährt dann ein IC mit Halt nur in Pforzheim. Wieviele IRE-Züge Stuttgart - Karlsruhe des neu eingeführten Stundentaktes tatsächlich noch fahren werden, sei noch unklar, so der VCD. Für die Metropolexpress-Züge von Abellio gelte, dass die nur zwischen Pforzheim und Bietigheim-Bissingen fahrenden Züge wohl weitgehend durch Busse ersetzt werden, während die bis Stuttgart fahrenden Züge mit etwas längerer Fahrzeit verbleiben sollen, so der VCD.

Mit Blick auf die verbleibenden Züge und die dort angebotenen Sitzplatzkapazitäten fordert der VCD die Bahn und Land auf, die dann eingeplanten Züge mit der maximal möglichen Zuglänge einzusetzen, um die Pendler befördern zu können - das gilt sowohl für die Fernzüge der DB, aber auch für den vom Land bestellten Regionalverkehr. Gerade im Berufsverkehr müssten ausreichend Sitzplätze für die Pendler zur Verfügung gestellt werden, fordert der VCD.

Hinweis für die Medien:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an

Matthias Lieb
Vorsitzender
VCD Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Tübinger Straße 15
70178 Stuttgart
Fon (0711) 6 07 02 17
fax (0711) 6 07 02 18

eMail matthias.lieb@vcd-bw.de
Internet bw.vcd.org
facebook: www.facebook.com/vcd.bw

privat:
p 07041 5545
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news-4989 Tue, 16 Jul 2019 15:26:03 +0200 VCD: Oberirdische Gleise in Stuttgart weiterhin notwendig. Vollständiger Abriß der Gleisanlagen wäre Schildbürgerstreich https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-oberirdische-gleise-in-stuttgart-weiterhin-notwendig-vollstaendiger-abriss-der-gleisanlagen-waere/ Aus Sicht des VCD stellt der Stuttgarter Hauptbahnhof die Verkehrsdrehscheibe für ganz Württemberg dar, hier werde vom Fern- auf den Regionalverkehr umgestiegen. „Die Landeshauptstadt Stuttgart trägt eine große Verantwortung für einen funktionsfähigen Eisenbahnverkehr in ganz Württemberg, dies darf nicht einseitig dem Städtebau untergeordnet werden“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Während der Deutschland-Takt einen Halbstunden-Takt zwischen den großen Städten vorsehe, seien in der Schweiz und den Niederlanden schon längst 5-7 Züge pro Stunde zwischen den Großstädten, z.B. zwischen Bern und Zürich oder Utrecht und Amsterdam unterwegs, so der VCD. Deshalb seien die Schweizer auch Europa-Meister im Bahnfahren, stellt Matthias Lieb fest.

In Stuttgart werde derzeit die Zugzahl durch den Engpass bei Zuffenhausen limitiert. Dort stehe nur ein Gleis für alle Züge aus dem Westen und dem Norden des Landes zur Verfügung, so der VCD. Schon der Stresstest habe dort einen deutlichen Verspätungsaufbau gezeigt, zeigt Matthias Lieb auf.

Der VCD stimme mit der DB überein, dass angestrebt werden müsse, die Fahrzeit zwischen Mannheim und Stuttgart auf 30 Minuten zu reduzieren und dabei auch den Engpass bei Zuffenhausen zu beheben. Allerdings hätten alle Gutachten und die Planfeststellung zu Stuttgart 21 gezeigt, dass die Behebung des Engpasses Zuffenhausen zusätzliche Gleise im Hauptbahnhof benötige, erklärt Matthias Lieb.

„Klar ist, dass diese Erweiterung des Tiefbahnhofs baulich nicht möglich ist, so dass die zusätzliche Kapazität durch den Erhalt von Teilen des Kopfbahnhofs und seiner Zulaufstrecken am Einfachsten möglich ist“, erläutert Matthias Lieb.

Insofern wäre eine jetzt finale Entscheidung über den vollständigen Abriß der oberirdischen Gleisanlagen aus VCD-Sicht ein Schildbürgerstreich. Der VCD erinnert an den Bau der S-Bahn, die zunächst dreigleisig bis zur Stadtmitte geplant, aber nur zweigleisig realisiert worden sei. Auch hier gäbe es immer wieder die nachvollziehbare  Forderung, zusätzliche Bahnsteige anzulegen, was aber regelmäßig aufgrund immenser Kosten zu den Akten gelegt werde. Auch bei der S-Bahn-Station Mittnachtstraße habe die Anfangsplanung des Jahres 1994 noch 4 Bahnsteiggleise vorgesehen, während jetzt nur 2 Gleise realisiert würden und dies inzwischen auch als Engpass gesehen werde, so der VCD. „Während der Bau des Stuttgarter Hauptbahnhofs vor 110 Jahren großzügig dimensioniert wurde, sind die späteren Bauten für die S-Bahn und jetzt Stuttgart 21 nicht ausreichend zukunftsfähig gestaltet“ stellt Matthias Lieb fest.

Statt nun Pläne zu diskutieren, wie zukünftig wieder ein zusätzlicher Kopfbahnhof gebaut werden könne, wäre es tatsächlich einfacher, Teile des Kopfbahnhofs und seiner Zuläufe zu erhalten und den Städtebau auf den Flächen unter Berücksichtigung dieses Erhalts der Gleise umzuplanen, so der VCD.

Weiter fordert der VCD, die baubedingte Unterbrechung der Gäubahn zu unterlassen, um die Erreichbarkeit des Verkehrsknotens Stuttgart Hauptbahnhof aus Richtung Süden weiterhin zu ermöglichen und um das S-Bahn-Notfallkonzept sicherzustellen.

Abschließend begrüßt der VCD den Vorschlag des Verkehrsministeriums, dass sich Land, Stadt, Region und DB über einen weiteren Ausbau der Stuttgarter Infrastruktur in einer Arbeitsgruppe verständigen sollten.

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news-4954 Thu, 11 Jul 2019 08:05:08 +0200 Umweltverbände boykottieren Pforzheimer Klimaschutzwoche https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/umweltverbaende-boykottieren-pforzheimer-klimaschutzwoche/ Umweltverbände boykottieren Pforzheimer Klimaschutzwoche°line Seit mehreren Jahren organisiert die Pforzheimer Stadtverwaltung im Juli eine Klimaschutzwoche, mit der die Stadt die Bevölkerung für den Klimaschutz sensibilisieren möchte, doch Anstrengungen der Stadtverwaltung für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen können die Umweltverbände nicht erkennen.

Deshalb sagen die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Ihre Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung der Klimaschutzwoche am 13. Juli ab.

Autoverkehr nimmt sogar zu

Aus Sicht der Umweltverbände lassen sich in Pforzheim nirgends wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz nachvollziehen. Bei vielen vom Gemeinderat verabschiedeten Papieren, wie dem Verkehrsentwicklungsplan aus dem Jahr 2009, dem Klimaschutzkonzept aus 2011, dem Masterplan Pforzheim von 2012 oder dem Radverkehrskonzept Pforzheim 2013 sei die Umsetzung offensichtlich komplett zum Erliegen gekommen. Insbesondere würden die Ziele des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) für das Jahr 2020, welcher eine Förderung des Umweltverbundes aus ÖPNV, Fuß- und Radverkehr vorsieht, krachend verfehlt. „Statt einer Steigerung der Verkehrsanteile des Umweltverbundes zu erreichen, habe der Anteil des Autoverkehrs noch weiter zugenommen“, beklagt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCD. Lag der Anteil des Autoverkehrs in Pforzheim 1990 noch bei 50%, würden jetzt 61% aller Wege mit dem Auto zurückgelegt werden, stellt der VCD mit Blick auf die aktuelle Studie „Mobilität in Deutschland“ fest. Nach dem VEP sollte der Auto-Anteil im Jahr 2020 bei höchstens 50% liegen. Dazu hätten allerdings die Alternativen Radverkehr und Öffentlicher Verkehr sowie Fußverkehr attraktiver gestaltet werden müssen, was nicht erfolgte.

Der BUND ist der Meinung, dass die Stadt Pforzheim seine 2010 im „Konvent der Bürgermeister“ gesetzten Ziele der Reduktion von CO2 niemals erreichen wird, wenn sie nicht grundlegende Änderungen in ihrer Politik vornimmt. Der erste Schritt wäre das Ausrufen des Klimanotstandes, wie es Konstanz getan hat, meint Susanne Duffing, Vorsitzende des BUND Nordschwarzwald.

Notwendige Maßnahmen

Danach ergäben sich die Entscheidungen und Maßnahmen von alleine:

  • Keine neuen Gewerbegebiete ausweisen, vor allem nicht für Gewerbe mit geringen Zukunftsaussichten und stattdessen Branchen anziehen, die gerne innerstädtische Flächen nutzen (z.B.  IT, Medien, Kreativwirtschaft,…)
  • Keine Baugebiete in klimasensiblen Lagen wie Kaltluftschneisen, keine Einfamilienhäuser, verdichtetes Bauen
  • Zukunftsfähige Mobilitätskonzepte gibt es in vielen Städten - die kann Pforzheim adaptieren (Zürich, Kopenhagen, Wien)
  • Dazu gehört das Management des ruhenden Verkehrs: Besteuerung und Verringerung des öffentlichen Parkraums (zB. Parkplatzbeschluss Gemeinderat Zürich 1996!), Anpassung der Parkplatzgebühren an die tatsächlichen Kosten
  • die Bodenversiegelung beenden und stattdessen Bäume pflanzen
  • Kommunale Grünflächen ökologisch bewirtschaften, private Eigentümer dazu verpflichten; Steingärten verbieten (Hitzebildung!)
  • Müll reduzieren

Bei allen Maßnahmen muss die Stadt vorbildlich vorangehen und die Bevölkerung anleiten und motivieren. Die Verantwortlichen dürfen nicht immer die Ziellinie weiter in die Zukunft verschieben statt zu handeln! Vermeintlich unpopuläre Maßnahmen müssen getroffen werden und können nicht den Nachfolgenden überlassen werden.

„Tatsächlich ist es doch so, dass von einer natürlichen Umgebung alle profitieren, weil sie die Lebensqualität erhöht“, so die Verbände.

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news-4953 Wed, 10 Jul 2019 20:53:39 +0200 Neuer Geschäftsführer des VCD Baden-Württemberg vorgestellt https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/neuer-geschaeftsfuehrer-des-vcd-baden-wuerttemberg-vorgestellt/ Gemeinwohl über Einzelinteressen stellen

Mit sachlichen Argumenten für das Gemeinwohl einstehen und den puren Einzelinteressen etwas entgegen setzen – das ist der Antrieb für mein  Engagement. Ich möchte Inhalte vermitteln, Verbände effektiv organisieren und zukuftsfähig finanzieren, sowie die Menschen beteiligen und zum Mitmachen motivieren. Das sind meine Schwerpunkte, auch als Geschäftsführer des VCD Baden-Württemberg.
Seit 1. Juli bin ich mit 60% beschäftigt. In der Geschäftsstelle bin ich normalerweise vormittags erreichbar. Bis Juni war ich bei den NaturFreunden Württemberg in der Landesgeschäftsstelle tätig. Die NaturFreunde sind ein anerkannter Umweltverband mit 20.000 Mitgliedern in Baden-Württemberg.
Geschäftsführer in Teilzeit bedeutet, ich arbeite noch auf einer weiteren Stelle: Am Nachmittag bin ich als Kreisgeschäftsführer der GRÜNEN in Ludwigsburg im Einsatz.
Der VCD leistet verkehrspolitische Lobby. Verkehrspolitik wird die nächsten Jahre eines der wichtigsten Themen auf der politischen Agenda da sein: Klimaschutz, Urbanisierung, Verbesserungen der Lebensbedingungen im ländlichen Raum, Demographischer Wandel, Digitalisierung – Mobilität ist hier überall ein zentraler Punkt. Viele Themen betreffen Menschen direkt: Gesundheitsschutz, Verkehrssicherheit, Sicherer Schulweg, sichere Radwege, Falschparker auf Rad- und Fußwegen, zuverlässiger und komfortabler ÖPNV. Das sind Themen, mit denen wir vor Ort Menschen aktivieren können, dass sie sich für Ihre Interessen engagieren.
Verkehrspolitisch bin ich in langjährig aktiv. Seit diesem Jahr als Regionalrat im Verband Region Stuttgart. Zuvor 20 Jahre als Kreisrat und 5 Jahre als Stadtrat in Ludwigsburg. Hier habe ich wesentlich zum Kompromiss beigetragen, der zur Einführung einer modernen Niederflurstadtbahn in Verbindung mit einem verbesserten Bussystem führen wird.

Mir ist wichtig, dass Sie immer gut informiert sind, wie Sie sich beim VCD beteiligen können und dass Sie Ihre Ansprechpartner*innen auch persönlich kennen. Daher haben für mich Newsletter und Unterstützung unserer VCD Gruppen vor Ort einen hohen Stellenwert.

Methodisch habe ich an der Führungsakademie des Landes in Blockseminaren über 2 Jahre das Zertifikat „Bürgerbeteiligung“ erhalten.  In Ludwigsburg habe ich über ein Jahrzehnt ein Netzwerk des Bürgerschaftlichen Engagements verantwortlich organsiert. Menschen mitzunehmen, zu motivieren und für gemeinsame Aktionen zusammen zu führen ist mir eine Herzensangelegenheit.

Bei GRÜNEN und NaturFreunden konnte ich einen Newsletter umsetzten, der sich auf das Wesentliche konzentriert, mit Bild und kurzem, ansprechenden Teaser und dann der Verweis auf weitere Infos im Internet. Das hat zu einer hohen Lesequote geführt. Termine und Inhalte kommen an, die Mobilisierung für Veranstaltungen gelingt und als Mitglied erhalte Sie die Infos um zu wissen: es ist Ihr VCD und Sie haben viele Möglichkeiten sich einzubringen.

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news-4952 Wed, 10 Jul 2019 20:47:17 +0200 VCD-Landes-Delegierten-Konferenz 2019 in Stuttgart: Neue Gesichter im Vorstand https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-landes-delegierten-konferenz-2019-in-stuttgart-neue-gesichter-im-vorstand/ Projekt „Wohnen leitet Mobiltät“ vorgestellt

René Wassmer vom VCD-Bundesverband stellte das Projekt „Wohnen leitet Mobilität“  vor.
Damit sollen klima- und stadtverträgliche Mobilitätsangebote im Wohnquartier umgesetzt werden. Hierfür hat der VCD Kommunen und regionale sowie überregionale Akteure mit ins Boot genommen. Für Netzwerke vor Ort stellte der VCD regionale Koordinator*innen zur Verfügung. Zudem wurde  eine Fördermitteldatenbank aufgebaut. Aus den regionalen Netzwerken soll als fachliche Essenz ein Handlungsleitfaden für Kommunen entstehen, unter anderem mit Checklisten. René stellte beispielhafte Mobilitätsprojekte in Wohnquartieren vor: Seestadt Aspern in Wien. Kern des Mobilitätskonzepts ist ein gut ausgebauter ÖPNV und gleichzeitig Parkraumbewirtschaftung mit Parken ausschließlich in Quartiersgaragen. Zudem E-Ladestationen, Logistikconcierge als Sammelstelle für Paket-Dienste, Verleih Lastenrädern und Anhängern, Car-Sharing, ein enges Fußwegenetz, Infrastruktur vor Ort. Es zeigt sich, gute Angebote alleine reichen nicht aus: ein erfolgreiches Mobilitätskonzept benötigt auch ein begleitendes Kommunikationskonzept – unter den beteiligten Akteuren die planen und anbieten, aber auch mit den Bewohnern, die die Angebote nutzen. Weitere Beispiele finden sich hier.

Die Wanderausstellung „Wohnen leitet Mobilität“ kann kostenfrei ausgeliehen werden. Sie ist auch als Ausstellung in Rathäusern, Kulturzentren, Büchereien, Räumen der VHS sehr geeignet. Für den Versand entstehen allerdings Kosten in Höhe von rund 180 €. Bei Interesse bitte eine E-Mail an René Wassmer.

Vorstand wird verjüngt und weiblicher

Neben dem Fachvortrag standen auch Wahlen im Mittelpunkt der Landesdelegiertenkonferenz am 6. Juli 2019 in Stuttgart. Zur Wahl standen drei Beisitzer. Dr. Eike-Christian Kersten (Heidenheim) wurde im Amt bestätigt. Der 22-jährige Simon Gottowik (Tübingen) und Marlis Heck (Stuttgart) wurden neu in den Landesvorstand gewählt. Das Gremium wird damit verjüngt und weiblicher. Der geschäftsführende Vorstand mit Matthias Lieb, Ute Zedler, Jörg Dengler und Schatzmeisterin Heidi Sayle war auch bisher schon zur Hälfte mit Frauen besetzt. In den folgenden Newslettern werden wir die (neuen) Vorstandsmitglieder detailliert vorstellen.

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news-5030 Mon, 08 Jul 2019 22:02:00 +0200 Falschparker-Aktionswoche https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/falschparker-aktionswoche-1/ news-4141 Sat, 06 Jul 2019 10:30:00 +0200 VCD Landesdelegiertenkonferenz https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-landesdelegiertenkonferenz-1/ Wann: Samstag, 06. Juli 2019, 10:30 - ca. 16 Uhr
Wo: Kolpinghaus, Heusteigstr. 66, 70180 Stuttgart
Wer: VCD Landesverband Baden-Württemberg e.V.

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news-4935 Wed, 03 Jul 2019 11:00:00 +0200 VCD sieht sich durch DB-Klarstellung an seiner Stuttgart21-Kritik bestätigt https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-sieht-sich-durch-db-klarstellung-an-seiner-stuttgart21-kritik-bestaetigt/ In den letzten Wochen wurde verstärkt die Vereinbarkeit des im Bau befindlichen Stuttgarter Tiefbahnhofs „Stuttgart21“ mit dem sog. Deutschland-Takt hinterfragt. Nachdem die Deutsche Bahn gestern die u.a. vom ökologischen Verkehrsclub VCD vorgebrachten Kritikpunkte bestätigt hat, so z.B. bei einem 30-Minuten-Takt die langen Umsteigezeiten von knapp 30 Minuten in der Relation Tübingen - Karlsruhe, fordert der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb eine Versachlichung der Debatte: „Der vorliegende Fahrplanentwurf zeigt, dass Stuttgart Hauptbahnhof auch beim Deutschlandtakt keine optimalen Anschlüsse herstellen kann, obwohl auf vielen Strecken die Züge im 30-Minuten-Takt unterwegs sind. Bei einem Verkehrsprojekt, das aktuell rund 8,5 Mrd. € kosten soll und anschließend unveränderbar in Beton gegossen unter der Erde liegen wird, muss frühzeitig klar sein, ob damit die Anforderungen nicht nur der näheren Zukunft, sondern auch der nächsten 50-100 Jahre absehbar erfüllbar sind“.

Die Verkehrsplaner von SMA hätten aus gutem Grund nach dem Stresstest im Jahr 2011 neben einem viergleisigen Durchgangsbahnhof für den Fernverkehr einen Teilerhalt des Kopfbahnhofes für die Durchführung des  Regionalverkehr (Metropolexpress-Züge) vorgeschlagen, verweist Lieb auf die damaligen Erkenntnisse. Leider hätte damals die Stadt Stuttgart aus dem Blickwinkel des Städtebaus diese verkehrlich sinnvolle Lösung abgelehnt, beklagt der VCD. Dabei sei dieses Kombi-Modell international bewährt und funktioniere in Zürich und Malmö, sei für Florenz im Bau, so der VCD.

Mehr Züge sind noch kein Verkehrskonzept

Zutreffend sei die Aussage der DB, dass im Rahmen des Deutschlandtaktes deutlich mehr Fernzüge für Stuttgart vorgesehen seien. Der VCD erinnert an die Bundestagsdrucksache 18/10925, die aufzeige, dass durch zusätzliche Fernzüge die Nahverkehrszüge in die Nachtstunden verdrängt würden, da auf den Zulaufgleisen, insbesondere bei Zuffenhausen, keine Kapazitäten mehr vorhanden seien.

„Einfach mehr Züge fahren zu lassen, ist noch kein Verkehrskonzept - es müssen auch die Anschlüsse stimmen, das ist ja gerade Sinn und Zweck eines Taktfahrplans“, beklagt Lieb und fordert, dass die Planer aufzeigen müssten, welche Erweiterungen rund um die Stuttgarter Eisenbahninfrastruktur notwendig seien, um im Rahmen des Deutschlandtaktes optimale Anschlüsse auch in Stuttgart zu erreichen.

Diese Untersuchungen und Debatten müssten jetzt gemacht und geführt werden, damit die Stadt Stuttgart Ihre städtebaulichen Planungen mit den Erfordernissen für eine zukunftsfähige Eisenbahninfrastruktur in Einklang bringen könne, so der VCD. Dazu sei aber auch von der Stadt Stuttgart Kompromissbereitschaft notwendig. Die Landeshauptstadt müsse auch ihrer Verantwortung als zentraler Eisenbahnknoten für Württemberg gerecht werden und könne sich nicht nur auf den Städtebau konzentrieren, fordert der VCD.

Beispiele für schlechte Anschlüsse gemäß Entwurf Deutschlandtakt, Stand 7.5.2019:

Relation Tübingen - Karlsruhe:

Schnelle Züge Tübingen - Stuttgart im 30-Minuten-Takt, Ankunft Stuttgart Hbf Minute 02 und 31.

Schnelle Züge Stuttgart - Karlsruhe im 30-Minuten-Takt, Abfahrt Stuttgart Hbf Minute 28 bzw. 54/56.

=> Wartezeit 23-26 Minuten

Weitere schnelle Züge nach Karlsruhe: Ungerade Stunde Minute 25 (Wartezeit 23 Minuten) und gerade Stunde 36 (5 Minuten Wartezeit) => Trotz 30–Minuten-Takt bei vier Zügen innerhalb von zwei Stunden nur eine Verbindung mit kurzer Umsteigezeit

In Nord-Süd-Richtung von Würzburg nach Schaffhausen/Zürich werden jeweils nur Stundentakte angeboten, hier beträgt die Umsteigezeit in Stuttgart 58 Minuten: Ankunft Stuttgart Hbf von Würzburg Minute 48. Abfahrt Stuttgart nach Schaffhausen/Zürich Minute 46.

 

von Stuttgart nach Mannheim 3 ICE zu den Minuten 01, 22, 52, aber Ankunft von Tübingen zur Minute 02 und 31, was rund 20 Minuten Wartezeit (gegenüber heute 8 Minuten) bedeutet.

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news-4934 Mon, 01 Jul 2019 09:42:00 +0200 Gelbe-Karten-Aktion: Stadtradeln allein genügt bei weitem nicht https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/gelbe-karten-aktion-stadtradeln-allein-genuegt-bei-weitem-nicht/ Die Stadt Heidenheim möchte alternative Mobilitätsformen stärken. Dazu ist die Stadt Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg AGFK und unterstützt das Stadtradeln, das gerade begonnen hat. Aber wie sieht es auf den Straßen der Stadt aus? Können sich Radfahrer und Fußgänger sicher im Verkehr bewegen? ,,Das wollen wir uns einmal ansehen", sagt Reinhard Walloschke, Mitglied des Kreisvorstandes im VCD Heidenheim. Denn Fußgänger und Radfahrer haben - anders als Autos - keine Knautschzone. Daher benötigen sie besonders geschützte Bereiche. Das sollten Geh- und Radwege sein. Auf diesen dürfen Autos nicht fahren und nicht parken. Beim aktuellen ADFC Fahrradklimatest ist gerade das Parken auf Rad- und Gehwegen und die fehlende Falschparkerkontrolle als größte Schwäche des Heidenheimer Radverkehrs identifiziert worden. ,,Unsere Aktiven werden im Stadtgebiet unterwegs sein und Autofahrer darauf aufmerksam machen. Was viele nicht bedenken: Müssen Radfahrer und Fußgänger auf die Fahrbahn ausweichen, gefährden sie sich sogar selbst." Deshalb werde der VCD in der kommenden Woche Falschparker auf Geh- und Radwegen in der Heidenheimer Innenstadt mit Gelben Karten versehen, siehe Beispielbild. Falschparker behindern oder gefährden andere Verkehrsteilnehmer. Der VCD ruft deshalb gemeinsam mit der Initiative Clevere Städte und Fuss e.V. zur zweiten bundesweiten Falschparker-Aktionswoche auf. ,,Gerade jetzt, wenn bei Stadtradeln viele Radfahrer unterwegs sind, müssen die Geh- und Radwege frei sein - damit alle Verkehrsteilnehmer in ihren Bereichen sicher unterwegs sein können." Wer selbst aktiv werden wolle, könne sich beim VCD ebenfalls Gelbe Karten bestellen. ,,Auch für Nichtmitglieder bietet unser Bundesverband diese und weitere Materialien an - denn die Verkehrswende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe!", sagt Reinhard Walloschke, vom VCD Heidenheim, und stellt damit die Gelbe-Karten-Aktion in den bundesweiten Zusammenhang. Auch in Heidenheim sind da Karten zu bekommen: Staffas Fahrradladen hat sie vorrätig.

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news-4881 Tue, 18 Jun 2019 20:19:27 +0200 VCD: Verkehrswende erfordert leistungsfähige Bahn https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-verkehrswende-erfordert-leistungsfaehige-bahn/ news-4848 Tue, 11 Jun 2019 20:40:32 +0200 VCD wünscht neuen Zugbetreibern rund um Stuttgart einen guten Start https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-wuenscht-neuen-zugbetreibern-rund-um-stuttgart-einen-guten-start/ Am Pfingstsonntag beginnt in Baden-Württemberg eine neue Zeitrechnung im Schienenpersonennahverkehr - 25 Jahre nach der Bahnreform übernehmen erstmals in großem Umfang andere Betreiber als DB Regio Verkehrsleistungen auf den Stuttgarter Netzen. „Abellio und Go-Ahead lösen nun in den nächsten eineinhalb Jahren stufenweise DB Regio auf fast allen Strecken rund um Stuttgart ab“, erklärt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Während andere Bundesländer schon länger Erfahrungen mit Ausschreibungen und neuen Betreibern gesammelt hätten, sei im Ländle zugunsten einer verdeckten Finanzierung von Stuttgart 21 über lange Jahre der Wettbewerb im Nahverkehr verzögert worden, stellt der VCD fest. Matthias Lieb: „Durch die Ausschreibungen haben die Fahrgäste nun neue Fahrzeuge und einen dichteren Fahrplan bei gleichzeitig geringeren Kosten für das Land“.

In der ersten Stufe betreibt Go-Ahead nun den IRE1 auf der Strecke Karlsruhe - Stuttgart - Aalen. Damit entsteht in Verbindung mit dem zweistündlichen IC Karlsruhe - Nürnberg ein 30-Minuten-Takt zwischen Karlsruhe und Stuttgart und ein Stundentakt bis Aalen. Damit wird eine langjährige VCD-Forderung umgesetzt.

Abellio betreibt neu den Metropol-Express Pforzheim - Ludwigsburg - Stuttgart mit einem Flügelzug Heidelberg/Bruchsal - Mühlacker - Stuttgart. Zwischen Pforzheim und Bietigheim-Bissingen-Bissingen halten die Metropol-Express-Züge halbstündlich an allen Stationen, allerdings fährt dann nur die Hälfte der Züge bis Stuttgart, die andere Hälfte endet schon in der „Metropole“ Bietigheim-Bissingen.

Bedauerlicherweise werde die Betriebsaufnahme von fehlenden Triebwagen und Personalengpässen begleitet, so starte Abellio zunächst mit einem bunten Fahrzeugpark aus Leihfahrzeugen, da der Hersteller Bombardier die neuen Fahrzeuge nicht rechtzeitig liefern könne, beklagt der VCD und weist darauf hin, dass auch bei Go-Ahead die Fahrzeuge erst seit wenigen Tagen zugelassen seien, so dass noch mit Kinderkrankheiten zu rechnen sei.

Für die Brenzbahn zwischen Ulm und Aalen hingegen, wo die landeseigene SWEG die Regionalbahnen übernimmt, wurden die neuen Fahrzeuge des Herstellers Alstom rechtzeitig zugelassen, ausgeliefert und befinden sich seit einigen Wochen im Probebetrieb auf der Strecke. Damit sollte dort eine reibungslose Betriebsaufnahme möglich sein, freut sich Matthias Lieb.

Aus Sicht des VCD ist das neue Fahrplankonzept auf der Residenzbahn Karlsruhe - Stuttgart durchaus sinnvoll, insbesondere die schnellen IRE-Züge im dichten Takt. „Im Detail besteht allerdings noch Nachbesserungsbedarf, so für Pendler aus den kleineren Gemeinden Richtung Karlsruhe,  bei den Spätverbindungen von Karlsruhe, aber auch bei den Anschlüssen  der Heidelberg-Verbindungen“, stellt Matthias Lieb fest. Außerdem müssten die Metropolexpress-Züge halbstündlich bis Stuttgart geführt werden, fordert der VCD.

Der VCD wünscht den neuen Betreibern einen guten Start und bedankt sich bei den Mitarbeitern von DB Regio für Ihren Einsatz in den vergangenen Jahren.

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