VCD Baden-Württemberg Nachrichten http://bw.vcd.org de_DE VCD Baden-Württemberg Tue, 20 Aug 2019 15:36:23 +0200 Tue, 20 Aug 2019 15:36:23 +0200 TYPO3 EXT:news news-5104 Sun, 18 Aug 2019 00:00:00 +0200 Positionspapier zum Fahrplanwechsel Ende 2019 https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/positionspapier-zum-fahrplanwechsel-ende-2019/ Manches wird besser werden…. Enttäuschungen werden leider nicht ausbleiben und daher gilt es, weiterhin den Wandel kritisch zu begleiten. Anfang Dezember des laufenden Jahres wartet der Schienenverkehr mit Veränderungen auf.

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news-5031 Tue, 30 Jul 2019 22:04:22 +0200 500 Falschparker gefährden Verkehrssicherheit https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/500-falschparker-gefaehrden-verkehrssicherheit/ Die nachfolgende Pressemitteilung des VCD zur Aktionswoche wurde in der Heidenheimer Zeitung mit einer Infografik veröffentlicht. Auch die überregionale Presse berichtete.

Fast 500 Falschparker auf Geh- und Radwegen in Heidenheims Innenstadt: Das ist das Ergebnis der Gelbe-Karten-Aktion des VCD Heidenheim. „13 Aktive waren in 34 Schichten unterwegs, von Montag bis Sonntag der ersten Juliwoche, von 6 Uhr morgens bis 9 Uhr abends“, berichtet Reinhard Walloschke, Mitglied des Kreisvorstandes im VCD Heidenheim. „Unsere Aktiven haben das dokumentiert und mit Gelben Karten auf den Verstoß hingewiesen“, sagt er. Schwerpunkttag war Dienstag mit stündlichen Kontrollfahrten, an diesem Tag wurden mit 182 auch die meisten Verstöße festgestellt.

„Autos dürfen nicht auf dem Geh- oder Radweg stehen“, erklärt Walloschke, „denn sie zwingen Fußgänger und Radfahrer zu gefährlichen Ausweichmanövern.“ Außerdem sollten Geh- oder Radweg geschützte Bereiche für die schwächsten Verkehrsteilnehmer sein – wer dort mit seinem Auto eindringe, handele auch unsozial.

Am häufigsten wurden Verstöße in der Bahnhofstraße dokumentiert, vor allem vor und gegenüber der Post. „Hier kam es 141 Mal vor, dass Autos auf dem Gehweg Fußgänger gefährdet haben“, berichtet Walloschke. In der Grabenstraße, die für den allgemeinen Verkehr gesperrt ist, gab es 48 Verstöße. Am Wedelgraben wurden 43 Falschparker gezählt, hier ist vor allem der Gehweg vor dem Fotogeschäft und dem Herrenfriseur betroffen. Der vierte Brennpunkt mit 43 Falschparkern auf dem Radweg, teils sogar zusätzlich auf dem Gehweg, ist die Olgastraße.

„Falschparker auf dem Radweg zwingen den Radfahrer zum Ausweichen auf die Fahrbahn, wo er durch den starken Autoverkehr gefährdet wird.“ Wenn die Stadtverwaltung wirklich den Radverkehr stärken wolle, müsse sie für Sicherheit auf den Radwegen sorgen, meint Walloschke.

Es sei eigentlich nicht Aufgabe des VCD, die Einhaltung der gesetzlichen Regelungen im Straßenverkehr zu kontrollieren. „Keiner der Aktiven hat mir während der gesamten Woche von Mitarbeitern des städtischen Vollzugsdienstes im Einsatz gegen Falschparker berichtet“, so Walloschke.

Im Ergebnis hätten viele der Falschparker auch keinerlei Unrechtsbewusstsein gezeigt. Während wenige Fahrer einsichtig waren, dass ihr Auto auf dem Gehweg eine Gefahr für Fußgänger darstelle, reagierten andere erleichtert, dass kein Bußgeld droht. „Mit unserer Aktion wollen wir auf dieses Fehlverhalten hinweisen und der Stadtverwaltung die Notwendigkeit vor Augen führen, mehr zu kontrollieren“, sagt Walloschke. „Hierzu fordern wir mehr städtische Vollzugsbeamte, die das Verkehrsgeschehen überwachen.“

Zusätzlich schlägt der VCD vor: „Da Heidenheim ja Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen ist, könnten statt Pollern an manchen der genannten Brennpunkten Fahrrad-Anlehnbügel aufgestellt werden.“ Diese würden Falschparken wirkungsvoll verhindern, meint Walloschke.

 

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news-5029 Tue, 30 Jul 2019 21:55:04 +0200 Heilbronner Open-Air-Kino weiterhin ohne ÖV-Anschluss https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/heilbronner-open-air-kino-weiterhin-ohne-oev-anschluss/ Der VCD fordert seit Jahren (!!!) entsprechende Verbesserungen beim Busverkehr durch zusätzliche Abend- und Wochenendfahrten der Buslinie 631. Zum Beispiel in einer Pressemitteilung aus dem Jahr 2012 oder in einem Beitrag vom Sommer 2018: „Aus VCD-Sicht ist es nicht nachvollziehbar, dass fast alle Besucher mit dem Auto kommen müssen und die umliegenden Felder zuparken, nur weil man die Genossenschaftskellerei und den Heilbronner Nachbarort Erlenbach mit dem ÖV nicht erreichen kann. Das ist für eine Weinstadt und Weinregion schlicht unwürdig und konterkariert die allgemeinen Bemühungen, den Tourismus im Heilbronner Land zu fördern“, stellt VCD-Vorstand Hans-Martin Sauter fest.
Der VCD hat sich in dieser Angelegenheit bereits mehrfach an die zuständigen Aufgabenträger gewandt. Aber passiert ist bis heute NICHTS!! Auch zwischenzeitliche Versuche, mit einzelnen Busfahrten die Erreichbarkeit des Open-Air-Kinos zu verbessern, sind als Rohrkrepierer gescheitert. Kein Wunder meint der VCD: Fahrgäste akzeptieren nur eine regelmäßige, verlässliche Anbindung mit leicht merkbarem Fahrplan, der auch eine bequeme und flexible Heimfahrt nach Filmende ermöglicht. (mgr)

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news-5003 Wed, 24 Jul 2019 14:00:50 +0200 ICE auf der Frankenbahn darf 2020 nicht an Heilbronn vorbeifahren – VCD fordert Stopp in Heilbronn Hbf https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/ice-auf-der-frankenbahn-darf-2020-nicht-an-heilbronn-vorbeifahren-vcd-fordert-stopp-in-heilbronn-h/ Heilbronn, 23.7.19: Der ökologische Verkehrsclub Deutschland VCD in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe fordert die Deutsche Bahn AG dazu auf, den ab April 2020 geplanten ICE-Sprinter Stuttgart – Würzburg – Berlin über die Frankenbahn in Heilbronn halten zu lassen. Ein Zugpaar soll vom 11. April bis 4. Oktober morgens über die Frankenbahn Stuttgart – Heilbronn – Würzburg nach Berlin fahren – allerdings ohne Halt zwischen Stuttgart und Würzburg. Am Nachmittag geht es wieder zurück. Grund dafür ist die Sperrung der Schnellfahrstrecke Mannheim – Stuttgart wegen umfangreicher Bauarbeiten im kommenden Jahr, die zu netzweiten Verspätungen beim Fern- und Regionalverkehr führen wird.
VCD Landesverband und VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe kritisieren, dass der ICE nicht in der Großstadt Heilbronn halten soll und fordern einen Stopp des Zuges in der Neckarstadt. „Ein Halt in Heilbronn würde für Fahrgäste aus der Region sehr viele Vorteile mit einer unschlagbaren Fahrzeit von weniger als fünfeinhalb Stunden nach Berlin oder Hamburg bringen“, stellt Hans-Martin Sauter, Vorstand im VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe fest. Dies wäre auch deshalb wichtig, weil morgens der ICE-Sprinter mit Abfahrt um 8:00 Uhr in Würzburg per Regionalzug aus Heilbronn nicht erreicht werde. Ein kurzer Halt in Heilbronn würde die Fahrzeit auf der Gesamtstrecke nur unwesentlich verlängern, da der ICE auf der Frankenbahn kaum schneller als ein RE fahren könne.
Der ICE-Sprinter soll Stuttgart am Morgen um 6:00 Uhr verlassen, um 8:00 Uhr Würzburg erreichen und dann weiter ohne Halt bis Berlin (an 11:39 Uhr) verkehren. Zurück geht es ab Berlin Hbf um 15:50 Uhr mit Stopp in Würzburg um 19:35/37 und Ankunft in Stuttgart um 21:41 Uhr. Der ICE ist so mit einer Fahrzeit von rund zwei Stunden zwischen Stuttgart und Würzburg etwa 15 Minuten schneller als der RegionalExpress (RE), der ab Dezember 2019 stündlich verkehren soll. Die Rückfahrt des ICE ab Würzburg um 19:37 Uhr würde in der heutigen Fahrplantrasse des RE liegen.

Weitere Infos: frankenbahn.org

Die Pressemitteilung des VCD-Landesverbandes zum Thema „Bahn-Baustelle Stuttgart – Mannheim“ findet sich hier:
bw.vcd.org –> Presse

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news-5000 Tue, 23 Jul 2019 13:31:21 +0200 VCD Herrenberg: Anerkennungsurkunde und Prämie https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-herrenberg-anerkennungsurkunde-und-praemie/ Kassenwart Christoph Zerweck betont: „Ohne zusätzlichen in die Stadt geführten Autoverkehr kann die Attraktivität der Einkaufsstadt Herrenberg und das Potential der schönen Altstadt sogar gesteigert werden. Gern wirkt die VCD-Ortsgruppe Herrenberg an einem Konzept für neue Mobilitätsformen unterschiedlicher Verkehrsarten mit.“
Der VCD-Landesvorstand sprach der Ortsgruppe eine Urkunde und für die weitere Arbeit in Herrenberg ein Preisgeld in Höhe von 100 € zu. ,,Ein großer Erfolg für den VCD in Herrenberg", lobt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCDs.
Erst im April 2019 hatte sich die Ortsgruppe gegründet. Als erste große Aufgabe hatte sie sich die Unterstützung der Bürgerinitiative vorgenommen, die sich gegen den Neubau eines Immobilienprojektes mit großem Parkhaus in der Innenstadt richtete. Das Pikante daran: Herrenberg ist wegen seiner verkehrsbedingt schlechten Luftqualität eine der bundesweiten Modellstädte – die Anstrengungen zielen darauf, durch die „Verflüssigung des Verkehrs" und Stärkung des Umweltverbundes, die Luftqualität zu verbessern. Dies wäre durch den Neubau konterkariert worden, da er den Verkehrsfluss durch zusätzlichen Autoverkehr in die Innenstadt zum Stocken gebracht hätte. Die Bürgerinitiative regte einen Bürgerentscheid an, die VCD-Ortsgruppe Herrenberg unterstützte die Meinungsbildung durch u. a. Materialien, Anzeigen und Plakate sowie eine Informationsveranstaltung. Der Bürgerentscheid war deutlich: 10.127 Stimmen gegen das Parkhaus, nur 5.889 Stimmen dafür. Dabei sprachen sich auch die Wahlberechtigten aus allen Teilorten gegen das Park- und Geschäftshaus in der Hindenburgstraße aus.
Waltraud Pfisterer-Preiss, die Initiatorin des Bürgerentscheides, hofft, dass die Bevölkerung die für das Klima dringend notwendige Verkehrswende weiter mitträgt.
Die erfolgreiche Gründung der Ortsgruppe und ihre in kurzer Zeit sehr positive Arbeit, die auch durch finanzielle Unterstützung des VCD-Landesverbandes möglich war, wurde den Delegierten und Mitgliedern des VCDs als beispielhaft und nachahmenswert dargestellt. Das nächste Treffen der VCD-Ortsgruppe Herrenberg findet am 25.07.2019 um 19:30 Uhr im Klosterhof Herrenberg statt.

 

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news-4998 Mon, 22 Jul 2019 14:58:18 +0200 Bahn-Baustelle Stuttgart-Mannheim verdoppelt die Fahrzeiten- Bahnpendler brauchen 2020 viel Zeit https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/bahn-baustelle-stuttgart-mannheim-verdoppelt-die-fahrzeiten-bahnpendler-brauchen-2020-viel-zeit-1/ Die Schnellfahrstrecke Mannheim -Stuttgart hatte bei der Eröffnung 1991 die Fahrzeiten bei vielen Distanzen so verkürzt, dass es inzwischen eine Vielzahl von Berufstätigen gibt, die von Mannheim, Heidelberg oder Karlsruhe nach Stuttgart mit Fahrzeiten von rund 40 Minuten im IC oder ICE pendeln.
„Auf der Strecke Heidelberg und Mannheim ist man 2020 doppelt so lange als bisher unterwegs, für Berufspendler verlängert sich die Reisezeit pro Tag um mehr als eine Stunde“ erklärt VCD-Vorsitzender Matthias Lieb „Mit der Baustelle fallen die Fahrzeiten wieder auf das Niveau von 1990 zurück.“  


Mit Blick auf die verbleibenden Züge und die dort angebotenen Sitzplatzkapazitäten fordert der VCD die Bahn und Land auf, die dann eingeplanten Züge mit der maximal möglichen Zuglänge einzusetzen, um die Pendler befördern zu können - das gilt sowohl für die Fernzüge der DB, aber auch für den vom Land bestellten Regionalverkehr. Gerade im Berufsverkehr müssten ausreichend Sitzplätze für die Pendler zur Verfügung gestellt werden, fordert der VCD.
Neben den Berufspendlern sind auch alle Fernreisenden ab Stuttgart Richtung Köln, Frankfurt, Hamburg und Berlin von rund 40 Minuten längeren Fahrzeiten betroffen. Zudem werde die ICE-Linie von Hamburg statt im 2- Stunden-Takt nur noch mit wenigen Einzelzügen bis Stuttgart geführt. Deshalb sieht der VCD den von der DB vorgesehenen „Sprinterzug“ nach Berlin über Würzburg ohne Halt in Heilbronn mit einer Fahrzeit von 5:40 h als unbefriedigend an. Aus Sicht des VCD sollte dieser Zug besser mit Halt in Heilbronn Richtung Hamburg geführt werden. Zusätzlich sollte zwischen Stuttgart und Nürnberg ein schneller Anschlusszug an den Berlin-Sprinter München -Nürnberg - Berlin eingerichtet werden, mit dem eine Fahrzeit von 5 h Berlin - Stuttgart, insbesondere in den Abendstunden, möglich wäre.

 

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news-4997 Mon, 22 Jul 2019 13:19:26 +0200 Bahn-Baustelle Stuttgart-Mannheim verdoppelt die Fahrzeiten - Bahnpendler brauchen 2020 viel Zeit https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/bahn-baustelle-stuttgart-mannheim-verdoppelt-die-fahrzeiten-bahnpendler-brauchen-2020-viel-zeit/ Die Anzahl der Züge von Mannheim, Heidelberg, Bruchsal, Karlsruhe, Paris, Pforzheim, Mühlacker und Vaihingen/Enz nach Stuttgart wird durch die Sanierung deutlich reduziert und die verbleibenden Züge werden über Ausweichstrecken umgeleitet. Durch die Umleitung benötigen die dann noch fahrenden Züge meist doppelt so lange wie heute.

Das ergibt sich aus einer Auswertung der jetzt vorgestellten Fahrpläne durch den ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Die Schnellfahrstrecke Mannheim -Stuttgart hatte bei der Eröffnung 1991 die Fahrzeiten bei vielen Distanzen so verkürzt, dass es inzwischen eine Vielzahl von Berufstätigen gibt, die von Pforzheim, Mühlacker bzw. Vaihingen/Enz nach Stuttgart mit Fahrzeiten von 30 Minuten (Pforzheim) bis ca. 15 Minuten (Vaihingen/Enz) im IC oder IRE pendeln. „Diese Fahrzeiten verlängern sich im nächsten Jahr um rund 15-20 Minuten pro Richtung, d.h.  für Berufspendler verlängert sich die Reisezeit pro Tag um mehr als 30-40 Minuten“ erklärt VCD-Vorsitzender Matthias Lieb „Mit der Baustelle fallen die Fahrzeiten wieder auf das Niveau von 1990 zurück.“  

Für Pforzheim und den Enzkreis entfällt der IC nach Nürnberg, in dessen Zeitlage fährt stattdessen der IRE (allerdings zwischen Vaihingen und Stuttgart mit entsprechend längerer Fahrzeit), in der Zeitlage des heutigen IRE Karlsruhe - Stuttgart - Aalen fährt dann ein IC mit Halt nur in Pforzheim. Wieviele IRE-Züge Stuttgart - Karlsruhe des neu eingeführten Stundentaktes tatsächlich noch fahren werden, sei noch unklar, so der VCD. Für die Metropolexpress-Züge von Abellio gelte, dass die nur zwischen Pforzheim und Bietigheim-Bissingen fahrenden Züge wohl weitgehend durch Busse ersetzt werden, während die bis Stuttgart fahrenden Züge mit etwas längerer Fahrzeit verbleiben sollen, so der VCD.

Mit Blick auf die verbleibenden Züge und die dort angebotenen Sitzplatzkapazitäten fordert der VCD die Bahn und Land auf, die dann eingeplanten Züge mit der maximal möglichen Zuglänge einzusetzen, um die Pendler befördern zu können - das gilt sowohl für die Fernzüge der DB, aber auch für den vom Land bestellten Regionalverkehr. Gerade im Berufsverkehr müssten ausreichend Sitzplätze für die Pendler zur Verfügung gestellt werden, fordert der VCD.

Hinweis für die Medien:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an

Matthias Lieb
Vorsitzender
VCD Landesverband Baden-Württemberg e.V.
Tübinger Straße 15
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Fon (0711) 6 07 02 17
fax (0711) 6 07 02 18

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news-4989 Tue, 16 Jul 2019 15:26:03 +0200 VCD: Oberirdische Gleise in Stuttgart weiterhin notwendig. Vollständiger Abriß der Gleisanlagen wäre Schildbürgerstreich https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-oberirdische-gleise-in-stuttgart-weiterhin-notwendig-vollstaendiger-abriss-der-gleisanlagen-waere/ Aus Sicht des VCD stellt der Stuttgarter Hauptbahnhof die Verkehrsdrehscheibe für ganz Württemberg dar, hier werde vom Fern- auf den Regionalverkehr umgestiegen. „Die Landeshauptstadt Stuttgart trägt eine große Verantwortung für einen funktionsfähigen Eisenbahnverkehr in ganz Württemberg, dies darf nicht einseitig dem Städtebau untergeordnet werden“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Während der Deutschland-Takt einen Halbstunden-Takt zwischen den großen Städten vorsehe, seien in der Schweiz und den Niederlanden schon längst 5-7 Züge pro Stunde zwischen den Großstädten, z.B. zwischen Bern und Zürich oder Utrecht und Amsterdam unterwegs, so der VCD. Deshalb seien die Schweizer auch Europa-Meister im Bahnfahren, stellt Matthias Lieb fest.

In Stuttgart werde derzeit die Zugzahl durch den Engpass bei Zuffenhausen limitiert. Dort stehe nur ein Gleis für alle Züge aus dem Westen und dem Norden des Landes zur Verfügung, so der VCD. Schon der Stresstest habe dort einen deutlichen Verspätungsaufbau gezeigt, zeigt Matthias Lieb auf.

Der VCD stimme mit der DB überein, dass angestrebt werden müsse, die Fahrzeit zwischen Mannheim und Stuttgart auf 30 Minuten zu reduzieren und dabei auch den Engpass bei Zuffenhausen zu beheben. Allerdings hätten alle Gutachten und die Planfeststellung zu Stuttgart 21 gezeigt, dass die Behebung des Engpasses Zuffenhausen zusätzliche Gleise im Hauptbahnhof benötige, erklärt Matthias Lieb.

„Klar ist, dass diese Erweiterung des Tiefbahnhofs baulich nicht möglich ist, so dass die zusätzliche Kapazität durch den Erhalt von Teilen des Kopfbahnhofs und seiner Zulaufstrecken am Einfachsten möglich ist“, erläutert Matthias Lieb.

Insofern wäre eine jetzt finale Entscheidung über den vollständigen Abriß der oberirdischen Gleisanlagen aus VCD-Sicht ein Schildbürgerstreich. Der VCD erinnert an den Bau der S-Bahn, die zunächst dreigleisig bis zur Stadtmitte geplant, aber nur zweigleisig realisiert worden sei. Auch hier gäbe es immer wieder die nachvollziehbare  Forderung, zusätzliche Bahnsteige anzulegen, was aber regelmäßig aufgrund immenser Kosten zu den Akten gelegt werde. Auch bei der S-Bahn-Station Mittnachtstraße habe die Anfangsplanung des Jahres 1994 noch 4 Bahnsteiggleise vorgesehen, während jetzt nur 2 Gleise realisiert würden und dies inzwischen auch als Engpass gesehen werde, so der VCD. „Während der Bau des Stuttgarter Hauptbahnhofs vor 110 Jahren großzügig dimensioniert wurde, sind die späteren Bauten für die S-Bahn und jetzt Stuttgart 21 nicht ausreichend zukunftsfähig gestaltet“ stellt Matthias Lieb fest.

Statt nun Pläne zu diskutieren, wie zukünftig wieder ein zusätzlicher Kopfbahnhof gebaut werden könne, wäre es tatsächlich einfacher, Teile des Kopfbahnhofs und seiner Zuläufe zu erhalten und den Städtebau auf den Flächen unter Berücksichtigung dieses Erhalts der Gleise umzuplanen, so der VCD.

Weiter fordert der VCD, die baubedingte Unterbrechung der Gäubahn zu unterlassen, um die Erreichbarkeit des Verkehrsknotens Stuttgart Hauptbahnhof aus Richtung Süden weiterhin zu ermöglichen und um das S-Bahn-Notfallkonzept sicherzustellen.

Abschließend begrüßt der VCD den Vorschlag des Verkehrsministeriums, dass sich Land, Stadt, Region und DB über einen weiteren Ausbau der Stuttgarter Infrastruktur in einer Arbeitsgruppe verständigen sollten.

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news-4954 Thu, 11 Jul 2019 08:05:08 +0200 Umweltverbände boykottieren Pforzheimer Klimaschutzwoche https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/umweltverbaende-boykottieren-pforzheimer-klimaschutzwoche/ Umweltverbände boykottieren Pforzheimer Klimaschutzwoche°line Seit mehreren Jahren organisiert die Pforzheimer Stadtverwaltung im Juli eine Klimaschutzwoche, mit der die Stadt die Bevölkerung für den Klimaschutz sensibilisieren möchte, doch Anstrengungen der Stadtverwaltung für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen können die Umweltverbände nicht erkennen.

Deshalb sagen die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Verkehrsclub Deutschland (VCD) sowie der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) Ihre Teilnahme an der Eröffnungsveranstaltung der Klimaschutzwoche am 13. Juli ab.

Autoverkehr nimmt sogar zu

Aus Sicht der Umweltverbände lassen sich in Pforzheim nirgends wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz nachvollziehen. Bei vielen vom Gemeinderat verabschiedeten Papieren, wie dem Verkehrsentwicklungsplan aus dem Jahr 2009, dem Klimaschutzkonzept aus 2011, dem Masterplan Pforzheim von 2012 oder dem Radverkehrskonzept Pforzheim 2013 sei die Umsetzung offensichtlich komplett zum Erliegen gekommen. Insbesondere würden die Ziele des Verkehrsentwicklungsplans (VEP) für das Jahr 2020, welcher eine Förderung des Umweltverbundes aus ÖPNV, Fuß- und Radverkehr vorsieht, krachend verfehlt. „Statt einer Steigerung der Verkehrsanteile des Umweltverbundes zu erreichen, habe der Anteil des Autoverkehrs noch weiter zugenommen“, beklagt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des VCD. Lag der Anteil des Autoverkehrs in Pforzheim 1990 noch bei 50%, würden jetzt 61% aller Wege mit dem Auto zurückgelegt werden, stellt der VCD mit Blick auf die aktuelle Studie „Mobilität in Deutschland“ fest. Nach dem VEP sollte der Auto-Anteil im Jahr 2020 bei höchstens 50% liegen. Dazu hätten allerdings die Alternativen Radverkehr und Öffentlicher Verkehr sowie Fußverkehr attraktiver gestaltet werden müssen, was nicht erfolgte.

Der BUND ist der Meinung, dass die Stadt Pforzheim seine 2010 im „Konvent der Bürgermeister“ gesetzten Ziele der Reduktion von CO2 niemals erreichen wird, wenn sie nicht grundlegende Änderungen in ihrer Politik vornimmt. Der erste Schritt wäre das Ausrufen des Klimanotstandes, wie es Konstanz getan hat, meint Susanne Duffing, Vorsitzende des BUND Nordschwarzwald.

Notwendige Maßnahmen

Danach ergäben sich die Entscheidungen und Maßnahmen von alleine:

  • Keine neuen Gewerbegebiete ausweisen, vor allem nicht für Gewerbe mit geringen Zukunftsaussichten und stattdessen Branchen anziehen, die gerne innerstädtische Flächen nutzen (z.B.  IT, Medien, Kreativwirtschaft,…)
  • Keine Baugebiete in klimasensiblen Lagen wie Kaltluftschneisen, keine Einfamilienhäuser, verdichtetes Bauen
  • Zukunftsfähige Mobilitätskonzepte gibt es in vielen Städten - die kann Pforzheim adaptieren (Zürich, Kopenhagen, Wien)
  • Dazu gehört das Management des ruhenden Verkehrs: Besteuerung und Verringerung des öffentlichen Parkraums (zB. Parkplatzbeschluss Gemeinderat Zürich 1996!), Anpassung der Parkplatzgebühren an die tatsächlichen Kosten
  • die Bodenversiegelung beenden und stattdessen Bäume pflanzen
  • Kommunale Grünflächen ökologisch bewirtschaften, private Eigentümer dazu verpflichten; Steingärten verbieten (Hitzebildung!)
  • Müll reduzieren

Bei allen Maßnahmen muss die Stadt vorbildlich vorangehen und die Bevölkerung anleiten und motivieren. Die Verantwortlichen dürfen nicht immer die Ziellinie weiter in die Zukunft verschieben statt zu handeln! Vermeintlich unpopuläre Maßnahmen müssen getroffen werden und können nicht den Nachfolgenden überlassen werden.

„Tatsächlich ist es doch so, dass von einer natürlichen Umgebung alle profitieren, weil sie die Lebensqualität erhöht“, so die Verbände.

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news-4953 Wed, 10 Jul 2019 20:53:39 +0200 Neuer Geschäftsführer des VCD Baden-Württemberg vorgestellt https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/neuer-geschaeftsfuehrer-des-vcd-baden-wuerttemberg-vorgestellt/ Gemeinwohl über Einzelinteressen stellen

Mit sachlichen Argumenten für das Gemeinwohl einstehen und den puren Einzelinteressen etwas entgegen setzen – das ist der Antrieb für mein  Engagement. Ich möchte Inhalte vermitteln, Verbände effektiv organisieren und zukuftsfähig finanzieren, sowie die Menschen beteiligen und zum Mitmachen motivieren. Das sind meine Schwerpunkte, auch als Geschäftsführer des VCD Baden-Württemberg.
Seit 1. Juli bin ich mit 60% beschäftigt. In der Geschäftsstelle bin ich normalerweise vormittags erreichbar. Bis Juni war ich bei den NaturFreunden Württemberg in der Landesgeschäftsstelle tätig. Die NaturFreunde sind ein anerkannter Umweltverband mit 20.000 Mitgliedern in Baden-Württemberg.
Geschäftsführer in Teilzeit bedeutet, ich arbeite noch auf einer weiteren Stelle: Am Nachmittag bin ich als Kreisgeschäftsführer der GRÜNEN in Ludwigsburg im Einsatz.
Der VCD leistet verkehrspolitische Lobby. Verkehrspolitik wird die nächsten Jahre eines der wichtigsten Themen auf der politischen Agenda da sein: Klimaschutz, Urbanisierung, Verbesserungen der Lebensbedingungen im ländlichen Raum, Demographischer Wandel, Digitalisierung – Mobilität ist hier überall ein zentraler Punkt. Viele Themen betreffen Menschen direkt: Gesundheitsschutz, Verkehrssicherheit, Sicherer Schulweg, sichere Radwege, Falschparker auf Rad- und Fußwegen, zuverlässiger und komfortabler ÖPNV. Das sind Themen, mit denen wir vor Ort Menschen aktivieren können, dass sie sich für Ihre Interessen engagieren.
Verkehrspolitisch bin ich in langjährig aktiv. Seit diesem Jahr als Regionalrat im Verband Region Stuttgart. Zuvor 20 Jahre als Kreisrat und 5 Jahre als Stadtrat in Ludwigsburg. Hier habe ich wesentlich zum Kompromiss beigetragen, der zur Einführung einer modernen Niederflurstadtbahn in Verbindung mit einem verbesserten Bussystem führen wird.

Mir ist wichtig, dass Sie immer gut informiert sind, wie Sie sich beim VCD beteiligen können und dass Sie Ihre Ansprechpartner*innen auch persönlich kennen. Daher haben für mich Newsletter und Unterstützung unserer VCD Gruppen vor Ort einen hohen Stellenwert.

Methodisch habe ich an der Führungsakademie des Landes in Blockseminaren über 2 Jahre das Zertifikat „Bürgerbeteiligung“ erhalten.  In Ludwigsburg habe ich über ein Jahrzehnt ein Netzwerk des Bürgerschaftlichen Engagements verantwortlich organsiert. Menschen mitzunehmen, zu motivieren und für gemeinsame Aktionen zusammen zu führen ist mir eine Herzensangelegenheit.

Bei GRÜNEN und NaturFreunden konnte ich einen Newsletter umsetzten, der sich auf das Wesentliche konzentriert, mit Bild und kurzem, ansprechenden Teaser und dann der Verweis auf weitere Infos im Internet. Das hat zu einer hohen Lesequote geführt. Termine und Inhalte kommen an, die Mobilisierung für Veranstaltungen gelingt und als Mitglied erhalte Sie die Infos um zu wissen: es ist Ihr VCD und Sie haben viele Möglichkeiten sich einzubringen.

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news-4952 Wed, 10 Jul 2019 20:47:17 +0200 VCD-Landes-Delegierten-Konferenz 2019 in Stuttgart: Neue Gesichter im Vorstand https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-landes-delegierten-konferenz-2019-in-stuttgart-neue-gesichter-im-vorstand/ Projekt „Wohnen leitet Mobiltät“ vorgestellt

René Wassmer vom VCD-Bundesverband stellte das Projekt „Wohnen leitet Mobilität“  vor.
Damit sollen klima- und stadtverträgliche Mobilitätsangebote im Wohnquartier umgesetzt werden. Hierfür hat der VCD Kommunen und regionale sowie überregionale Akteure mit ins Boot genommen. Für Netzwerke vor Ort stellte der VCD regionale Koordinator*innen zur Verfügung. Zudem wurde  eine Fördermitteldatenbank aufgebaut. Aus den regionalen Netzwerken soll als fachliche Essenz ein Handlungsleitfaden für Kommunen entstehen, unter anderem mit Checklisten. René stellte beispielhafte Mobilitätsprojekte in Wohnquartieren vor: Seestadt Aspern in Wien. Kern des Mobilitätskonzepts ist ein gut ausgebauter ÖPNV und gleichzeitig Parkraumbewirtschaftung mit Parken ausschließlich in Quartiersgaragen. Zudem E-Ladestationen, Logistikconcierge als Sammelstelle für Paket-Dienste, Verleih Lastenrädern und Anhängern, Car-Sharing, ein enges Fußwegenetz, Infrastruktur vor Ort. Es zeigt sich, gute Angebote alleine reichen nicht aus: ein erfolgreiches Mobilitätskonzept benötigt auch ein begleitendes Kommunikationskonzept – unter den beteiligten Akteuren die planen und anbieten, aber auch mit den Bewohnern, die die Angebote nutzen. Weitere Beispiele finden sich hier.

Die Wanderausstellung „Wohnen leitet Mobilität“ kann kostenfrei ausgeliehen werden. Sie ist auch als Ausstellung in Rathäusern, Kulturzentren, Büchereien, Räumen der VHS sehr geeignet. Für den Versand entstehen allerdings Kosten in Höhe von rund 180 €. Bei Interesse bitte eine E-Mail an René Wassmer.

Vorstand wird verjüngt und weiblicher

Neben dem Fachvortrag standen auch Wahlen im Mittelpunkt der Landesdelegiertenkonferenz am 6. Juli 2019 in Stuttgart. Zur Wahl standen drei Beisitzer. Dr. Eike-Christian Kersten (Heidenheim) wurde im Amt bestätigt. Der 22-jährige Simon Gottowik (Tübingen) und Marlis Heck (Stuttgart) wurden neu in den Landesvorstand gewählt. Das Gremium wird damit verjüngt und weiblicher. Der geschäftsführende Vorstand mit Matthias Lieb, Ute Zedler, Jörg Dengler und Schatzmeisterin Heidi Sayle war auch bisher schon zur Hälfte mit Frauen besetzt. In den folgenden Newslettern werden wir die (neuen) Vorstandsmitglieder detailliert vorstellen.

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news-5030 Mon, 08 Jul 2019 22:02:00 +0200 Falschparker-Aktionswoche https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/falschparker-aktionswoche-1/ news-4141 Sat, 06 Jul 2019 10:30:00 +0200 VCD Landesdelegiertenkonferenz https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-landesdelegiertenkonferenz-1/ Wann: Samstag, 06. Juli 2019, 10:30 - ca. 16 Uhr
Wo: Kolpinghaus, Heusteigstr. 66, 70180 Stuttgart
Wer: VCD Landesverband Baden-Württemberg e.V.

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news-4935 Wed, 03 Jul 2019 11:00:00 +0200 VCD sieht sich durch DB-Klarstellung an seiner Stuttgart21-Kritik bestätigt https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-sieht-sich-durch-db-klarstellung-an-seiner-stuttgart21-kritik-bestaetigt/ In den letzten Wochen wurde verstärkt die Vereinbarkeit des im Bau befindlichen Stuttgarter Tiefbahnhofs „Stuttgart21“ mit dem sog. Deutschland-Takt hinterfragt. Nachdem die Deutsche Bahn gestern die u.a. vom ökologischen Verkehrsclub VCD vorgebrachten Kritikpunkte bestätigt hat, so z.B. bei einem 30-Minuten-Takt die langen Umsteigezeiten von knapp 30 Minuten in der Relation Tübingen - Karlsruhe, fordert der VCD-Landesvorsitzende Matthias Lieb eine Versachlichung der Debatte: „Der vorliegende Fahrplanentwurf zeigt, dass Stuttgart Hauptbahnhof auch beim Deutschlandtakt keine optimalen Anschlüsse herstellen kann, obwohl auf vielen Strecken die Züge im 30-Minuten-Takt unterwegs sind. Bei einem Verkehrsprojekt, das aktuell rund 8,5 Mrd. € kosten soll und anschließend unveränderbar in Beton gegossen unter der Erde liegen wird, muss frühzeitig klar sein, ob damit die Anforderungen nicht nur der näheren Zukunft, sondern auch der nächsten 50-100 Jahre absehbar erfüllbar sind“.

Die Verkehrsplaner von SMA hätten aus gutem Grund nach dem Stresstest im Jahr 2011 neben einem viergleisigen Durchgangsbahnhof für den Fernverkehr einen Teilerhalt des Kopfbahnhofes für die Durchführung des  Regionalverkehr (Metropolexpress-Züge) vorgeschlagen, verweist Lieb auf die damaligen Erkenntnisse. Leider hätte damals die Stadt Stuttgart aus dem Blickwinkel des Städtebaus diese verkehrlich sinnvolle Lösung abgelehnt, beklagt der VCD. Dabei sei dieses Kombi-Modell international bewährt und funktioniere in Zürich und Malmö, sei für Florenz im Bau, so der VCD.

Mehr Züge sind noch kein Verkehrskonzept

Zutreffend sei die Aussage der DB, dass im Rahmen des Deutschlandtaktes deutlich mehr Fernzüge für Stuttgart vorgesehen seien. Der VCD erinnert an die Bundestagsdrucksache 18/10925, die aufzeige, dass durch zusätzliche Fernzüge die Nahverkehrszüge in die Nachtstunden verdrängt würden, da auf den Zulaufgleisen, insbesondere bei Zuffenhausen, keine Kapazitäten mehr vorhanden seien.

„Einfach mehr Züge fahren zu lassen, ist noch kein Verkehrskonzept - es müssen auch die Anschlüsse stimmen, das ist ja gerade Sinn und Zweck eines Taktfahrplans“, beklagt Lieb und fordert, dass die Planer aufzeigen müssten, welche Erweiterungen rund um die Stuttgarter Eisenbahninfrastruktur notwendig seien, um im Rahmen des Deutschlandtaktes optimale Anschlüsse auch in Stuttgart zu erreichen.

Diese Untersuchungen und Debatten müssten jetzt gemacht und geführt werden, damit die Stadt Stuttgart Ihre städtebaulichen Planungen mit den Erfordernissen für eine zukunftsfähige Eisenbahninfrastruktur in Einklang bringen könne, so der VCD. Dazu sei aber auch von der Stadt Stuttgart Kompromissbereitschaft notwendig. Die Landeshauptstadt müsse auch ihrer Verantwortung als zentraler Eisenbahnknoten für Württemberg gerecht werden und könne sich nicht nur auf den Städtebau konzentrieren, fordert der VCD.

Beispiele für schlechte Anschlüsse gemäß Entwurf Deutschlandtakt, Stand 7.5.2019:

Relation Tübingen - Karlsruhe:

Schnelle Züge Tübingen - Stuttgart im 30-Minuten-Takt, Ankunft Stuttgart Hbf Minute 02 und 31.

Schnelle Züge Stuttgart - Karlsruhe im 30-Minuten-Takt, Abfahrt Stuttgart Hbf Minute 28 bzw. 54/56.

=> Wartezeit 23-26 Minuten

Weitere schnelle Züge nach Karlsruhe: Ungerade Stunde Minute 25 (Wartezeit 23 Minuten) und gerade Stunde 36 (5 Minuten Wartezeit) => Trotz 30–Minuten-Takt bei vier Zügen innerhalb von zwei Stunden nur eine Verbindung mit kurzer Umsteigezeit

In Nord-Süd-Richtung von Würzburg nach Schaffhausen/Zürich werden jeweils nur Stundentakte angeboten, hier beträgt die Umsteigezeit in Stuttgart 58 Minuten: Ankunft Stuttgart Hbf von Würzburg Minute 48. Abfahrt Stuttgart nach Schaffhausen/Zürich Minute 46.

 

von Stuttgart nach Mannheim 3 ICE zu den Minuten 01, 22, 52, aber Ankunft von Tübingen zur Minute 02 und 31, was rund 20 Minuten Wartezeit (gegenüber heute 8 Minuten) bedeutet.

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news-4934 Mon, 01 Jul 2019 09:42:00 +0200 Gelbe-Karten-Aktion: Stadtradeln allein genügt bei weitem nicht https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/gelbe-karten-aktion-stadtradeln-allein-genuegt-bei-weitem-nicht/ Die Stadt Heidenheim möchte alternative Mobilitätsformen stärken. Dazu ist die Stadt Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Baden-Württemberg AGFK und unterstützt das Stadtradeln, das gerade begonnen hat. Aber wie sieht es auf den Straßen der Stadt aus? Können sich Radfahrer und Fußgänger sicher im Verkehr bewegen? ,,Das wollen wir uns einmal ansehen", sagt Reinhard Walloschke, Mitglied des Kreisvorstandes im VCD Heidenheim. Denn Fußgänger und Radfahrer haben - anders als Autos - keine Knautschzone. Daher benötigen sie besonders geschützte Bereiche. Das sollten Geh- und Radwege sein. Auf diesen dürfen Autos nicht fahren und nicht parken. Beim aktuellen ADFC Fahrradklimatest ist gerade das Parken auf Rad- und Gehwegen und die fehlende Falschparkerkontrolle als größte Schwäche des Heidenheimer Radverkehrs identifiziert worden. ,,Unsere Aktiven werden im Stadtgebiet unterwegs sein und Autofahrer darauf aufmerksam machen. Was viele nicht bedenken: Müssen Radfahrer und Fußgänger auf die Fahrbahn ausweichen, gefährden sie sich sogar selbst." Deshalb werde der VCD in der kommenden Woche Falschparker auf Geh- und Radwegen in der Heidenheimer Innenstadt mit Gelben Karten versehen, siehe Beispielbild. Falschparker behindern oder gefährden andere Verkehrsteilnehmer. Der VCD ruft deshalb gemeinsam mit der Initiative Clevere Städte und Fuss e.V. zur zweiten bundesweiten Falschparker-Aktionswoche auf. ,,Gerade jetzt, wenn bei Stadtradeln viele Radfahrer unterwegs sind, müssen die Geh- und Radwege frei sein - damit alle Verkehrsteilnehmer in ihren Bereichen sicher unterwegs sein können." Wer selbst aktiv werden wolle, könne sich beim VCD ebenfalls Gelbe Karten bestellen. ,,Auch für Nichtmitglieder bietet unser Bundesverband diese und weitere Materialien an - denn die Verkehrswende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe!", sagt Reinhard Walloschke, vom VCD Heidenheim, und stellt damit die Gelbe-Karten-Aktion in den bundesweiten Zusammenhang. Auch in Heidenheim sind da Karten zu bekommen: Staffas Fahrradladen hat sie vorrätig.

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news-4881 Tue, 18 Jun 2019 20:19:27 +0200 VCD: Verkehrswende erfordert leistungsfähige Bahn https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-verkehrswende-erfordert-leistungsfaehige-bahn/ news-4848 Tue, 11 Jun 2019 20:40:32 +0200 VCD wünscht neuen Zugbetreibern rund um Stuttgart einen guten Start https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-wuenscht-neuen-zugbetreibern-rund-um-stuttgart-einen-guten-start/ Am Pfingstsonntag beginnt in Baden-Württemberg eine neue Zeitrechnung im Schienenpersonennahverkehr - 25 Jahre nach der Bahnreform übernehmen erstmals in großem Umfang andere Betreiber als DB Regio Verkehrsleistungen auf den Stuttgarter Netzen. „Abellio und Go-Ahead lösen nun in den nächsten eineinhalb Jahren stufenweise DB Regio auf fast allen Strecken rund um Stuttgart ab“, erklärt Matthias Lieb, Landesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD).

Während andere Bundesländer schon länger Erfahrungen mit Ausschreibungen und neuen Betreibern gesammelt hätten, sei im Ländle zugunsten einer verdeckten Finanzierung von Stuttgart 21 über lange Jahre der Wettbewerb im Nahverkehr verzögert worden, stellt der VCD fest. Matthias Lieb: „Durch die Ausschreibungen haben die Fahrgäste nun neue Fahrzeuge und einen dichteren Fahrplan bei gleichzeitig geringeren Kosten für das Land“.

In der ersten Stufe betreibt Go-Ahead nun den IRE1 auf der Strecke Karlsruhe - Stuttgart - Aalen. Damit entsteht in Verbindung mit dem zweistündlichen IC Karlsruhe - Nürnberg ein 30-Minuten-Takt zwischen Karlsruhe und Stuttgart und ein Stundentakt bis Aalen. Damit wird eine langjährige VCD-Forderung umgesetzt.

Abellio betreibt neu den Metropol-Express Pforzheim - Ludwigsburg - Stuttgart mit einem Flügelzug Heidelberg/Bruchsal - Mühlacker - Stuttgart. Zwischen Pforzheim und Bietigheim-Bissingen-Bissingen halten die Metropol-Express-Züge halbstündlich an allen Stationen, allerdings fährt dann nur die Hälfte der Züge bis Stuttgart, die andere Hälfte endet schon in der „Metropole“ Bietigheim-Bissingen.

Bedauerlicherweise werde die Betriebsaufnahme von fehlenden Triebwagen und Personalengpässen begleitet, so starte Abellio zunächst mit einem bunten Fahrzeugpark aus Leihfahrzeugen, da der Hersteller Bombardier die neuen Fahrzeuge nicht rechtzeitig liefern könne, beklagt der VCD und weist darauf hin, dass auch bei Go-Ahead die Fahrzeuge erst seit wenigen Tagen zugelassen seien, so dass noch mit Kinderkrankheiten zu rechnen sei.

Für die Brenzbahn zwischen Ulm und Aalen hingegen, wo die landeseigene SWEG die Regionalbahnen übernimmt, wurden die neuen Fahrzeuge des Herstellers Alstom rechtzeitig zugelassen, ausgeliefert und befinden sich seit einigen Wochen im Probebetrieb auf der Strecke. Damit sollte dort eine reibungslose Betriebsaufnahme möglich sein, freut sich Matthias Lieb.

Aus Sicht des VCD ist das neue Fahrplankonzept auf der Residenzbahn Karlsruhe - Stuttgart durchaus sinnvoll, insbesondere die schnellen IRE-Züge im dichten Takt. „Im Detail besteht allerdings noch Nachbesserungsbedarf, so für Pendler aus den kleineren Gemeinden Richtung Karlsruhe,  bei den Spätverbindungen von Karlsruhe, aber auch bei den Anschlüssen  der Heidelberg-Verbindungen“, stellt Matthias Lieb fest. Außerdem müssten die Metropolexpress-Züge halbstündlich bis Stuttgart geführt werden, fordert der VCD.

Der VCD wünscht den neuen Betreibern einen guten Start und bedankt sich bei den Mitarbeitern von DB Regio für Ihren Einsatz in den vergangenen Jahren.

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news-4828 Mon, 03 Jun 2019 13:30:00 +0200 VCD erfreut über Fortschritt bei Reaktivierung der Hermann-Hesse-Bahn durch Lösung in Fledermausfrage https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-erfreut-ueber-fortschritt-bei-reaktivierung-der-hermann-hesse-bahn-durch-loesung-in-fledermausfrage/ Mit der Vereinbarung mit dem NABU ist der Weg frei für die Reaktivierung der Hermann-Hesse-Bahn nach Calw, freut sich Matthias Lieb, Landesvorsitzender des ökologischen Verkehrsclubs VCD. Mit der sog. Zwei-Kammer-Lösung für die Eisenbahntunnel wird sowohl dem Klimaschutz im Verkehrssektor durch die Reaktivierung der Bahnstrecke als auch dem Artenschutz für die bedrohten Fledermäuse Rechnung getragen, so der VCD.

Die Eisenbahnstrecke von Stuttgart über Renningen nach Calw hat aus VCD-Sicht ein hohes Fahrgastpotential, sowohl für Pendler aus der Region Calw nach Stuttgart und Sindelfingen, aber auch für den Ausflugsverkehr aus dem Großraum Stuttgart in den Nordschwarzwald. Der VCD begrüßt deshalb auch das Stufenkonzept, das zunächst eine Reaktivierung der Strecke vorsieht und in einem zweiten Schritt auch die Elektrifizierung und Durchbindung von Zügen Richtung Stuttgart. „Langfristiges Ziel sollte ein Metropol-Express Calw-Stuttgart sein, der eine deutlich schnellere Verbindung als die S-Bahn ermöglicht“, erklärt Matthias Lieb.

Neben der Reaktivierung der Hermann-Hesse-Bahn sei in der Region Stuttgart aus VCD-Sicht auch die Reaktivierung der Bahnstrecke Ludwigsburg - Markgröningen wichtig. Das Angebot des Landes, dauerhaft die Betriebskosten der ersten 100 Kilometer Streckenreaktivierung zu übernehmen, sollte alle Verantwortlichen in den Kreisverwaltungen der Reaktivierungskandidaten anspornen, möglichst rasch die Voraussetzungen für die Betriebsaufnahme zu schaffen, so der VCD.

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news-4755 Mon, 27 May 2019 20:44:17 +0200 VCD erfreut über Zulassung der neuen Triebwagen für die Residenzbahn https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-erfreut-ueber-zulassung-der-neuen-triebwagen-fuer-die-residenzbahn/ news-4739 Wed, 22 May 2019 14:06:03 +0200 Falschparker-Aktionswoche https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/falschparker-aktionswoche/ Falschparker*innen behindern oder gefährden andere Verkehrsteilnehmende. Für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen werden die Wege durch Lieferwagen in zweiter Reihe, Pkw auf Radwegen oder zugeparkte Straßenkreuzungen zum riskanten Spießrutenlauf. Zu niedrige Bußgelder fürs Falschparken verschärfen das Problem. Es muss sich endlich etwas ändern! Der VCD ruft deshalb gemeinsam mit der Initiative Clevere Städte und Fuss e.V. zur zweiten bundesweiten Falschparker-Aktionswoche auf. Die vollständigen Details gibts auf dieser Seite.

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news-4737 Tue, 21 May 2019 21:11:49 +0200 VCD enttäuscht über Pforzheimer Verkehrspolitik https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-enttaeuscht-ueber-pforzheimer-verkehrspolitik/ Enttäuscht über die Verkehrspolitik der Stadt Pforzheim zeigt sich der ökologische Verkehrsclub Deutschland, Kreisverband Pforzheim/Enzkreis e.V. (VCD).

2009 war im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans ein verkehrliches Leitbild für die Stadt beschlossen worden. Demnach sollte der Verkehr stadt- und umweltverträglich abgewickelt und der Umweltverbund gestärkt werden.

 „Rund zehn Jahre nach der Verabschiedung des verkehrlichen Leitbildes durch den Gemeinderat muss man feststellen, dass genau die gegenteilige Entwicklung eingetreten ist - statt einer Reduktion des Autoverkehrsanteils auf den Stand von 1990 sind immer weniger Bürger im Stadtbus und sind immer mehr Autos unterwegs“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb fest.

 „Das vor 10 Jahren vom Gemeinderat der Stadt Pforzheim für das Jahr 2020 beschlossene Ziel, im Interesse einer lebenswerten Stadt den Anteil des Autoverkehrs wieder auf den Stand von 1990 zu reduzieren, ist krachend gescheitert - und zwar wegen Untätigkeit von Stadtverwaltung und Gemeinderat“, beklagt Lieb. Der Autoverkehrsanteil sei von 1990 (48%) bis 2000 auf 58% angestiegen und sollte bis 2020 wieder auf 50% reduziert werden, tatsächlich läge der Wert im Jahr 2017 sogar bei 61%, wie aktuelle bundesweite Erhebungen zeigten, so der VCD.

 Obwohl der Gemeinderat vor 10 Jahren einstimmig den sogenannten Umweltverbund stärken wollte durch eine Attraktivitätssteigerung des Busverkehrs, durch sichere Radwege und eine höhere Aufenthaltsqualität in der Stadt für Fußgänger, habe die Stadt keine wesentlichen Maßnahmen dazu umgesetzt. 

 Zwar könnten die Busse jetzt schöner am ZOB abgestellt werden, doch sei das Stadtbus-Angebot in Pforzheim heute schlechter als vor 25 Jahren, als es auf den Hauptlinien einen 10-Minuten-Takt gegeben habe, konstatiert der VCD.

 Zusammenhängende, sichere Radwege gäbe es in Pforzheim immer noch nicht, weshalb immer mehr Elterntaxis unterwegs seien, so der VCD.

 Diese Versäumnisse der Stadtverwaltung und des Gemeinderates beim Ausbau des ÖVs und der Radverkehrsinfrastruktur hätten entsprechende Folgen für die Verkehrsmittelwahl der Bürger. 37 Kilometer lang sei der Stau, wenn man alle PKW, die heute zusätzlich im Vergleich zu 1990 in Pforzheim zugelassen seien, aneinander reihe, so der VCD. „Dieses Platzproblem kann man nicht durch Parkplatz-Apps oder Brötchen-Tasten verschleiern, sondern der neu zu wählende Gemeinderat ist gefordert, das vor 10 Jahren beschriebene Leitbild einer lebenswerten Stadt mit hoher Aufenthaltsqualität für die Bürger und nicht die Autos endlich umzusetzen“, fordert Lieb.

Zum verkehrlichen Leitbild der Stadt Pforzheim

 

https://www.pforzheim.de/stadt/verkehr-mobilitaet/vep/vep-einzelanalysen/verkehrliches-leitbild.html

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news-4732 Mon, 20 May 2019 19:25:39 +0200 VCD erfreut über neues Fahrplankonzept, aber Fahrzeughersteller Bombardier verpatzt Betriebsstart von Abellio https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-erfreut-ueber-neues-fahrplankonzept-aber-fahrzeughersteller-bombardier-verpatzt-betriebsstart-von-abellio/ news-4605 Sat, 18 May 2019 11:00:00 +0200 18./19. Mai: Fahrradaktionstage der Stadt Stuttgart https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/1819-mai-fahrradaktionstage-der-stadt-stuttgart/ Der VCD Stuttgart wird sich wieder mit einem Stand an den Fahrradaktionstagen beteiligen. Im Rahmen der Aktionstage veranstaltet der ADFC auch wieder eine Fahrradsternfahrt.

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news-4734 Wed, 15 May 2019 08:10:00 +0200 VCD begrüßt Reservezugkonzept der DB für Baden-Württemberg https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-begruesst-reservezugkonzept-der-db-fuer-baden-wuerttemberg/ „Eine gute Nachricht für Bahnpendler ist die angekündigte Vorhaltung von sechs Reservezügen sowie der Bereitschaftstrupp von Lokführern im Knotenbahnhof Stuttgart“ kommentiert VCD Landesvorsitzender Matthias Lieb die Vereinbarung zwischen dem Verkehrsministerium und DB Regio in Baden-Württemberg.

Das vergangene Wochenende mit dem Frühlingsfest in Stuttgart habe gezeigt, dass für solche Verkehrsspitzen zusätzliche Fahrzeuge nötig seien, so der VCD. Habe die frühere Bundesbahn vor über 25 Jahren noch über genügend Reserven an Lokomotiven, Wagen und Personal verfügt, seien in den letzten Jahren die Redundanzen bei der privatwirtschaftlich organisierten DB AG immer weiter abgebaut worden, erklärt Matthias Lieb: „Diese Einsparungen haben die Fahrgäste häufig in Form ausgefallener Züge zu spüren bekommen“. Die Ausschreibungen und die Aufteilung auf mehrere Betreiber hätten nun zu noch weniger planmäßigen Reserven geführt. Doch  das Land habe nun richtigerweise erkannt, dass zur Sicherstellung einer ausreichenden Qualität im Schienenverkehr zusätzliche Einsatzzüge sowie auch eine Lokführer-Bereitschaft notwendig sei. Durch die Vereinbarung mit der DB Reg  io, die ansonsten rund um Stuttgart ab Juni viele Leistungen an die Wettbewerber Abellio und Go-Ahead verliere, bestehe zumindest für eine gewisse Zahl von Lokführern auch ohne Arbeitgeberwechsel eine weitere Perspektive in der Region, so der VCD.

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news-4684 Mon, 06 May 2019 15:32:42 +0200 VCD: Für mehr Schienengüterverkehr müssen Engpässe im Schienennetz beseitigt werden https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-fuer-mehr-schienengueterverkehr-muessen-engpaesse-im-schienennetz-beseitigt-werden/ Mit der aktuellen Studie „Klima-Plus-Programm für mehr Güter auf der Schiene“, das die kcw GmbH im Auftrag des Netzwerks Europäischer Eisenbahnen (NEE) und des Verbandes der Güterwagenhalter in Deutschland (VPI) erstellt hat, sieht sich der ökologische Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg e.V. (VCD) in seiner schon Anfang 2018 veröffentlichten Engpassanalyse bestätigt. Die Studie sieht für Baden-Württemberg u.a. den Ausbau der Strecke Stuttgart - Zürich sowie die durchgehende Elektrifizierung der Ost-West-Achse Mannheim - Nürnberg vor, wo auf der Hohenlohebahn derzeit noch ein Dieselabschnitt besteht.

„Der viergleisige Ausbau der Rheintalbahn, obwohl gegenüber der Schweiz für spätestens 2020 versprochen, hat mindestens 20 Jahre Verspätung, deshalb müssen dringend Alternativrouten für den Schienengüterverkehr in Baden-Württemberg leistungsfähig ausgebaut werden“, fordert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Hier spiele in Nord-Süd-Richtung besonders die seit 1946 weitgehend eingleisige Gäubahn eine wichtige Rolle, so der VCD. „Der Bund hat für den Streckenausbau der Gäubahn zwar 550 Mio. € vorgesehen, ziert sich aber jahrelang um den Abschluss von Finanzierungsvereinbarungen auch nur für kleinste Streckenabschnitte“, kritisiert Lieb die zögerliche Haltung des Bundes. Hier müssten rasch die Planungen für weitere zweigleisige Abschnitte fertiggestellt werden - die Verengung der Planung des Bundes auf die Diskussion „Neigetechnik ja oder nein“ v  erkenne die Belange des Güterverkehrs, für den jedes zusätzliche Ausweichgleis wichtig sei, so Lieb.

Angesichts der mit LKW übervollen Autobahn A6 sei eine Ost-West-Schienenverkehrsachse von Mannheim nach Nürnberg dringend notwendig, doch auch hier blockiere eine Elektrifizierungslücke zwischen Öhringen und Schwäbisch Hall seit Jahren durchgehende Züge, beklagt der VCD und sieht den Bund in der Pflicht für ein solches Lückenschlussprogramm.

Mit immer mehr leisen Güterzügen gewinne der Schienengüterverkehr auch wieder die notwendige gesellschaftliche Akzeptanz zurück, denn aus Sicht des Klimaschutzes sei eine stärkere Verlagerung des LKW-Verkehrs auf die Schiene dringend geboten, so der VCD.

Link zum VCD-Lückenschlussprogramm für Baden-Württemberg:

bw.vcd.org/themen/oeffentlicher-verkehr/news/vcd-fordert-elektrifizierungsoffensive-im-schienenverkehr-von-baden-wuerttemberg/

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news-4682 Fri, 03 May 2019 12:54:00 +0200 VCD: Stuttgart 21 Projektpartner haben in Wendlingen gerade noch die Kurve gekriegt - Kurz vor Beginn der Bauarbeiten Einigung auf zweigleisige Erweiterung geschafft https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-stuttgart-21-projektpartner-haben-in-wendlingen-gerade-noch-die-kurve-gekriegt-kurz-vor-beginn-der-bauarbeiten-einigung-auf-zweigleisige-erweiterung-geschafft/ Erleichtert über die Einigung der Projektpartner von Stuttgart 21 zum zweigleisigen Ausbau der Wendlinger Kurve als Teil des Projektes Stuttgart 21 zeigt sich der ökologische Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg e.V. (VCD).
„Nur eine kreuzungsfreie und damit zweigleisige Wendlinger Kurve stellt eine leistungsfähige Schienenverbindung der Region Reutlingen/Tübingen an den Großraum Stuttgart sicher, anderenfalls wären die Züge von Tübingen an der Einmündung auf die Schnellfahrstrecke regelmäßig von ICE-Zügen ausgebremst worden“, kommentiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb die quasi in letzter Sekunde getroffene Entscheidung der Projektpartner.

Die jetzige Einigung zeige aus VCD-Sicht aber klar auf, dass die Ergebnisse des Stresstestes hinsichtlich der Leistungsfähigkeit von Stuttgart 21 wenig belastbar gewesen seien. Nachdem jetzt die Probleme im Osten des Projektes gelöst seien, müssten sich die Projektpartner auch dem Engpass auf der Zulaufstrecke von Zuffenhausen im Westen widmen, hier bedürfe es ebenfalls einer Erweiterung, fordert der VCD. Anderenfalls würden sich die Züge von Westen kommend vor dem Bahnhof stauen.

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news-4681 Wed, 01 May 2019 12:49:00 +0200 VCD beklagt fehlende Verantwortung der Landeshauptstadt Stuttgart für zukunftsfähigen Schienenverkehr im ganzen Land - Stuttgart Hbf als zentraler Umsteigeknoten benötigt Entwicklungsperspektiven https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-beklagt-fehlende-verantwortung-der-landeshauptstadt-stuttgart-fuer-zukunftsfaehigen-schienenverkehr-im-ganzen-land-stuttgart-hbf-als-zentraler-umsteigeknoten-benoetigt-entwicklungsperspektiven/ Die ablehnende Haltung der Mehrheit des Gemeinderates und der Verwaltungsspitze der Landeshauptstadt Stuttgart für die Beibehaltung oberirdischer Bahnhofsgleise kritisiert der ökologische Verkehrsclub Deutschland, Landesverband Baden-Württemberg e.V. (VCD). „Stuttgart Hauptbahnhof ist der zentrale Umsteigeknoten für den gesamten Schienenverkehr in Württemberg, doch die Landeshauptstadt Stuttgart wird ihrer Verantwortung für einen leistungsfähigen und zukunftsorientierten Schienenverkehr überhaupt nicht gerecht, wenn sie glaubt, nur für die S-Bahn und die Stadtbahn zuständig zu sein und ansonsten mit Stuttgart 21 die Gleise unterirdisch aus dem Blickfeld bekommen zu können“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Es zeige sich immer mehr, dass Stuttgart 21 kein Eisenbahnprojekt sei, sondern einzig der Stadtentwicklung dienen solle, kritisiert der VCD. Seit der Vorstellung des Projektes vor 25 Jahren hätten sich die Rahmenbedingungen deutlich gewandelt, die damals prognostizierten Zug- und Fahrgastzahlen seien teilweise schon ohne Stuttgart 21 eingetreten, gleichzeitig definiere der Klimaschutz ganz neue Anforderungen an eine leistungsfähige Eisenbahninfrastruktur, die über die Möglichkeiten von Stuttgart 21 hinausgingen, so der VCD.

„In der Region Stuttgart werden derzeit nur 150 Fahrten pro Einwohner und Jahr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt, in der Region München sind es schon 250 Fahrten und rund um Zürich sogar über 400 Fahrten“, stellt Matthias Lieb fest und unterstreicht damit die Forderung nach zusätzlicher Infrastruktur, die für das Erreichen der Münchner oder Züricher Werte notwendig sei.

Das Motto für Stuttgart 21, das bisher als Ersatz für die bestehenden Anlagen geplant werde, müsse neu formuliert werden, so der VCD: „Ergänzen statt Ersetzen“. Matthias Lieb: „Wenn die Bahngleise im Herzen von Stuttgart abgeräumt und bebaut sind, bestehen keinerlei Erweiterungsmöglichkeiten mehr für den Schienenverkehr, deshalb darf diese Entscheidung nicht nur aus rein städtebaulicher Sichtweise erfolgen“. Der VCD fordert deshalb von der Stadt Stuttgart, sich ernsthaft mit den vorliegenden Studien zur Mobilität der Zukunft bzw. der dazu notwendigen Infrastruktur zu beschäftigen und die städtebaulichen Vorstellungen so zu modifizieren, dass  der Erhalt von Teilen des heutigen Bahnhofs samt seiner Zulaufgleise möglich ist. Konkret fordert der VCD den Erhalt von 4-6 Bahnhofsgleisen sowie der Zulaufgleise von der Gäubahn, von Bad Cannstatt und von Feuerbach.


Studie des Landes Baden-Württemberg, die aufzeigt, dass die bestehende Eisenbahnstruktur für Stuttgart nicht ausreichend ist:
https://vm.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-mvi/intern/Dateien/Broschueren/Klimaschutzszenario_10-2017_web.pdf

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news-4680 Wed, 01 May 2019 12:41:00 +0200 Ausflugszüge starten am 1. Mai - Klosterstadt-Express nach Maulbronn und Enztäler Radexpress nach Bad Wildbad unterwegs https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/ausflugszuege-starten-am-1-mai-klosterstadt-express-nach-maulbronn-und-enztaeler-radexpress-nach-bad-wildbad-unterwegs/ Am 1. Mai starten landesweit wieder die Ausflugszüge und auch viele Wander- oder Radwanderbusse. Im Enzkreis fahren wieder der Klosterstadt-Express nach Maulbronn und der Enztäler Radexpress nach Bad Wildbad - jeweils sonn- und feiertags bis zum 20. Oktober.„Angesichts der Debatte um den Klimawandel kann jeder selbst einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten und öfters mal Bus, Bahn oder Fahrrad statt dem eigenen Auto benutzen - mit den Ausflugszügen werden gerade touristisch interessante Ziele besser erreichbar“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

In beiden Zügen ist die Radmitnahme kostenlos möglich. Im Klosterstadt-Express sind wieder ehrenamtliche Zugbegleiter des VCD im Einsatz.

Der VCD weist darauf hin, dass es in Maulbronn-West neu auch einen Fahrkartenautomaten gebe, so dass der Fahrscheinverkauf für den Klosterstadt-Express jetzt auch wieder möglich sei. Etwas schwierig sei leider nach wie vor, den Klosterstadt-Express in der Fahrplanauskunft zu finden: „Wer sonntags per Bahn nach Maulbronn fahren möchte, muss in der elektronischen Fahrplanauskunft unbedingt Maulbronn-Stadt/Kloster als Ziel eingeben, sonst findet das System die Verbindung nicht und liefert nur das Anruf-Sammel-Taxi bis zum Kloster“, erläutert Matthias Lieb das Auskunftsproblem.

Erfreut zeigt sich Lieb auch über die Aufnahme der Bahnstrecke nach Maulbronn-Stadt in die Machbarkeitsstudie des Landes für die Reaktivierung von Eisenbahnlinien, wie heute bekannt wurde.

Weitere Informationen unter www.klosterstadt-Express.de, www.enztaeler-Radexpress.de, Fahrplanauskünfte unter www.bahn.de

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news-4683 Wed, 01 May 2019 08:00:00 +0200 VCD begrüßt Reaktivierung von Eisenbahnstrecken https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-begruesst-reaktivierung-von-eisenbahnstrecken/ Die vom Land geplante Reaktivierung von Eisenbahnstrecken auf Basis einheitlicher Bewertungskriterien wird vom ökologischen Verkehrsclub VCD, Landesverband Baden-Württemberg begrüßt. „In Baden-Württemberg wurden in der Vergangenheit viele Bahnstrecken stillgelegt, dabei war nicht jede Stilllegung durch zu wenige Fahrgäste begründet, wie die heute schon erfolgreich reaktivierten Nebenbahnen rund um Stuttgart wie die Schönbuch- und Ammertalbahn zeigen“, betont VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Aus VCD-Sicht haben noch weitere Strecken ausreichendes Potential für eine Reaktivierung, die Streckenkarte des Landes zeige ja auf, dass früher das Bahnnetz viel engmaschiger gewesen sei.

Mit der Hermann-Hesse-Bahn nach Calw und der Strecke Ludwigsburg-Markgröningen sieht der VCD zwei wichtige Strecken mit hohem Fahrgastpotential in der Region Stuttgart enthalten, für die schon konkrete Maßnahmen zur Reaktivierung im Gange seien. Mit der Bottwartalbahn von Marbach nach Heilbronn und der Zabergäubahn könnten zwei ehemalige Schmalspurbahnen rund 125 Jahre nach ihrer ersten Inbetriebnahme wieder eine Perspektive haben, so der VCD.

„Positiv ist auch die Einbeziehung von zwei Verbindungen Richtung Frankreich, hier gibt es derzeit zwischen Basel und Karlsruhe nur zwei grenzüberschreitende Schienenstrecken“, erklärt Matthias Lieb. Positiv sei, dass auch außerhalb der Ballungsräume Reaktivierungskandidaten aufgelistet seien, so z.B. die Hegau-Ablachbahn als Abkürzungsstrecke von Ulm an den westlichen Bodensee.
Diese Strecke habe aus VCD-Sicht nicht nur für den Personenverkehr, sondern auch für den überregionalen Güterverkehr Potential. Andere Regionen wie der Schwarzwald oder die Ostalb seien leider wenig berücksichtig worden, dort seien die wenigen eingestellten Strecken aber zumeist auch schon abgebaut, so der VCD.

Gerade der Erhalt von aktuell nicht benötigter Infrastruktur sei ein wichtiger Faktor für eine mögliche spätere Reaktivierung, weiß Lieb. Die Politik der letzten Jahre habe sich hier durchaus als erfolgreich erwiesen. Durch die Bestellung von Touristikverkehren an Sommersonntagen konnten Eisenbahnstrecken erhalten werden, die nicht mehr genutzt waren. Fast alle Strecken, auf denen es in den letzten Jahren solche Ausflugsverkehre gegeben habe, seien jetzt auch Reaktivierungskandidaten, so der VCD. Auf der Nebenstrecke nach Maulbronn habe der VCD schon im Jahr 1997 mit der Bestellung des damaligen VCD-Klosterstadt-Express den erfolgreichen Anstoß für die Streckenerhaltung mittels eines Touristikverkehrs gegeben. Die Saison dieser Ausflugszüge beginne gerade jetzt wieder zum 1.
Mai.

Die meisten Reaktivierungskandidaten wurden früher von der Bundesbahn betrieben und das Land ist grundsätzlich für den Schienenpetsonennahverkehr zuständig, stellt Lieb fest. Insofern sei auf den ersten Anblick verwunderlich, dass die Kreise und Gemeinden jetzt für die Reaktivierung zuständig sein sollen, auf den zweiten Blick sei das allerdings durchaus sinnvoll, so Matthias Lieb:
„Die Streckenreaktivierungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass eine lokale Verankerung ganz wichtig für den Erfolg ist, insofern ist das Angebot des Landes, für die ersten 100 Kilometer Streckenreaktivierung auch die Betriebskosten zu übernehmen, eine klare Aufforderung für Regionen mit Reaktivierungsinteresse, sich in die Startlöcher zu begeben, um rasch die Voraussetzungen für eine Reaktivierung zu schaffen.“ Auf jeder Strecke, die bei einem volkswirtschaftlichen Bewertungsverfahren einen positiven Nutzen erwarten lasse, müssten auch wieder Züge fahren, um die Straßen zu entlasten und die Verkehrswende voranzutreiben, so der VCD.

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news-4644 Tue, 30 Apr 2019 14:51:19 +0200 Einladung zum verkehrspolitischen Abend : Mehr Bahn braucht das Land! Ausbau, Reaktivierung jetzt! https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/einladung-zum-verkehrspolitischen-abend-mehr-bahn-braucht-das-land-ausbau-reaktivierung-jetzt/ 16. Mai 2019, 19 Uhr
Mehr Bahn braucht das Land!

Ausbau, Reaktivierung jetzt!

Wie können attraktive Bahnangebote den Öffentlichen Verkehr im ländlichen Raum stärken und zum Rückgrat der Verkehrswende werden? Was muss geschehen, damit Bahnfahren auch in der Region Hall-Heilbronn-Hohenlohe wieder attraktiv wird? Welche Konzepte und Ideen gibt es für die Wiederbelebung ehemaliger Bahnstrecken? Welche Forderungen und Ideen hat der ökologische Verkehrsclub Deutschland VCD für eine ernstgemeinte Verkehrswende?

Verkehrspolitischer Abend mit Diskussion mit den Experten Gerhard Schnaitmann, ehemals Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg, und Matthias Lieb, VCD-Landesvorsitzender

Theatersaal im „Alten Schlachthaus“, Haalstr. 9
Schwäbisch Hall Altstadt

 

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