VCD Baden-Württemberg Nachrichten http://bw.vcd.org de_DE VCD Baden-Württemberg Wed, 22 Jan 2020 13:02:18 +0100 Wed, 22 Jan 2020 13:02:18 +0100 TYPO3 EXT:news news-5825 Wed, 22 Jan 2020 09:38:41 +0100 Digitale Entschädigung bei der Deutschen Bahn - wie Start-Ups die Service-Lücke schließen https://www.heise.de/newsticker/meldung/Entschaedigung-nach-Verspaetung-Start-ups-nutzen-Service-Luecke-bei-der-Bahn-4628439.html news-5811 Tue, 21 Jan 2020 12:40:20 +0100 Webdokumentation cuej.info - " A Stuttgart, la voiture reste reine" http://www.co2.cuej.mmi-unistra.fr/action.php?sujet=13 news-5804 Mon, 20 Jan 2020 13:18:43 +0100 Simon Gottowik wird für sein Engagement im Bereich Mobilität vom Bundespräsidenten geehrt https://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Berichte/DE/Frank-Walter-Steinmeier/2020/01/200109-Neujahrsempfang-Buerger.html news-5755 Fri, 10 Jan 2020 16:22:32 +0100 Das leisteten Ehrenamtliche 2019: Neue Ausgabe der Mitgliederzeitung VCDdirekt https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/das-leisteten-ehrenamtliche-2019-neue-ausgabe-der-mitgliederzeitung-vcddirekt/ news-5693 Fri, 20 Dec 2019 12:01:03 +0100 Critical Mass: Radeln für bessere Wege in Ludwigsburg https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/critical-mass-radeln-fuer-bessere-wege-in-ludwigsburg/ news-5691 Thu, 19 Dec 2019 13:57:26 +0100 Spendenaktion: Verkehrszähler und Geschwindigkeitsmesser zur Unterstützung unsrer Ehrenamtlichen vor Ort bei ihren Aktionen https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/spendenaktion-verkehrszaehler-und-geschwindigkeitsmesser-zur-unterstuetzung-unsrer-ehrenamtlichen-vor/ Um vor Ort die eigenen Forderungen mit Messungen untermauern zu können, nutzen bundesweit Gliederungen bereits Messgeräte. Bisher haben wir über den Landesverband Bayern NOx-Messgeräte verliehen. Nun wollen wir ein Gerät zur Verkehrszählung anschaffen und möchten Sie bitten, uns mit einer Spende zu unterstützen. Das Gerät steht dann Aktiven, Gliederungen und Bürgerinitiativen zur Verfügung.

Das kann das Gerät alles:

  • Verkehrsaufkommen vom Radfahrer bis zum LKW zählen
  • Geschwindigkeiten messen

Spendenkonto des VCD-BW für den Verkehrszähler:

IBAN: DE32 6009 0800 0110 8396 06

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news-5689 Thu, 19 Dec 2019 11:59:52 +0100 Neues Personal in der Landes-Geschäftsstelle: Geschäftsführer, zwei Bundes-Freiwillige (BFD), Werk-Student und Mini Jobber für Social Media https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/neues-personal-in-der-landes-geschaeftsstelle-geschaeftsfuehrer-zwei-bundes-freiwillige-bfd-werk-s/ Seit 1. Juli 2019 ist Armin Haller (im Foto zweiter von rechts) neuer Geschäftsführer der VCD-Landesgeschäftsstelle in der Tübinger Straße in Stuttgart. Er ist seit vielen Jahren verkehrspolitisch aktiv und war zuletzt bei den NaturFreunden Württemberg in der Landesgeschäftsstelle tätig. Nachmittags arbeitet er noch als Kreisgeschäftsführer der GRÜNEN in Ludwigsburg. Mit sachlichen Argumenten für das Gemeinwohl einstehen und den puren Einzelinteressen etwas entgegensetzen – das ist der Antrieb für sein Engagement. Er möchte Inhalte vermitteln sowie die Menschen beteiligen und zum Mitmachen motivieren. Unterstützt in seiner Arbeit beim VCD wird er derzeit von Simon Tipolt (Bundesfreiwilliger), Hannes Schweikardt (Online-Redakteur), Max Buchholz  (Bundesfreiwilliger) und Werkstudent Jakob Kittel (im Foto von links nach rechts). Das  Team in Stuttgart betreut auch die Webseite des VCD Baden-Württemberg bw.vcd.org. Dort finden sich alle Termine des VCD Baden-Württemberg und seiner Gliederungen. Mitglieder
und Interessierte finden aktuelle Pressemitteilungen und Informationen zu den  verschiedenen verkehrspolitischen Themenschwerpunkten im Land wie auch in den Regionen. Der Landesverband ist auch im sozialen Netzwerk Facebook mit aktuellen
Nachrichten und Tipps aktiv. Wir freuen uns auf jedes weitere Like!

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news-5666 Wed, 18 Dec 2019 00:28:44 +0100 u&v 3/19 online — Verkehr https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/uv-319-online-verkehr/ Sechs neue Artikel von Pro Bahn und VCD zu Verkehrsthemen:

Ohne Bahn kein Klimaschutz

Fahrplankonferenz 2019

Die neue Wasserwerkbrücke — eine Erfolgsgeschichte

Wirtschaftsförderung durch weniger Parken

Spendenaufruf — Rheinbrücke absurd

Klimanotstand — Verkehrswende — oben bleiben!

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news-5659 Tue, 17 Dec 2019 13:36:35 +0100 Abschaltung von Ticket2Go zeigt dringenden Handlungsbedarf für moderne digitale Fahrkarten ohne Tarifkenntnis der Nutzer auf https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/abschaltung-von-ticket2go-zeigt-dringenden-handlungsbedarf-fuer-moderne-digitale-fahrkarten-ohne-tari/ „Aus Fahrgastsicht ist der Wegfall des Angebotes ein deutlicher Rückschritt“, kommentiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Ursprünglich als DB-Angebot „Touch&Travel“ unter Einbeziehung des Fernverkehrs gestartet, hatten die Verbünde in Baden-Württemberg das Angebot fortgeführt. Der Fahrgast brauchte am Smartphone nur seine Starthaltestelle eingeben und bestätigen, schon hatte er eine gültige Fahrkarte. Am Ziel angekommen, musste man sich abmelden, der Fahrpreis wurde automatisch berechnet und später abgebucht - teilweise wurden die Fahrpreise auch nach Luftlinie statt Zonen ermittelt, so dass gerade kurze Strecken in Städten deutlich günstiger waren, erläutert Lieb das System.
Während in Baden-Württemberg dieses innovative System, an dem allerdings nicht alle Verbünde vollständig teilgenommen hatten, gerade abgeschafft werde, erfreue sich ein nach gleichen Prinzipien, nur leistungsfähiger arbeitendes System aus der Schweiz immer größerer Beliebtheit, weiß Matthias Lieb: „Fairtiq bzw. Easyride sind zwei Fahrkartenapps in der Schweiz, mit denen der Fahrgast ganz einfach Fahrkarten kaufen kann, indem er am Startort auf seinem Smartphone die Fahrt mit einem Klick beginnt und am Zielort die Fahrt beendet - schon hat er eine gültige Fahrkarte und bekommt den besten Preis berechnet“.
Der VCD fordert eine rasche Einführung solch einfacher Fahrkartenbuchungssysteme auch für Baden-Württemberg - einheitlich über alle 22 Verbünde, den Landestarif und den Fernverkehr - nur so könne es gelingen, die Hemmschwellen für den Fahrkartenerwerb  abzubauen.
In einem ersten Schritt sollten zumindest alle Verbünde auch ihre Handytickets über eine gemeinsame App anbieten, damit die Fahrgäste nicht 22 verschiedene Apps bei der Fahrt durch Baden-Württemberg benötigten, fordert der VCD.
Die deutsche Bahn bietet in ihrem DB Navigator bereits den Verkauf von Fahrkarten vieler Verbünde an, alllerdings muss der Nutzer hier immer noch den Namen des Verkehrsverbundes und seine Start- und Zielhaltestelle kennen oder beim Routenservice von google.de/maps bestimmen.
Seit dem Fahrplanwechsel seien jetzt Fahrkarten folgender Baden-Württembergischen 11 Verbünde über den DB Navigator erhältlich: Freiburg, Heilbronn, Karlsruhe, Lörrach, Ortenau, Pforzheim, Bodo, Rhein-Neckar, Schwäbisch Hall, Stuttgart, Waldshut.
Fehlen würden insbesondere der Naldo (Tübingen /Reutlingen), Ulm (Ding) sowie weiterhin viele kleinere Verbünde.

 

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news-5802 Tue, 17 Dec 2019 12:00:00 +0100 VCD: Abschaltung von Ticket2Go zeigt dringenden Handlungsbedarf für moderne digitale Fahrkarten ohne Tarifkenntnis der Nutzer auf - VPE-Fahrkarten jetzt auch im DB Navigator erhältlich https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-abschaltung-von-ticket2go-zeigt-dringenden-handlungsbedarf-fuer-moderne-digitale-fahrkarten-ohne/ VCD: Abschaltung von Ticket2Go zeigt dringenden Handlungsbedarf für moderne digitale Fahrkarten ohne Tarifkenntnis der Nutzer auf - VPE-Fahrkarten jetzt auch im DB Navigator erhältlich

Am Wochenende haben die Verbünde in Baden-Württemberg die digitale Fahrkarte „Ticket2Go“ abgeschaltet. Damit konnten bislang Fahrkarten ganz einfach per Smartphone ohne Kenntnis der Tarife der jeweiligen Verbünde gekauft werden.
„Aus Fahrgastsicht ist der Wegfall des Angebotes ein deutlicher Rückschritt“, kommentiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Ursprünglich als DB-Angebot „Touch&Travel“ unter Einbeziehung des Fernverkehrs gestartet, hatten die Verbünde in Baden-Württemberg das Angebot fortgeführt. Der Fahrgast brauchte am Smartphone nur seine Starthaltestelle eingeben und bestätigen, schon hatte er eine gültige Fahrkarte. Am Ziel angekommen, musste man sich abmelden, der Fahrpreis wurde automatisch berechnet und später abgebucht - teilweise wurden die Fahrpreise auch nach Luftlinie statt Zonen ermittelt, so dass gerade kurze Strecken in Städten deutlich günstiger waren, erläutert Lieb das System.

Während in Baden-Württemberg dieses innovative System, an dem allerdings nicht alle Verbünde vollständig teilgenommen hatten, gerade abgeschafft werde, erfreue sich ein nach gleichen Prinzipien, nur leistungsfähiger arbeitendes System aus der Schweiz immer größerer Beliebtheit, weiß Matthias Lieb: „Fairtiq bzw. Easyride sind zwei Fahrkartenapps in der Schweiz, mit denen der Fahrgast ganz einfach Fahrkarten kaufen kann, indem er am Startort eine Taste drückt und am Ende der Fahrt ebenfalls - schon hat er eine gültige Fahrkarte und bekommt den besten Preis berechnet“.
Der VCD fordert eine rasche Einführung solch einfacher Fahrkartenbuchungssysteme auch für Baden-Württemberg - einheitlich über alle 22 Verbünde, den Landestarif und den Fernverkehr - nur so könne es gelingen, die Hemmschwellen für den Fahrkartenerwerb abzubauen.

In einem ersten Schritt sollten zumindest alle Verbünde auch ihre Handytickets über eine gemeinsame App anbieten, damit die Fahrgäste nicht 22 verschiedene Apps bei der Fahrt durch Baden-Württemberg benötigten, fordert der VCD.
Die deutsche Bahn bietet in ihrem DB Navigator bereits den Verkauf von Fahrkarten vieler Verbünde an, alllerdings muss der Nutzer hier immer noch den Namen des Verkehrsverbundes und seine Start- und Zielhaltestelle kennen oder beim Routenservice von google.de/maps bestimmen.

Der VCD begrüßt, dass seit dem Fahrplanwechsel auch Fahrkarten des VPE im DB Navigator erhältlich seien. Der Kauf per Smartphone lohne sich auch preislich, weiß Lieb: „Einzelfahrscheine und der Kurzstreckenfahrschein des VPE sind als Handyticket 20 Cent billiger als beim Kauf beim Fahrer oder am Fahrkartenautomaten“. Während im DB Navigator die vergünstigten Preise korrekt angezeigt würden, sei die Anzeige auf der VPE-App jedoch verwirrend - zunächst werde der Normaltarif angezeigt, erst nach der Buchungsauswahl werde der reduzierte Preis angezeigt. Hier müsse der VPE bei seiner eigenen App noch nacharbeiten, fordert der VCD.

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news-5801 Fri, 13 Dec 2019 12:00:00 +0100 VCD kritisiert VPE-Fahrpreiserhöhung - kein Beitrag zur Verkehrswende https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-kritisiert-vpe-fahrpreiserhoehung-kein-beitrag-zur-verkehrswende/ VCD kritisiert VPE-Fahrpreiserhöhung - kein Beitrag zur Verkehrswende


Am Sonntag steigen die Fahrpreise im Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis (VPE) weiter an. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert insbesondere die Fahrpreiserhöhung bei den Kinderfahrscheinen und hat einen Fünf-Jahres-Vergleich wichtiger Fahrscheinarten erstellt:

5-Jahres-Vergleich VPE-Tarife:

Fahrkarte Preis 2015 in € Preis 2020 in € Veränderung
Kinderfahrschein 1 Zone 1,00 1,40 +40%
Einzelfahrschein Erw. 1 Zone 1,90 2,30 +21%
Kurzstreckenfahrschein 1,30 1,60 +23%
Jahreskarte Erw. 2 Zonen (Pforzheim) 552 630 +14%
Netz9 Jahreskarte 444 480 +8%

„Die meisten VPE-Fahrkarten sind im 5-Jahresvergleich überproportional im Vergleich zur Inflationsrate angestiegen, die bei nur 5,8% im gleichen Zeitraum lag“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb fest.

Einzig positiv sei in diesem Jahr die Preisstabilität bei den Tageskarten sowie die Rabattierung der Fahrkarten beim Kauf als Handy-Ticket, so der VCD.

Der VCD weist darauf hin, dass diese Preiserhöhungen von den Aufgabenträgern Stadt Pforzheim und Enzkreis jeweils beschlossen worden seien, entweder im Werkeausschuss der Stadt Pforzheim oder über die VPE-Aufsichtsräte des Enzkreises.

Der VCD könne nicht erkennen, dass der Enzkreis und die Stadt Pforzheim ihrer Verantwortung als Aufgabenträger für den ÖPNV ausreichend gerecht würden - die seit Jahren sinkenden Fahrgastzahlen und überproportionale Preiserhöhungen zeigten den dringenden Handlungsbedarf auf. Laut Beteiligungsbericht 2018 des Enzkreises seien 2018 nur noch 33,4 Mio. Fahrgäste befördert worden gegenüber 40,6 Mio. Fahrgästen im Jahr 2010. Das sei ein Rückgang von 18%. „Bei den Gelegenheitsfahrgästen gab es alleine von 2014 bis 2018 einen Rückgang um 7%“, stellt Lieb fest. Darauf mit immer weiteren Preiserhöhungen zu reagieren, sei aus VCD-Sicht der falsche Weg.

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news-5642 Wed, 11 Dec 2019 11:01:47 +0100 VCD beklagt kurzfristige Einstellung des Anruf-Sammel-Taxis in Mühlacker - Aufnahme des sonntäglichen Busverkehrs positiv https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-beklagt-kurzfristige-einstellung-des-anruf-sammel-taxis-in-muehlacker-aufnahme-des-sonntaegliche/ VCD beklagt kurzfristige Einstellung des Anruf-Sammel-Taxis in Mühlacker Aufnahme des sonntäglichen Busverkehrs positiv

Über die kurzfristige Ankündigung der Einstellung des Anruf-Sammel-Taxis (AST) in Mühlacker zum 8. Dezember durch die Stadtwerke Mühlacker als dem Besteller dieser Leistungen ist der ökologische Verkehrsclub VCD sehr verwundert.

„Damit haben Bürger aus den Stadtteilen Lomersheim, Großglattbach und Mühlhausen von einem Tag auf den anderen am Sonntag sowie abends nach 20 Uhr keine Möglichkeiten mehr, mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

In den Stadtteilen Lienzingen und Enzberg hingegen seien Regionalbusse oder Regionalbahnen auch am Sonntag und täglich bis spät abends unterwegs, so der VCD.

Deshalb begrüßt der VCD die Ankündigung der Aufnahme eines sonntäglichen Stadtbusverkehrs, damit die Ungleichbehandlung der verschiedenen Ortsteile etwas beseitigt wird.

Die geplante Einführung eines ergänzenden flexiblen „Sammelverkehr Mühlacker“ am Abend als fahrgastorientiertes System ohne festen Fahrplan und ohne feste Linienwege, sondern an der Nachfrage der Nutzer ausgerichtet, wird vom VCD ebenfalls begrüßt. Ähnliche Systeme gäbe es schon in Stuttgart mit SSB-Flex, in Berlin mit dem BerlKönig sowie in Pforzheim mit dem PforzheimShuttle, weiß Lieb: „Flexible Angebote haben einen deutlich höheren Nutzen für den Fahrgast als die bisherigen Anruf-Sammel-Taxis mit 30minütiger Voranmeldefrist, befinden sich aber noch im Experimentierstadium“.

Bis zur Einrichtung des neuen Systems sollten die Stadtwerke zumindest Kunden mit Zeitkarten am Sonntag und abends einen Teil der Taxikosten erstatten, schließlich sparen die Stadtwerke diese Kosten, während die Fahrgäste nun auf das teure Taxi ausweichen müssen, fordert der VCD abschließend.

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news-5641 Wed, 11 Dec 2019 10:55:26 +0100 Ende des Mühlacker Busbetriebs nach 166 Jahren https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/ende-des-muehlacker-busbetriebs-nach-166-jahren/ VCD-Medieninformation


Ende des Mühlacker Busbetriebs nach 166 Jahren

Mit der Übernahme der Buslinien 700 und 702 durch die Firma Engel vom bisherigen Betreiber Südwestbus endet in Mühlacker nach 166 Jahren der staatliche Omnibusbetrieb. Am Bahnhof Mühlacker hat der Landesvorsitzende Matthias Lieb des ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) am letzten Betriebstag die langjährigen Busfahrer vom Südwestbus mit einem kleinen Dankeschön verabschiedet.

Mit der Betriebsaufnahme der Eisenbahnstrecke von Bietigheim über Mühlacker nach Bruchsal am 1. Oktober 1853 wurde in Mühlacker auch ein Pferde-Omnibus nach Pforzheim und Wildbad eingerichtet, dazu wurde auf dem Gelände des späteren Badischen Bahnhofs ein Pferdestall errichtet.

Mit der Inbetriebnahme der Bahnlinie nach Pforzheim und Karlsruhe 1863 entfiel der Omnibusverkehr nach Pforzheim, es gab später eine Verbindung von Mühlacker über Sternenfels nach Güglingen im Zabergäu mit 4 Stunden Fahrzeit, außerdem von Sulzfeld nach Mühlacker. Im Laufe der Jahre wurden dann weitere Verbindungen nach Wiernsheim -Wurmberg und Sternenfels - Oberderdingen sowie nach Gündelbach eingerichtet, um die Gemeinden im damaligen Oberamt Maulbronn an den zentralen Eisenbahnknoten Mühlacker anzubinden.

Ab 1912 erfolgte die Umstellung der Pferde-Omnibusse auf „Kraftomnibusse“ mit Verbrennungsmotor, womit die Reisezeiten mehr als halbiert und mehr Fahrten angeboten werden konnten.

Diese zunächst von den Württembergischen Verkehrsanstalten durchgeführten Buslinien wurden später von der Reichspost und dann der Bundespost übernommen. Im Postgebäude gegenüber des Bahnhofs befand sich die  regionale Einsatzstelle, wo die Fahrten geplant wurden, die Schüler konnten dort noch Anfang der 1980er Jahre Ihre Schülerfahrkarten abholen.
Mit der Vereinigung der Busbetriebe der Bundesbahn und Bundespost begann der Niedergang der Einsatzstelle Mühlacker, da sie nun von Pforzheim aus disponiert wurde. Der Betrieb wurde schon vor der Bahnreform in Regionalbusverkehr Südwest bzw. Südwestbus umbenannt, blieb aber eine Tochter der Deutschen Bahn AG. Der Betriebshof in der Industriestraße wurde aufgegeben. In den letzten Jahren waren die in Mühlacker stationierten Busse an wechselnden Standorten eher provisorisch untergebracht.

Schon im letzten Jahr ging mit dem Verlust der Linien nach Ötisheim/Dürrn, Enzberg und Iptingen ein großer Teil des Einsatzgebietes verloren, mit der Übergabe der beiden letzten „roten Linien“ 700 und 702 an die Firma Engel endet damit eine lange Tradition des staatlichen Verkehrsbetriebes in der Region Mühlacker.

Dem neuen Betreiber Engel, der in Mühlacker nicht unbekannt ist und seit 1951 den Stadtbusverkehr betreibt, wünscht der VCD einen guten Start auf den neuen Linien.

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news-5611 Wed, 04 Dec 2019 10:26:13 +0100 Licht und Schatten beim neuen Fahrplan der Linien 700 und 702 - Unzureichende Fahrgastinformation https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/licht-und-schatten-beim-neuen-fahrplan-der-linien-700-und-702-unzureichende-fahrgastinformation/ VCD-Medieninformation

Licht und Schatten beim neuen Fahrplan der Linien 700 und 702
Unzureichende Fahrgastinformation

Der neue Busfahrplan auf den Linien 700 und 702 zwischen Mühlacker, Maulbronn, Knittlingen, Bretten, Sternenfels und Oberderdingen/Flehingen weist aus Sicht des ökologischen Verkehrsclub VCD, Kreisverband Pforzheim/Enzkreis e.V. Licht und Schatten auf: „Positiv sind zusätzliche Fahrten frühmorgens sowohl montags bis freitags als auch an Sonntagen und am Nachmittag - verschlechtert hat sich allerdings das Angebot abends nach 21 Uhr“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb fest.

Für Lienzingen ergäbe sich mit den neuen Fahrplänen auch morgens ein Halbstundentakt, dies sei eine deutliche Verbesserung, da die beiden Linien sich nun ergänzen würden, statt im Minutenabstand hintereinander zu fahren, freut sich Lieb.

Gab es rund 20 Jahre lang abends montags bis freitags ab Mühlacker um 21:08, 22:08 und 23:18 Busverbindungen auf der Linie 700, am Wochenende auch noch um 0:13 Uhr, seien jetzt nur noch um 21:03 und 22:38 Busse im Angebot. Der letzte Bus am Wochenende fahre nun schon um 23:51, beklagt der VCD. In der Gegenrichtung bestehe auf der Linie 702 eine Fahrplanlücke von 2 3/4 Stunden, so fahre ab Sternenfels nach Mühlacker der Bus um 19:57 und dann erst wieder um 22:41.

Unbefriedigend sei weiterhin, dass am Samstag und Sonntag auf der Linie 702 und sonntags auf der Linie 700 nur ein Zwei-Stundentakt angeboten werde, kritisiert der VCD. Dieser sei außerdem schwer merkbar, da die Verkehrsplaner keine gleichen Abfahrtszeiten über die ganze Woche anböten, sondern am Samstag einen völlig anderen Fahrplan als am Sonntag und montags bis freitags, beklagt Lieb.

Die Fahrpläne erfüllten am Wochenende nicht einmal die Vorgaben des Nahverkehrsplans des Enzkreises, dort sei eine Verdichtung zumindest am Sonntag-Nachmittag auf einen Stundentakt vorgegeben, so Lieb. Auf der Linie 700 habe man dies wenigstens an einigen Tagen mit Festen und Märkten in der Region realisiert, nicht aber auf der 702, stellt Lieb fest.

Die Fahrgastinformation über das neue Angebot überzeuge leider auch nicht. Matthias Lieb: „Früher sind an alle Haushalte die konkreten Fahrpläne verteilt worden, der Fahrplan konnte dann aufbewahrt werden und die Information war in den Haushalten vorhanden - jetzt werden auch aufwändig alle Haushalte in den betroffenen Gemeinden mit einem Faltblatt informiert - doch da steht nur drin, dass es Fahrplanänderungen gibt und dass diese im Internet abrufbar sind“. Auf Nachfrage erklärte der VPE, dass aus ökologischen Gründen die Verteilung der Fahrpläne eingestellt worden, doch während die Fahrpläne früher aufbewahrt worden seien, würde das Faltblatt mangels Inhalt auf jeden Fall im Papierkorb landen, stellt Lieb fest.

Der VPE müsse dringend professioneller über seine Angebote informieren, wenn er die verlorenen Fahrgäste zurück gewinnen wolle, dazu gehörten gerade bei neuen Angeboten umfassende Informationen für potentielle Fahrgäste, fordert der VCD.

 

Matthias Lieb
Vorsitzender
VCD Pforzheim/Enzkreis e.V
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news-5610 Wed, 04 Dec 2019 10:06:10 +0100 Weihnachtscriticalmass in Ludwigsburg -Treffpunkt 18 Uhr am Forum https://bw.vcd.org/service/termine/news/critical-mass-ludwigsburg/ news-5612 Fri, 29 Nov 2019 11:00:00 +0100 Übergabe der Unterschriften für den Einwohnerantrag "Radfahren in Ulm" https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/uebergabe-der-unterschriften-fuer-den-einwohnerantrag-radfahren-in-ulm/ news-5597 Fri, 29 Nov 2019 09:47:06 +0100 Kostenloser Nahverkehr im Advent: VCD-Untersuchung weist auf Angebotsdefizite hin https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/kostenloser-nahverkehr-im-advent-vcd-untersuchung-weist-auf-angebotsdefizite-hin/ Am besten haben es nach dem VCD-Test an Samstagen Fahrgäste aus Schwaigern, Leingarten oder Weinsberg, sie können tagsüber sogar dreimal in der Stunde per S-Bahn mitten in die Heilbronner City fahren. Für vorbildlich hält der VCD auch das Angebot für Fahrgäste aus Beilstein oder Willsbach, die auch samstags alle 30 Minuten Direktverbindungen nach Heilbronn haben. „So sollte es für alle größeren Kommunen im Landkreis sein“, sagt Sauter.

Fahrgäste aus Richtung Neuenstadt dagegen können samstags nur alle zwei Stunden mit dem direkten Bus nach Heilbronn fahren. „Für eine spontane Shoppingtour ist das nicht wirklich attraktiv“, sagt Sauter. Noch schlechter haben es Fahrgäste aus Erlenbach: Für sie gibt es am Wochenende oder abends gar keine regulären, direkten Busverbindungen in die benachbarte Großstadt.

Aus Neckarwestheim und Talheim fahren die Busse in verwirrenden Abständen von einer Stunde und 20 Minuten. „Ein solcher Nicht-Takt kann sich doch kein Fahrgast merken“, stellt Sauter fest. Auch für Fahrgäste aus Gundelsheim oder Offenau gibt es nur eine stündliche S-Bahn-Verbindung. Von Untereisesheim dauert die Fahrt nach Heilbronn mit Umstieg auf die Stadtbahn in der Regel eine Stunde. Nach Löwenstein geht es teils auch nur alle zwei Stunden. „Wer hier den ÖV im Advent ausprobiert, kommt schnell zu dem Schluss: Einmal und nie wieder“, befürchtet Sauter.

„Wenn man mehr Menschen für die Nutzung des Öffentlichen Verkehrs begeistern will, dann muss zuerst einmal das Angebot stimmen. Sonst bleiben solche Aktionen nutzlos und bringen auch keinen Erfolg“, stellt Sauter fest. Der VCD fordert nach Schweizer Vorbild einen Integralen Taktfahrplan mit Halbstundentakt als Mindestangebot auf allen Linien in die Nachbarorte von Heilbronn bei Stadtbahn und Regionalbus an allen Wochentagen von morgens bis spät abends.

 

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news-5589 Mon, 25 Nov 2019 18:49:19 +0100 VCD-Aktionen aus Baden-Württemberg sind bundesweite Vorbilder https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-aktionen-aus-baden-wuerttemberg-sind-bundesweite-vorbilder/ Ehrenamtliche aus Südwesten beteiligen sich überdurchschnittlich

Für seinen Tarifvergleich der 22 Verkehrsverbünde in Baden-Württemberg landete der VCD-Landesverband auf dem ersten Platz beim diesjährigen Aktivenwettbewerb des VCD-Bundesverbands. Das Team um Geschäftsführer Armin Haller und und den Landesvorsitzenden Matthias Lieb hatte vor allem die Preise von Tageskarten verglichen, verwirrende Unterschiede aufgezeigt und Empfehlungen für eine kundenfreundliche Angleichung gegeben. Dicht gefolgt wird der Landesverband vom VCD Heidenheim auf dem dritten Platz, der für sein vorbildliches Engagement gegen Falschparken ausgezeichnet wurde. 13 Aktive aus der Brenzstadt verteilten knapp 500 Gelbe Karten in einer Woche, um ein Zeichen gegen zugestellte Rad- und Fußwege zu setzen.

Insgesamt hatten sich 20 VCD-Untergliederungen aus ganz Deutschland beworben – darunter sieben aus Baden-Württemberg. Das freute VCD-Landeschef Matthias Lieb: „Die Ehrenamtlichen aus dem Ländle beteiligten sich dieses Jahr überdurchschnittlich am Aktivenwettbewerb – darauf können wir stolz sein. Sie bringen die Verkehrswende bei uns konkret voran, indem sie die Probleme vor Ort benennen, Lösungen vorschlagen und bei deren Umsetzung helfen. Dafür möchte ich mich herzlich bei den Regional- und Kreisverbänden sowie den Ortsgruppen bedanken!“

Beworben hatten sich neben den Preisträgern:

Bundesdelegiertenversammlung

Die Preisverleihung fand am 16. November auf der VCD-Bundesdelegiertenversammlung in Bad Herrenalb statt. Rund 100 Teilnehmende tauschten sich über wichtige Entwicklungen des Verbandes. In Workshops diskutierten sie die Ziele und Aktionen des VCD zu den Themen Flugverkehr, Seniorenmobilität, Öffentlichem Nahverkehr sowie Fuß- und Radverkehr.

Verkehrsminister Winfried Hermann betonte in seinem Grußwort, dass der VCD die Verkehrswende in Deutschland maßgeblich vorantreibe. Er appellierte an die Haupt- und Ehrenamtlichen, sich weiterhin hartnäckig einzusetzen – denn damit den Versprechen von mehr Klimaschutz auch Taten folgen, müsse sich die Zivilgesellschaft konstruktiv einbringen und wenn nötig Politik und Wirtschaft auch kritisieren.

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news-5640 Mon, 25 Nov 2019 10:00:00 +0100 VCD erfreut über Stadtbahn-Initiative für Pforzheim und Enzkreis der CDU https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-erfreut-ueber-stadtbahn-initiative-fuer-pforzheim-und-enzkreis-der-cdu/ VCD-Medieninformation
VCD erfreut über Stadtbahn-Initiative für Pforzheim und Enzkreis der CDU

Die Vorschläge für eine neue Stadtbahnlinie quer durch den Enzkreis und Pforzheim werden vom ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD) begrüßt.

„Zur Einhaltung der Klimaziele im Verkehrsbereich sollen bundesweit die Fahrgastzahlen in Bus und Bahn verdoppelt werden, das erfordert auch bessere Angebote - mit dem jetzigen Vorschlag könnten viele neue Fahrgäste im Enzkreis und Pforzheim gewonnen werden“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Der VCD begrüßt, dass dies ein gemeinsamer Antrag von Fraktionen aus der Stadt Pforzheim und dem Enzkreis sei. Matthias Lieb: „Eine enge Abstimmung zwischen dem Enzkreis und der Stadt Pforzheim ist für eine erfolgreiche Verkehrspolitik in der Region unabdingbar“.

Die Streckenführung von Langensteinbach über Keltern nach Pforzheim folge der ehemaligen Pforzheimer Kleinbahn, könne aber mit neuer Technik die Umwege der damaligen Streckenführung vermeiden, so Lieb.

Die Verknüpfung der geplanten Strecke in Langensteinbach an die bestehende Stadtbahnstrecke nach Ettlingen/Karlsruhe sowie in Renningen an die Stuttgarter S-Bahn verbessere aus VCD-Sicht insgesamt das öffentliche Verkehrsnetz, gerade die Innenstadtstrecke von der Wilferdinger Höhe zum Buckenberg in Pforzheim biete große Chancen für eine Attraktivitätssteigerung der Stadt.

Zwar sei eine solche neue Strecke nicht ganz billig, doch aktuell seien die Voraussetzungen für neue Stadtbahnstrecken so gut wie noch nie, konstatiert der VCD. So würden die Bundesmittel des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes in den nächsten Jahren versechsfacht, gleichzeitig die Fördersätze erhöht und die Anforderungen an die Nutzen-Kosten-Rechnung vereinfacht, weiß Lieb.

Unabhängig von solchen Planungen seien auch schon kurzfristig Verbesserungen sowohl im Busangebot, u.a. zwischen Keltern und Langensteinbach im Schülerverkehr, als auch im Tarif, z.B. bei den Tageskarten, umzusetzen, fordert der VCD.

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news-5582 Sun, 24 Nov 2019 10:30:14 +0100 Verwirrung um Fahrplanwechsel 2019: VCD kritisiert fehlende Informationen https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/verwirrung-um-fahrplanwechsel-2019-vcd-kritisiert-fehlende-informationen/  „Im Grunde weiß niemand etwas Konkretes, die finalen Fahrpläne sind nicht wirklich bekannt“, kritisiert Hans-Martin Sauter, Vorstand im VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe. Der VCD hält dies für einen unhaltbaren Zustand. „Es kann nicht sein, dass vier Wochen vor einem der wichtigsten Fahrplanwechsel in der Geschichte der Frankenbahn immer noch nicht klar ist, welche Züge wann fahren und vor allem mit welchen Fahrzeugen“, ist Sauter empört. Informationen, welcher Anbieter auf welcher Strecke welche Züge einsetzen will – oder auch nicht – bekomme man lediglich über die Tageszeitung oder müsse sie mühsam in Online-Auskunftsportalen zusammensuchen. Die Initiative 780 Frankenbahn hat einen Offenen Brief an die Verantwortlichen geschrieben und fordert Verbesserungen für Schüler und Pendler.

Mehr dazu:
https://frankenbahn.org/2019/11/15/verwirrung-um-fahrplanwechsel-2019-vcd-kritisiert-fehlende-informationen/

 

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news-5581 Sun, 24 Nov 2019 10:02:38 +0100 Verkehrspolitischer Abend: Die Gunst der Stunde für Reaktivierungen nutzen! https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/verkehrspolitischer-abend-die-gunst-der-stunde-fuer-reaktivierungen-nutzen/ Am Mittwoch, den 16. Oktober 2019 hatte der VCD Regionalverband Hall-Heilbronn-Hohenlohe mit Unterstützung durch den Verein Zabergäubahn pro Stadtbahn und die Bürgeraktion Bottwartalbahn zum verkehrspolitischen Abend mit Diskussion nach Lauffen am Neckar geladen. Gekommen in die örtliche Weingärtnergenossenschaft waren rund 80 Teilnehmer*innen, die mit Spannung dem Motto des Abends folgten: Mehr Bahn braucht das Land! Reaktivierung jetzt – Zukunft für Zabergäu und Bottwartal. Einen Bericht über die Veranstaltung gibt es auch bei der Heilbronner Stimme: Neuer Schwung auf alten Gleisen. Die Hauptredner Matthias Lieb vom VCD-Landesverband sowie Gerhard Schnaitmann, früher Mitarbeiter und Planer der Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW), beleuchteten die aktuellen verkehrspolitischen Entwicklungen und waren sich einig: Bessere Bedingungen für den Ausbau der Schiene als aktuell gab es noch nie! Ein ausführlicher Bericht findet sich im Stadtbahn.blog des VCD HHH

https://stadtbahn.wordpress.com/2019/10/24/verkehrspolitischer-abend-die-gunst-der-stunde-fuer-reaktivierungen-nutzen/

 

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news-5520 Tue, 12 Nov 2019 08:45:08 +0100 Projekt: zu Fuß zur Haltestelle https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/projekt-zu-fuss-zur-haltestelle/ news-5497 Fri, 08 Nov 2019 12:34:47 +0100 Oberirdisch müssen Gleise erhalten bleiben - Gäubahnunterbrechung vermeiden https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/oberirdisch-muessen-gleise-erhalten-bleiben-gaeubahnunterbrechung-vermeiden/ Nachdem inzwischen sogar aus Sicht der Bundesregierung zum Erreichen der Klimaziele der Verkehrsverlagerung auf die Schiene eine Schlüsselrolle zukommt, sei auch die Kapazität des Eisenbahnknotens Stuttgart darauf auszulegen, fordern die Verbände.
Bundesweit sollen nach den Plänen der Bundesregierung bis 2030 die Fahrgastzahlen verdoppelt werden, dazu soll stufenweise der Deutschlandtakt im Bahnverkehr mit guten Anschlüssen und kurzen Umsteigezeiten eingeführt werden.  Beides sei aber mit „nur“ Stuttgart 21 nicht zu schaffen, stellen die Verbände fest. „Die zuletzt vom Bundesverkehrsministerium vorgelegten Zielfahrpläne für Stuttgart 21 zeigen teilweise lange Umsteigezeiten aufgrund unzureichender Infrastruktur“, stellt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb fest. Weder einem verdoppelten Fahrgastaufkommen noch einer verdoppelten Anzahl der Züge wäre der Tiefbahnhof Stuttgart 21 gewachsen.
„Auch eine Untersuchung des Landes für das Jahr 2030 bestätigt die Überlastung der im Bau befindlichen Stuttgarter Eisenbahninfrastruktur“, erklärt Stefan Buhl, Landesvorsitzender des Fahrgastverbandes PRO BAHN.
Eine Schlüsselfunktion für einen leistungsfähigen Verkehrsknoten kommt aus Sicht der Verbände dem dringend erforderlichen Ausbau der Zulaufstrecken zwischen Stuttgart Hbf und Zuffenhausen zu. Erfreulicherweise werde diese Erweiterung jetzt von fast allen Parteien gefordert - allerdings erklärten alle Gutachten dann auch die Notwendigkeit zusätzlicher Bahnhofsgleise in Stuttgart, wie ein Blick in die Planfeststellungsunterlagen zeige, so die Verbände.
Wenn Klimapolitik ernst gemeint sei, müssten daher oberirdische Gleisanlagen bestehen bleiben, zumindest teilweise, meinen VCD und PRO BAHN, vollständig meint das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21. Wohnungspolitische Ziele müssten ernst genommen werden, dürften aber nicht zu Lasten einer umweltverträglichen Verkehrsinfrastruktur realisiert werden. „Wohnungsbau ohne diesen Kollateralschaden ließe sich viel zeitnäher auf dem C-Areal, das derzeit noch mit Baulogistik belegt ist, realisieren oder etwa durch Umnutzung städtischer Parkhausflächen“, erklärt Dr. Eisenhart von Loeper, Sprecher des Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21.
Angesichts eines funktionsfähigen oberirdischen Gleisvorfelds halten es die Beteiligten für nicht zielführend, diese für einen zukunftsfähigen Schienenverkehr benötigten Gleisanlagen zunächst abzubauen und später wieder mit hohem Kosten-, Ressourcen und Zeitaufwand unterirdische Kopfbahnhofgleise zu ergänzen.
Die Umwelt- und Verkehrsverbände sowie das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 lehnen eine vermutlich mindestens 5-jährige Unterbrechung der direkten Zugverbindung von Südwesten (aus Zürich, Konstanz, Singen/Htwl., Rottweil, Horb) über die Gäubahn-Panoramastrecke strikt ab. Die Beteiligten schließen sich dem kritischen Votum der  Fahrgastbeiräte des Landes und des VVS an, das die Belastungen durch Umstiege und Zeitverluste  für Reisende, besonders Pendler*innen, Fernreisende, Behinderte, Radler*innen, als unzumutbar bezeichnet. Eine so lange Streckensperrung sei durch die Planfeststellung, die lediglich eine 6-monatige Sperrung am Ende der Bauzeit erlaubt, nicht gedeckt. Vielmehr sei durch ein abweichendes Bauverfahren die Bahnverbindung von Stuttgart Hbf Richtung Süden auch während der Bauzeit aufrecht zu erhalten, fordern die Verbände.
Angesichts der absehbaren Überlastung der Filderbahn und des Filderaufstiegstunnels sprechen sich die Verbände sogar für den dauerhaften Erhalt der Gäubahn im Stadtgebiet Stuttgart bis zum Hauptbahnhof aus.
Für den VCD: Matthias Lieb, Landesvorsitzender
Für ProBahn: Dr. Wolfgang Staiger, PRO BAHN
Für Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21: Dr. Eisenhart von Loeper, Sprecher

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news-5491 Mon, 04 Nov 2019 18:04:10 +0100 Pressemitteilung: Fairer Beitrag für die Nutzung von öffentlichem Raum – nachhaltiges Verkehrsverhalten fördern https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/pressemitteilung-fairer-beitrag-fuer-die-nutzung-von-oeffentlichem-raum-nachhaltiges-verkehrsverhal/ Im Frühjahr beauftragte der Freiburger Gemeinderat die Stadtverwaltung mit der Ausarbeitung eines Vorschlags zur Erhöhung der Parkgebühren in Freiburg. Hintergrund war die Erkenntnis, dass das Parken in Freiburg im Vergleich zum öffentlichen Nahverkehr immer billiger wird. Zum Einen sinken die realen Preise fürs Parken durch die Inflation weil die letzte Erhöhung vor mehr als sechs Jahren fällig wurde. Zum Anderen steigen die Preise für den öffentlichen Nahverkehr im Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) stetig an. Das bedeutet, dass diejenigen, die die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen, jedes Jahr ökonomisch schlechter gestellt werden im Vergleich zu Nutzern des motorisierten Individualverkehrs. Die nun von der Verwaltung vorgeschlagene Preiserhöhung bildet gerade einmal die Preissteigerung der übertragbaren Regiokarte ab, die seit 2013 um mehr als 12 % teurer wurde (2013: 53,50 € gegenüber 60 € Anfang 2019). Schon die im laufenden Jahr erfolgte Preiserhöhung auf 62 € bei der Regiokarte würde von dem Vorschlag der Verwaltung nicht mehr abgebildet.

Deshalb unterstützen wir ausdrücklich Bemühungen von den Gemeinderatsfraktionen der GRÜNEN, ‚Eine Stadt für alle‘ und JUPI die eine stärkere Erhöhung der Parkgebühren fordern. Insbesondere die im Änderungsantragsentwurf der Fraktion ‚Eine Stadt für alle‘ vorgeschlagene Koppelung der Parkgebühren an Preiserhöhungen beim Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) halten wir für ein wichtiges umweltpolitisches Signal.
Angesichts der Rekord-Zulassungszahlen von PKW in Freiburg ist es an dieser Stelle wichtig, ein deutliches politisches Signal für den öffentlichen Nahverkehr zu setzen. Ein weiter steigender Motorisierungsgrad ist weder mit den Klimazielen Deutschlands noch mit dem urbanen Raum Freiburg vereinbar.
In den vergangenen 15 Jahren wurden in Freiburg zahlreiche neue Straßenbahnabschnitte und Radwege gebaut. Das Carsharing Angebot wurde deutlich ausgeweitet und ein öffentliches Fahrradleihsystem eingeführt. Mit der Inbetriebnahme der durchgehenden Ost-West Bahnverbindung ab dem 15. Dezember 2019, der Kapazitätsausweitung der Rheintalbahn im Sommer 2020 und der Elektrifizierung der Elztalbahn werden auch die umliegenden Gemeinden besser an die Stadt angebunden. Der erste Radschnellweg wird in den kommenden Jahren die Städte Waldkirch / Emmendingen über Denzlingen mit Freiburg verbinden.
Ohne Zweifel besteht auch für die nächsten Jahre ein großer Bedarf am weiteren Ausbau der Angebote im Umweltverbund. Allerdings ist es schlichtweg falsch, wenn beispielsweise der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga kritisiert: "Allein an der Kostenschraube zu drehen, ist zu wenig." Um den Umweltverbund nachhaltig zu stärken müssen wir die aktuelle Priorisierung des motorisierten Individualverkehrs umkehren in eine Priorisierung der nachhaltigen Verkehrsträger wie Fuß-, Rad- und öffentlicher Personen Nahverkehr. Auch die Positivbeispiele wie Wien zeigen, dass für eine Verkehrswende die Steigerung des Angebots allein nicht ausreicht, sondern auch negative Anreize für nicht nachhaltiges Verhalten gesetzt werden müssen. Die Einführung der 365-€-Tickets in Wien wurde in diesem Sinne von einer massiven Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung begleitet. Deshalb fordern wir nicht nur eine Erhöhung der Parkgebühren in den bestehenden Zonen, sondern zusätzlich eine Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung auf weitere Bereiche des Stadtgebiets. Außerdem sollte die Stadtverwaltung eine Vorlage erarbeiten, die die kommunalen Handlungsspielräume einer vom Bundesverkehrsministerium vorgeschlagene Flexibilisierung der Gebühren für Bewohnerparkausweise für Freiburg analysiert.

Bequemlichkeit und Preise sind nicht absolut sondern relativ. Wenn das Auto nicht mehr quasi kostenlos direkt vor der Tür auf öffentlichem Grund steht sondern für 50 € pro Monat in der Quartiersgarage, dann ist die Haltestelle auf einmal gar nicht mehr so weit und die Monatskarte gar nicht mehr so teuer.


Kontakt:
Fabian Kern
Geschäftsführer VCD Regionalverband Südbaden e.V.
fabian.kern@vcd-suedbaden.de

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news-5624 Fri, 01 Nov 2019 12:00:00 +0100 Mühlstraße in Tübingen - ADFC und VCD sprechen sich für Beibehaltung der derzeitigen Lösung aus https://bw.vcd.org/fileadmin/user_upload/BW/Verbaende/Tuebingen/Presse/PM_191101.pdf news-5477 Thu, 31 Oct 2019 13:32:19 +0100 Eine App für Nah- und Fernverkehr https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-mvg-bahn-mobility-inside-app-1.4660754 news-5465 Wed, 30 Oct 2019 10:09:00 +0100 VCD fordert Lärmminderung durch Verkehrswende: Kurze Wege, sichere Fahrradwege, gut getaktete anschlusssichere Busse und Bahnen https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/vcd-fordert-laermminderung-durch-verkehrswende-kurze-wege-sichere-fahrradwege-gut-getaktete-anschl/ VCD unterstützt engagierte Bürger mit Lärm-Aktions-Koffer bei Aktionen vor Ort

Wenn krankmachender Lärm schöngerechnet werde, dann müssten Städte und Gemeinden ihre Bürgerinnen und Fachverbände intensiver an den Lärmaktionsplänen beteiligen. Die Geschädigten vor Ort wüssten genau, wann und wo es zu realen Lärmspitzen komme, die gemessen werden sollten. Modellrechnungen, die ein geschöntes Bild abgäben, bremsten in Sachen Lärm- und Gesundheitsschutz notwendige Maßnahmen aus, anstatt sie zu fördern.

Daher bestehe dringender politscher Handlungsbedarf. Lärm müsse an der Quelle bekämpft werden. Teure bauliche Maßnahmen wie Lärmschutzwände oder Flüsterasphalt, seien ebenso wie ökologisches Fahrtraining Bausteine für eine Lärmreduzierung, allerdings würden sie die Ursachen des Lärms nicht nachhaltig verhindern.

 „Die Stadt-, Quartiers- und Verkehrsplanung muss Wohnbezirke der kurzen Wege schaffen,  das vermeidet unnötigen Verkehr und schafft Lebensqualität in lebendigen Wohnquartieren“, sagt Matthias Lieb. Dafür müssten bessere Angebote für lärmarme Mobilität geschaffen werden, etwa attraktive Fußwege und sichere Fahrradwege. Das ÖPNV-Angebot müsse gut getaktet, anschlusssicher und komfortabel sein.

Ursache für Lärm und viele andere Probleme wie Stau und Schadstoffe sei, dass  Mobilität oft mit dem Gefühl der Freiheit und dem Besitz eines Autos als Statussymbol einhergehe. Viele Verkehrsteilnehmer fahren im eigenen, nur von einer Person einzeln genutzten PKW, das sorge für hohen Platzbedarf und hohe Emissionswerte, die nicht mit vernünftiger und effizienter Mobilität begründbar seien.

Zudem  werde auch für kurze Wege häufig das Auto genutzt: 16 Prozent aller Fahrten sind unter 2 Kilometer, obgleich Zufußgehen gesünder wäre, für die 35 % Fahrten unter 4 Kilometer gilt oft, dass Fahrradfahren schneller wäre.

„Im ökologischen Verkehrsclub VCD organisieren sich Menschen, die sich aktiv für die Mobilitätswende engagieren“ so Armin Haller, Landesgeschäftsführer des VCD.  Für Aktionen vor Ort unterstütze der VCD engagierte Bürger ganz konkret beispielsweise mit einem Lärmaktionskoffer. „Mit dem darin enthaltenen Schallpegel-Messgerät können Sie selbst die Lärmintensität an Ihrer Straße ermitteln und öffentlichkeitswirksame Aktionen durchführen.“ so Haller.
Auch NOx-Messgeräte oder Verkehrszähler mit Geschwindigkeitsmessung biete der VCD an. „Wir sind ein Mitmach-Verein, der sich vor Ort mit aktiven Menschen wie Elternvertretern und Rad-Initiativen vernetzt und diese unterstützt. Zum Beispiel mit der „Roter-Teppich-Aktion“ gegen Falschparker auf Fahrradwegen, oder mit der stark nachgefragten Gelben Karte, die man einfach Autos unter die Scheibenwischer klemmen kann, die auf Geh- oder Fahrradwegen parken.“

Wer im Sommer gerne bei offenem Fenster schlafe, der kenne die Geräusche, die Sounddesigner produzieren: Mit einmal kräftig beschleunigen, könne man mit dem Motorrad oder dem getuneten Auto im Extremfall hunderte Menschen auf einmal aus dem Schlaf reißen. Hier gebe es zukünftig für Kommunen die Möglichkeit, mit modernen Messgeräten, sogenannten „Lärmblitzern“ dagegen vorzugehen.
Der Markt der Autos mit exzessiven Geräuschemissionen nehme weiter zu, beklagt der VCD. Auch Firmen aus Baden-Württemberg beteiligten sich an Lärmdesign für Autos, sie sollten ihre technische Innovation aus Sicht des VCDs besser für Lärmvermeidung einsetzen. Ansonsten müsste über EU-Recht eine deutliche Begrenzung des maximalen Emissionspegels erreicht werden.

Hier zum Beitrag des SWR:

https://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/pressemeldungen/Datenjournalismus-Hier-ist-es-zu-laut,datenjournalismus-hier-ist-es-zu-laut-110.html

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news-5423 Thu, 24 Oct 2019 10:29:49 +0200 Fahrgastbeirat Baden-Württemberg fordert Erhalt der Gäubahn - Stuttgarter Gemeinderat soll baubedingte Unterbrechung verhindern https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/fahrgastbeirat-baden-wuerttemberg-fordert-erhalt-der-gaeubahn-stuttgarter-gemeinderat-soll-baubedin/ Dabei wiesen sie auf die Bedeutung des Eisenbahnknotens Stuttgart für ganz Württemberg und Südbaden hin. „Die Funktion des zentralen Eisenbahnknotens muss auch während der Bauzeit von Stuttgart 21 erhalten bleiben und darf nicht einseitig den städtebaulichen Interessen der Stadt Stuttgart geopfert werden“, erklärt Matthias Lieb, Vorsitzender des FGB-BW.

Die Projektpartner von Stuttgart 21 verwiesen in ihren Stellung­nah­men zur Gäubahn­unterbrechung jeweils auf die berechtigten städtebaulichen Interessen der Stadt Stuttgart. Hintergrund seien die Absicht der DB, die mit Blick auf die Inbetriebnahme des Tiefbahnhofes erforderliche baubedingte Unterbrechung der Gäubahnstrecke auf der Höhe des Stuttgarter Nordbahnhofes nicht wieder rückgängig zu machen. Dies würde dann dazu führen, dass für vermutlich fünf Jahre keine direkten Zugverbindungen mehr von Stuttgart Richtung Horb, Freudenstadt, Rottweil, Tuttlingen, Singen und in die Schweiz bestehen, beklagt Lieb.

Diese Streckenunterbrechung der Gäubahn, die wegen des Anschlusses der S-Bahn-Station Mittnachtstraße an das S-Bahn-Netz geplant sei, könne durch ein geändertes Bauverfahren vermieden werden, erklärt Matthias Lieb und fordert eine entsprechende Änderung der Planungen.

Anderenfalls würden die Fahrgäste der Gäubahn beim Umsteigen in Stuttgart in die Fernzüge bis zu einer Stunde Reisezeitverlängerung erleiden und müssten nach den Plänen der Stadt mehrfach Umsteigen (entweder in Stuttgart-Vaihingen oder in Stuttgart-Nordbahnhof). Dies sei den Fahrgästen nicht zumutbar und würde vielmehr den Umstieg von der Bahn ins Auto befördern, während die Politik ja gerade das Gegenteil propagiere, so Lieb. Angesichts der geringen Mehrkosten für den Erhalt der Gäubahn sei es im Interesse der Fahrgäste geboten, die Baumaß­nahme unter Aufrechterhaltung des Bahnbetriebs umzusetzen, so Lieb.

Auch für das Notfall-Konzept der S-Bahn sei der Erhalt der Gäubahn­strecke bis zum Hauptbahnhof wichtig – heute gäbe es mehrmals pro Woche S-Bahn-Züge, die bei einer Störung im S-Bahn-Stammstrecken­tunnel über die Gäubahnstrecke umgeleitet würden – mit der geplanten Streckenunterbrechung sei dies nicht mehr möglich, kritisieren die Fahrgastbeiräte des VVS und des Landes.

Zusammenfassend sehen der Fahrgastbeirat Baden-Württemberg sowie der VVS-Fahrgastbeirat die dringende Notwendigkeit, dass sich die Projektpartner von Stuttgart 21 angesichts der negativen Auswirkungen der Gäubahnunterbrechung für die Fahrgäste über Alternativen zur Sperrung verständigen und die durchgängige Befahrbarkeit der Gäubahn bis zum Hauptbahnhof Stuttgart solange sicherstellen, bis die geplante Gäubahn­anbindung über den Flughafen in Betrieb sei.

Die Gemeinderäte der Landeshauptstadt Stuttgart stünden aus Sicht der Fahrgastbeiräte in der Verantwortung, nicht nur die Stadtentwicklung, sondern auch die Bedeutung des Eisenbahnknotens Stuttgart für den Schienen­verkehr in ganz Württemberg und Südbaden im Blick zu haben.

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news-5378 Mon, 14 Oct 2019 10:45:27 +0200 Deutsch-Französischer Austausch zwischen Radlerinnen und Radlern aus Montbéliard und Ludwigsburg https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/deutsch-franzoesischer-austausch-zwischen-radlerinnen-und-radlern-aus-montbeliard-und-ludwigsburg/ news-5369 Thu, 10 Oct 2019 15:29:48 +0200 Parking day Aktivisten angezeigt. Falschparker daneben kommt billig davon. https://bw.vcd.org/startseite/detail/news/parking-day-aktivisten-angezeigt-falschparker-daneben-kommt-billig-davon/ Dass auf dem Kurzzeitparkplatz nebenan ein Auto mehrer Stunden ohne Ticket geparkt hat, wurde hingegen gerade einmal mit 10 € Bußgeld geahndet. Ludwigsburg sieht sich selbst als Vorreiter in Sachen Verkehrswende: Neue Bussysteme, Niederflurbahn, Digitalisierung mit dem neuen Verkehrsrechner und Luftfilter von Mann und Hummel. Mit vielen Ideen wurden hohe Summen aus dem Paket der Bundesregierung abgerufen. Die bundesweite Aktion PARK(ing)Day, die Bewusstsein schaffen soll und praktisch überall geduldet wird, wurde in Ludwigsburg wohl gar nicht gerne gesehen. Anstatt aktive Bürger*innen zu unterstützen gab es Ärger mit den Ordnungsbehörden. Die Straße zurückerobern – in Ludwigsburg eine unerlaubte Sondernutzung.

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