VCD Baden-Württemberg Nachrichten http://bw.vcd.org en-gb VCD Baden-Württemberg Tue, 10 Mar 2026 15:45:36 +0100 Tue, 10 Mar 2026 15:45:36 +0100 TYPO3 EXT:news news-20451 Mon, 09 Mar 2026 15:02:44 +0100 Hochufer und weißer Sand /startseite/detail/hochufer-und-weisser-sand Vor mehr als 200 Jahren wurde der Neckar zwischen Feudenheim und der damaligen Schiffbrücke erstmals begradigt. An die frühere Flusslandschaft erinnern heute noch Straßen- und Flurnamen wie die Langen Rötter, Schafweide oder die Wilde Au. Aber was bedeuten Hohwiesenstraße und Wohlgelegen? Wo befanden sich der alte und der neue Neckarpark? Und wie hat sich die Stadt in den letzten zwei Jahrhunderten verändert?

Unter dem Motto „Die Flusslandschaft entdecken“ lädt der VCD Rhein-Neckar zu einer historisch-topografischen Radtour ein. Durch die Neckarstadt, Herzogenried und Wohlgelegen bis zur Feudenheimer Au geht es entlang der ehemaligen Hochufer, durch Niederungen und Gärten. Im Blickpunkt stehen dabei nicht nur verlandete Neckarschleifen und Rheinarme, sondern auch die Verkehrswege und Chausseen sowie Bauwerke und Siedlungen. Als Orientierung dienen alte Karten, Pläne und Luftbilder.

Die ca. zweieinhalbstündige Tour ist auch für Familien mit Kindern ab 8 Jahren geeignet. Sie verläuft auf ruhigen Straßen und Radwegen.
Die Teilnahme kostet 6 € für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Termin: Sonntag, 29. März 2026, 11 Uhr
Treffpunkt: Alter Messplatz an der Litfaßsäule

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news-20439 Wed, 04 Mar 2026 18:40:08 +0100 VCD-Akademie 2026 /startseite/detail/vcd-akademie-2026 Ganz gleich, ob Sie sich aktiv für die Verkehrswende engagieren möchten, sich mit anderen VCD-Aktiven und Mitgliedern vernetzen wollen oder an spannenden Fachthemen interessiert sind: Wir laden Sie herzlich zur VCD-Akademie 2026 ein.

Vom 3. bis 6. März erwartet Sie ein abwechslungsreiches Online-Programm mit einem Vernetzungstreffen für Mitglieder und Aktive sowie sieben praxisnahen und fachlich fundierten Workshops – von verkehrspolitischen Einblicken bis hin zu hilfreichen Tipps für eine erfolgreiche Vereinsarbeit.

Themenhighlights sind unter anderem:

  • „VCD-Aktion Freie Gehwege: Ergebnisse und weitere Aktivitäten“
    (3. März, 17:30 Uhr)
  • „Verkehrspolitik im Wahlkampf und in der Wahlperiode“
    (4. März, 19:30 Uhr)
  • „Schlafend zum Ziel: Nachtzüge als Schlüssel zur europäischen Verkehrswende“
    (6. März, 19:30 Uhr)

Das vollständige Programm und den Anmeldelink finden sie unter vcd.org/akademie

Die Teilnahme ist kostenlos und exklusiv für VCD-Mitglieder.
Die VCD-Akademie findet online über Zoom statt. Den Zugangslink erhalten Sie nach Ihrer Anmeldung am 27. Februar gegen 14 Uhr sowie an den Veranstaltungstagen.

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news-20438 Wed, 04 Mar 2026 15:39:37 +0100 VCD klagt gegen Planergänzungsentscheidung zur zweiten Gauchachtalbrücke /startseite/detail/vcd-klagt-gegen-planergaenzungsentscheidung-zur-zweiten-gauchachtalbruecke Der VCD hält die ergänzenden Umweltprüfungen für unzureichend und sehen gravierende planerische sowie ökologische Mängel. Bereits in früheren Stellungnahmen hatte der VCD kritisiert, dass die Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) nicht den rechtlichen Anforderungen entspricht und die klimarelevanten Auswirkungen des Projekts unzureichend berücksichtigt wurden.

„Die Planergänzungsentscheidung ignoriert wesentliche Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Jörg Dengler. „Wir sehen in der derzeitigen Planung einen klaren Widerspruch zu den Klimaschutzzielen des Bundes und des Landes und fordern daher eine Neubewertung des Vorhabens auf Grundlage einer umfassenden Umwelt- und Klimaverträglichkeitsprüfung, die die gesamte Ortsumfahrung einbezieht.“

Zur weiteren Einordnung:

Aus Sicht des VCD steht das Projekt zudem in keinem angemessenen Verhältnis zu seinem Nutzen. Die geplante zweite Gauchachtalbrücke wäre ein sehr kostenintensives Bauvorhaben, ohne dass die Strecke als Unfallschwerpunkt gilt oder einen verkehrlichen Engpass darstellt. Angesichts begrenzter öffentlicher Mittel sollten Investitionen prioritär in die Sanierung bestehender Infrastruktur sowie in den Ausbau der Schiene fließen. Gerade im Bahnnetz besteht seit Jahren ein erheblicher Investitionsbedarf.

Kritik am Verbandsklagerecht weist der VCD entschieden zurück. Es gehört zu den zentralen Aufgaben von Umweltverbänden, bei großen Infrastrukturprojekten darauf zu achten, dass Umwelt- und Naturschutzbelange angemessen berücksichtigt werden. Das Verbandsklagerecht ist ein wichtiges Instrument des Rechtsstaats. Dass in den vergangenen Jahren etwa jede zweite Klage von Umweltverbänden erfolgreich war, zeigt zudem, dass Gerichte häufig tatsächliche Defizite in Planung und Abwägung feststellen.

Zweite Gauchachtalbrücke: Umweltprüfung ungenügend – VCD fordert umfassende UVP

Klimagutachten zur zweiten Gauchachtalbrücke nicht vereinbar mit Klimazielen



Kontakt:

VCD Landesverband Baden-Württemberg
Landesvorsitzender Jörg Dengler
E-Mail: joerg.dengler@vcd-bw.de
Mobil: 0176 28041842

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news-20417 Tue, 03 Mar 2026 06:50:32 +0100 VCD-Exkursion zum Jubiläum 125 Jahre Jagsttalbahn am 18.4.2026: Dampfspektakel, Reaktivierung, Lokschuppenführung /startseite/detail/vcd-exkursion-zum-jubilaeum-125-jahre-jagsttalbahn-am-1842026-dampfspektakel-reaktivierung-lokschuppenfuehrung Die Dampflokomotive “Frank S” wird in Dörzbach zu Gast sein: Diejenige Lok, die auch schon in den 80er-Jahren bei der Jagsttalbahn im Einsatz war, ist heute auf Rügen beheimatet und wird zum Jubiläum auf ihrer alten Strecke erwartete.
Wir wollen das Angebot zur Dampffahrt annehmen, den Lokschuppen besichtigen, etwas zur Geschichte der Strecke und der Reaktivierung erfahren und uns an den angebotenen Speisen stärken.
Geplant ist eine gemeinsame Anreise ab Stuttgart, mit einem zweiten Treffpunkt zum Zustieg in Möckmühl.

Anmeldung per E-Mail unter info@vcd-bw.de. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, daher empfehlen wir rechtzeitige Anmeldung. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 € für Mitglieder, sonst 10 €. Falls Sie noch nicht Mitglied sind, können Sie dies hier ändern. Bitte überweisen Sie den Betrag bei Anmeldung auf u. a. Konto.
Anmeldeschluss ist der 15.4.2026.
Zur Mittagseinkehr nutzen wir die Angebote vor Ort auf eigene Kosten, dies gilt auch für Fahrkarten für An- und Abreise sowie die Dampf-Fahrt(en) auf der Strecke. Empfehlung: Tageskarte o. ä.

Treffpunkt 1: ab 9:08 Uhr Stuttgart Hbf Gleis 7 zur Fahrt mit dem RE 8 nach Möckmühl. Für Zusteiger: Wir sitzen im Zug ganz vorne.
Treffpunkt 2: 10.20 Uhr Bahnhof Möckmühl zur Fahrt mit dem Bus 11 nach Dörzbach.

Die Rückfahrt ist geplant für 15:43 Uhr.
Geplanter Schluss der Veranstaltung ist um 17.56 Uhr am Hauptbahnhof Stuttgart.

 

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news-20411 Sun, 01 Mar 2026 10:25:17 +0100 Jetzt nicht auf die Bremse drücken! /startseite/detail/jetzt-nicht-auf-die-bremse-druecken Auf dem Schwetzinger Schlossplatz hatten sich ca. 70 Interessierte eingefunden. Entlang der geplanten Trasse für die Radschnellverbindung nach Heidelberg ("Maulbeerallee") ging es mit dem Rad zunächst nach Eppelheim. Dort erklärten die mitradelnden Landtagswahl-Kandidierenden von Grünen, Linken, SPD und Volt ihre Vorstellungen von nachhaltiger Mobilität. Die Abschlusskundgebung fand auf dem Europaplatz in Heidelberg statt. VCD-Vorstand Manfred kern sorgte am Start und am Ziel mit der Gitarre für mudsikalische Unterhaltung.

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news-20395 Tue, 24 Feb 2026 19:00:29 +0100 VCD-Online am 24. März: Fahrgastqualitätsanwalt Matthias Lieb zieht Bilanz /startseite/detail/vcd-online-am-24-maerz-fahrgastqualitaetsanwalt-matthias-lieb-zieht-bilanz Nach zweieinhalb Jahren im Amt zieht Matthias Lieb nun eine erste Bilanz:
Was hat sich aus Sicht der Fahrgäste verbessert? Wo bestehen weiterhin Probleme? Und welche Veränderungen sind notwendig, um den Bahnverkehr in Baden-Württemberg zuverlässiger und attraktiver zu machen? Im Anschluss an seinen Input besteht ausreichend Gelegenheit für Fragen und eine offene Diskussion.

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news-20394 Tue, 24 Feb 2026 17:14:47 +0100 Bus-Netzfahrplan Raum Markdorf 2026 /startseite/detail/bus-netzfahrplan-raum-markdorf-2026 Nach dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 hat der Verkehrsclub Deutschland (VCD) den Bus-Netzfahrplan für den Raum Markdorf aktualisiert. 

Die Buslinie 7384 nach Immenstaad wurde verlängert bis Kippenhausen. Die Regiobus-Linie 700 verkehrt in Konstanz wieder direkt zum Bahnhof, nachdem die Baustelle am Bahnhofsvorplatz beendet wurde. Die Linie 7537 Ravensburg-Markdorf-Meersburg wurde in Linie 710 umbenannt. Sie verkehrt nicht in einem regelmäßigen Takt und ist daher im Plan nicht dargestellt. 

Die Expressbuslinie X12 Markdorf-Friedrichshafen soll aus Kostengründen wahrscheinlich gekürzt werden und nicht mehr bis zum Hafenbahnhof, sondern nur noch zum/vom Stadtbahnhof verkehren. Ab wann diese Kürzung umgesetzt wird, ist noch offen.

pdf-Buslinienplan download

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news-20393 Tue, 24 Feb 2026 15:48:38 +0100 Mobilität 2.0 an Tauber, Main und Neckar - am 28.02 Podium zur Landtagswahl in Bad Mergentheim /startseite/detail/mobilitaet-20-an-tauber-main-und-neckar-am-2802-podium-zur-landtagswahl-in-bad-mergentheim Die (Wirtschafts-)Region Heilbronn-Franken zeichnet sich durch ein hohes Maß an Wertschöpfung, Innovationskraft und Lebensqualität aus. Die vielfältigen Unternehmensstrukturen treffen besonders hier auf hochqualifizierte Menschen und machen die Region attraktiv, auch für Zuzügler. Kulturelle Vielfalt, Bildung und eine gute Versorgung tragen ebenfalls dazu bei. Das alles harmoniert aber nur dann gut, wenn die Menschen so mobil sind, wie ihre Bedürfnisse es erfordern, denn: Mobilität ist der Schlüssel zu einer umfassenden gesellschaftlichen Teilhabe und Entwicklung. Ist sie eingeschränkt, ist auch der Mensch in seiner Entfaltung eingeschränkt…zum Nachteil aller!

Dennoch: unsere Gesellschaft ist mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert. Auch in Baden-Württemberg. Konsum und Mobilität verbrauchen immer mehr Ressourcen und Umwelt. Gemeinsam können wir Wohlstand nur dann wahren, wenn wir unsere Gewohnheiten ändern um nicht verzichten zu müssen. Und Baden-Württemberg ist mit seiner Wirtschafts- und Innovationskraft in der Lage, den Wandel zu meistern. Mobilität ist auch hier der Schlüssel, denn zukünftig wird es mehr darauf ankommen, Verkehrsmittel miteinander zu kombinieren, um Ressourcen effizienter einzusetzen und Verkehr sozialverträglicher zu managen. Das (eigene) Auto wird an Bedeutung verlieren.

Die nächsten Jahren werden entscheidend sein, wichtige Weichenstellungen vorzunehmen. Mit einem Mandat trägt man politische Verantwortung für Land und Region. Den nominierten Bewerbern (oder Vertretern) geben wir die Möglichkeit, vor der anstehenden Wahl ihre verkehrspolitische Agenda vorzustellen. Gästen wie Besuchern hingegen die Möglichkeit, ihre eigenen Erwartungen ihnen mit an die „Hand zu geben“.

Wir freuen uns auf ihren / euren Besuch und auf gute Gespräche beim Get Together und nehmen gerne Anmeldungen unter main-tauber-kreis@vcd.org entgegen.

 

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news-20379 Sat, 21 Feb 2026 09:01:15 +0100 Landesvorstandsklausur in Rastatt: Jahresplanung 2026 verabschiedet /startseite/detail/landesvorstandsklausur-in-rostock-jahresplanung-2026-verabschiedet Die ÖPNV-Finanzeirung war bereits beim BW-Treffen im Dezember von den Mitgliedern als besonders dringlich identifiziert worden. Der Vorstand verständigte sich darauf, die Kampagne zur nachhaltigen ÖPNV-Finanzierung weiter zu konkretisieren und politisch sichtbar voranzutreiben. 

Darüber hinaus wurde die strategische Vorbereitung auf die Landtagswahl 2026 intensiv diskutiert. Ziel ist es, verkehrspolitische Kernforderungen frühzeitig zu platzieren und in Koordination mit der MoWa Gespräche mit demokratischen Parteien strukturiert vorzubereiten. Ein weiterer Schwerpunkt war das Verbandsklagerecht. Der Vorstand strebt an, dieses perspektivisch zu erlangen, um verkehrs- und umweltpolitische Anliegen künftig auch rechtlich wirksam vertreten zu können. 

Mit den Beschlüssen auf der Landesvorstandsklasur setzt der Vorstand klares Signal für eine nachhaltige Verkehrspolitik in BW. 

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news-20341 Thu, 12 Feb 2026 11:53:54 +0100 Fachtagung Feinmobilität auf der SPEZI /startseite/detail/fachtagung-feinmobilitaet-auf-der-spezi Spezialräder, Velomobile, Cargobikes, Tretroller, Elektro-Motorroller, Rollstühle, Seniorenscooter, Boards, Kabinenroller, Elektro-Minicars und -minitrucks. Der Handel könnte die Chance ergreifen, Interessierten die Vielfalt umweltfreundlicher Individualfahrzeuge in Feinmobilitäts-Läden zu präsentieren. 

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news-20340 Thu, 12 Feb 2026 11:48:17 +0100 VCD auf der SPEZI /startseite/detail/vcd-auf-der-spezi news-20334 Tue, 10 Feb 2026 14:50:23 +0100 Stadtgeschwindigkeitskonzept Stuttgart /startseite/detail/stadtgeschwindigkeitskonzept-stuttgart Das 2022 vom Gemeinderat beschlossene und jetzt vorgestellte Stadtgeschwindigkeitskonzept, erar­beitet von INOVAPLAN GmbH, Dipl.-Ing. B. Horn und der Stadtverwaltung, hat eine Empfehlung für Höchstgeschwindigkeiten im Straßennetz entwickelt. Dabei wurde das Hauptstraßennetz nach städte­baulichen und verkehrlichen Merkmalen klassifiziert und es wurde für jeden Streckenabschnitt eine zulässige Höchstgeschwindigkeit abgeleitet. Die Bewertung ergibt insgesamt eine Reduzierung der heute zulässigen Höchstgeschwindigkeiten, außerhalb von Gewerbegebieten in der Regel von Tempo 40 auf Tempo 30, in Geschäftsstraßen auf Tempo 20.

Bewertungskriterien waren u.a. Verkehrsstärke und Verbindungsfunktion, Bedeutung für den Fuß- und Radverkehr, angrenzende Wohnnutzung bzw. sensible Einrichtungen, Verkehrssicherheit und Lärmschutz.

Die Empfehlung zeigt in vielen Hauptverkehrsstraßen, für welche heute Tempo 40 gilt (gelb), eine Re­duktion auf Tempo 30 (blau), teilweise auch auf Tempo 20 in wichtigen Geschäftsstraßen wie beispiels­weise in der Schwabstraße, der Gablenberger Hauptstraße / Ostendstraße, in den Ortsmitten von Vai­hingen, Bad Cannstatt und Weilimdorf.

Die Berechnungen ergeben einen Rückgang der Pkw-Fahrten insbesondere im Binnenverkehr und eine Verlagerung von 10.000 Fahrten auf den Umweltverbund. Weiter spricht die Untersuchung von einer Vielzahl positiver Effekte wie verbesserter Verkehrssicherheit, Minderung der Unfallfolgen, Reduzie­rung der lokalen Lärm- und Schadstoffbelastungen, Verbesserungen für den Rad- und Fußverkehr. Einer geringfügigen Erhöhung der MIV-Reisezeit steht eine Verstetigung des Verkehrsflusses gegenüber.

Die Geschwindigkeitszonung ist aus den örtlichen Gegebenheiten abgleitet. Verkehrsrechtlich lässt sich diese nicht ohne weiteres umsetzen, auch wenn die Straßenverkehrsordnung mit der Novellierung 2024 mehr Möglichkeiten für innerörtliche Geschwindigkeitsbegrenzungen zulässt.

Der VCD sieht das Stadtgeschwindigkeitskonzept als gute Grundlage um einmal die grundsätzliche For­derung nach Tempo 30 innerorts zusammen mit über 1000 Kommunen weiterhin politisch zu fordern, zum anderen um alle rechtlichen Möglichkeiten zu nutzen, die empfohlenen Geschwindigkeitsreduzie­rungen in Stuttgart umzusetzen. Nachdem dies im Stadtgeschwindigkeitskonzept hinterlegt ist, unterstützen wir die Forderung nach Tempo 20 in Geschäftsstraßen wie der Gablenberger Hauptstraße und der Schwabstraße, auch wenn in beiden Straßen Busse verkehren. Nach unseren Messungen fahren Busse im Schnitt nur wenig schneller. Es geht um lebenswerte und verkehrlich sichere Städte, mit hoher Lebensqualität für die Menschen und um angemessene Mobilitätsstrukturen. Bologna und Helsinki sind hierfür positive Beispiele, wo die Zahl der Verkehrstote in den letzten Jahren auf Null gesenkt werden konnte.

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news-20323 Sun, 08 Feb 2026 12:41:26 +0100 Fragen zum Klimaschutz in der Stadt Stuttgart /startseite/detail/fragen-zum-klimaschutz-in-der-stadt-stuttgart Das ganze Anschreiben ist hier zu finden: Fragen zum Klimaschutz

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news-20380 Fri, 23 Jan 2026 10:18:00 +0100 Mobilitätswende im Fokus: Allianz fordert klare Weichenstellung zur Landtagswahl /startseite/detail/mobilitaetswende-im-fokus-allianz-fordert-klare-weichenstellung-zur-landtagswahl Bei der gestrigen Veranstaltung der Mobilitätswende Allianz (MoWA) diskutierten Kandidierende zur Landtagswahl über die Zukunft der Mobilität in Baden-Württemberg. Die zentrale Botschaft der Allianz: Mobilität entscheidet über Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität – und braucht jetzt klare politische Entscheidungen.

Als zentraler Automobil- und Industriestandort steht Baden-Württemberg vor besonderen Herausforderungen bei der Transformation der Mobilitätswirtschaft. Zugleich ist der Verkehrssektor ein zentraler Hebel für wirksamen Klimaschutz. Vor diesem Hintergrund diskutierte die Mobilitätswende Allianz (MoWA) mit den verkehrspolitischen Sprecherinnen und Sprechern der Landesparteien (Silke Gericke MdL, Bündnis 90/Die Grünen; Thomas Dörflinger MdL, CDU; Katrin Steinhülp-Joos MdL, SPD; Sahra Mirow, Die Linke) über die Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten der Landespolitik.

Petra Schulz vom Landesvorstand des VCD eröffnete die erste Gesprächsrunde mit einem Impuls zur Bedeutung nachhaltiger Mobilität: „Nachhaltige Mobilität schafft saubere Luft, weniger Lärm, sichere Wege und lebenswerte Orte. Dafür braucht es unter anderem Investitionen in ein leistungsfähiges Bus- und Bahnsystem – das bringt Mobilität für alle und spart gesamtgesellschaftlich sogar noch Kosten ein.“

Dr. Susanne Garreis, Landesvorstand des ADFC, betonte die vielfältigen Wirkungen des Radverkehrs:
„Der Radverkehr ist weit mehr als ein Fortbewegungsmittel: Er ist Klimaschutzinstrument, Gesundheitsfaktor, wirtschaftlicher Impulsgeber, Mittel zur sozialen Teilhabe und zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Investitionen in eine gute Radinfrastruktur zahlen sich vielfach aus.“

Stefan Flaig vom Landesvorstand des BUND forderte eine klare politische Weichenstellung: „Entscheidend ist, dass sich der Modal Split endlich weg vom motorisierten Individualverkehr hin zu mehr Bahn-, Bus-, Rad- und Fußverkehr verschiebt. Dafür muss das Land endlich konsequent den Autoverkehr beschränken, z.B. durch Umwidmung von Parkplätzen zu Radwegen. Mit E-Mobilität allein schaffen wir bei weitem nicht die Mobilitätswende.“

Aus gewerkschaftlicher Perspektive machte Maren Diebel-Ebers, stellvertretende Vorsitzende des DGB Baden-Württemberg, deutlich: „Die Mobilitätswende wird nur mit einem massiven Ausbau von Bus und Bahn gelingen. Wir erwarten von der Landesregierung deutlich höhere und dauerhaft gesicherte Investitionen in den ÖPNV, bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten und verbindliche Qualitätsstandards bei der Vergabe. Nur mit einem attraktiven und verlässlichen Angebot werden wir die Menschen für den Umstieg gewinnen können.“

Romeo Edel, Sprecher der Mobilitätswende Allianz, erinnerte an die notwendige finanzielle Grundlage: „Ohne die bewusste Entscheidung, deutlich mehr Geld in die Mobilitätswende zu investieren, wird sie nicht gelingen. Wir fordern deshalb jährlich eine Milliarde Euro zusätzlich für Bus, Bahn sowie den Rad- und Fußverkehr.“

An der Veranstaltung nahmen 100 Personen teil

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news-20257 Sun, 18 Jan 2026 15:59:38 +0100 VCD kritisiert Busumleitungen in Mühlacker /startseite/detail/vcd-kritisiert-busumleitungen-in-muehlacker Die Stadtwerke Mühlacker verlegen in der Lienzinger Straße neue Leitungen, so dass für rund 14 Wochen die Buslinien umgeleitet werden und die Haltestellen Behr und Kreisberufsschule in Richtung Bahnhof nicht mehr angefahren werden können.

Der ökologische Verkehrsclub VCD beklagt die mangelhafte Kommunikation der Stadtwerke Mühlacker als Stadtbusbetreiber, aber auch des Busunternehmens Engel und des Verkehrsverbundes Pforzheim/Enzkreis (VPE): „Die Busse der Linien 101, 102, 103, 700 und 702 fahren in Richtung Bahnhof über die Industriestraße und lassen die Haltestellen Behr und Kreisberufsschule aus. Doch in der elektronischen Fahrplanauskunft werden die Busse jeweils als „pünktlich“ oder ggf. auch mit einer aktuellen Verspätungsmeldung an den beiden Haltestellen angezeigt – doch tatsächlich kommt kein Bus“, kritisiert VCD-Kreisvorsitzender Marlon Frommer. Außerdem kämen durch die Umleitung über die Industriestraße die Busse später am Bahnhof an, Zuganschlüsse würden verpasst, beklagt Frommer. Da aktuell schon rund 80 Parkplätze am Bahnhof durch aktuelle Baumaßnahmen weggefallen seien, wäre aus VCD-Sicht ein zuverlässiger Busverkehr als Alternative umso wichtiger. „Zumindest die Regionalbuslinien 700 und 702 sollten in Richtung Mühlacker den normalen Linienweg über Behr und Kreisberufsschule einschlagen und dann an der Ziegeleistraße auf Höhe des Bahnhofs halten – damit können die Zuganschlüsse erreicht werden“, fordert Marlon Frommer. Die Busse könnten dann weiter in die Innenstadt fahren und auf der Rückfahrt normal den Busbahnhof bedienen, so der VCD.

Besonders für das Heidenwäldle sei die derzeitige Situation sehr unbefriedigend, betont Marlon Frommer: „Im letzten Sommer hat man sonntags den Stadtbusverkehr zum Heidenwäldle eingestellt – mit dem Argument, ab Haltestelle Behr würde alle 30 Minuten ein Bus fahren – doch jetzt fährt dort für über ein Vierteljahr überhaupt kein Bus“. Der VCD sieht hier dringenden Handlungsbedarf und fordert Stadtwerke Mühlacker, Busunternehmen Engel und VPE auf, kurzfristig fahrgastfreundliche Lösungen umzusetzen und die Fahrgastinformation richtig zu stellen.

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news-20227 Fri, 16 Jan 2026 19:00:00 +0100 Freie Fahrt für Konstanz? /startseite/detail/freie-fahrt-fuer-konstanz Am 16. Januar 2026 standen im Treffpunkt Petershausen in Konstanz unter anderem die geplanten Einschränkungen der Anbindung von Konstanz an Stuttgart über die Gäubahn im Fokus. Darüber hinaus wurde über die Verteilung des öffentlichen Raums zwischen Fußverkehr, Radverkehr, MIV, ÖPNV und anderen Zwecken wie Stadtgrün und Freizeit diskutiert.

Kandidaten:

  • Nese Erikli (MdL, Bündnis ´90 – Die Grünen)
  • René Frey (BSW, WK Singen)
  • Andrea Gnann (CDU)
  • Lars Hofmann (Die Linke)
  • Patrick Konopka (FDP)
  • Frank Ortolf (SPD)
  • Martin Staab (Freie Wähler)

Die Veranstalter stellten den Kandidaten zu den beiden Themenfeldern verschiedene Fragen.

Zu dem Themenfeld “Kappung der Gäubahn”:

  • Wie stehen Sie zu den finanziellen und klimapolitischen Belastungen dieses Projekts?
  • Wie stehen Sie zum Bau des 11 Km langen Pfaffensteigtunnels zwischen Böblingen und dem Flughafen als Ersatz für die vorhandene bisherige Zufahrt zum Hbf Stuttgart?
  • Wie stehen Sie zum langfristigen Erhalt des (als Provisorium sogar von der DB-AG geplanten) Kombibahnhofs, der den unterirdischen Tunnelbahnhof mit dem heutigen oberirdischen Kopfbahnhof kombiniert?  

Zu dem Themenfeld “Verteilung des öffentlichen Raumes”:

  • Sehen Sie die Konflikte im Verkehrsbereich als politisches Problem an?
  • Wo würden Sie bei der Konfliktlösung ansetzen? Eher Druckmaßnahmen? Eher Anreizmaßnahmen?

Es war ein erfolgreicher Beitrag zum Landtagswahlkampf für alle, die sich für Umwelt- und Verkehrspolitik interessieren.

Veranstalter waren der VCD Konstanz, das ProGäubahn Bündnis und der BUND Konstanz.

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Wer ist der VCD?

Der VerkehrsClub Deutschland hat bundesweit 55.000 Mitglieder und setzt sich für eine ökologische und soziale Verkehrswende ein. Der Konstanzer Kreisverband bietet allen Verkehrswende-Engagierten (ob VCD-Mitglieder oder nicht) eine Plattform zum Treffen, zum Austausch und zu konkreten Aktivitäten - ob im ÖPNV, bei der Bahn oder im Fuß/Radverkehr.

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news-20234 Wed, 14 Jan 2026 22:57:22 +0100 Karlsruher Verkehrstreffen zur Landtagswahl /startseite/detail/karlsruher-verkehrstreffen-zur-landtagswahl Wir veranstalten ein Politikgespräch zum Thema Verkehr und Mobilität am Montag 19.1.26 um 18:30 Uhr im Umweltzentrum, Kronenstr. 9 mit Vertretern von bei der Landtagswahl im März kandidierender Parteien. 
Was versprechen diese? 

Es wird ein hoffentlich konstruktiver und fachlicher Austausch zum Thema und ein informatives und lockeres Beisammensein mit vmtl. Getränken und Brezeln.

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news-20233 Wed, 14 Jan 2026 09:05:00 +0100 Mails gegen Kürzungen, Update /startseite/detail/mails-gegen-kuerzungen-update Die Stadt plant:

  • Die Abschaffung von Bushaltestellen
  • Die Ausdünnung des Taktes
  • Die Kompletteinstellung von Linien
  • Das schwächt den ÖPNV als Ganzes!
  • Das schränkt unsere Mobilität ein!
  • Das schadet der Verkehrswende!

Stoppt die ÖPNV-Kürzungen!

Schreib den Fraktionen eine E-Mail über fraktionen@karlsruhe.de und zeige: “Wir sind mit den Kürzungen nicht einverstanden.” und warum.

Die entscheidenden Sitzungen des Gemeinderats fanden mit den Einzelthemen am 16. bis 18.12. mit abschließender Sitzung am 22.12. statt. Das Thema der ÖV-Kürzungen wurde aber als einziger Punkt auf die Gemeinderatssitzung am 27.1.26 vertagt. Kommt Bewegung in das Thema? Also noch mal ein Aufruf zu Mails bis zu den Fraktionssitzungen am Tag zuvor.

Mehr Infos über die OPNV-Kürzungen gibt es in unserer PM und unserer Stellungnahme und unter www.linien-retten.de S.a. u&v 3/25

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news-20202 Mon, 12 Jan 2026 13:19:53 +0100 Überdimensioniertes Milliardenprojekt ohne unmittelbaren Nutzen für Fahrgäste /startseite/detail/ueberdimensioniertes-milliardenprojekt-ohne-unmittelbaren-nutzen-fuer-fahrgaeste Die Verbände bekräftigen ihre zentrale Forderung: Die Züge der Gäubahn müssen auch über 2027 hinaus dauerhaft und ohne Unterbrechung über die Panoramabahn direkt in den Stuttgarter Hauptbahnhof fahren. „Tausende Pendler*innen dürfen nicht zu zusätzlichen Umstiegen in Stuttgart-Vaihingen gezwungen oder auf das Auto verdrängt werden. Mit überschaubaren Mitteln kann die bestehende Panoramastrecke erhalten werden – das wäre die schnellste, günstigste und klimafreundlichste Lösung.Die Entscheidung des Eisenbahnbundesamts entlässt die Bahn nicht aus der Pflicht, Alternativen ernsthaft zu prüfen sowie die Sanierung und den Erhalt der bestehenden Infrastruktur weiter voranzutreiben.“

Hintergrund
 
Die Umwelt- und Mobilitätsverbände BUND, VCD und Pro Bahn setzen sich seit langem für Verbesserungen beim Projekt S21 ein, für Fahrgäste, Klima und Umwelt. Besonderes Anliegen ist ihnen der dauerhafte Erhalt einer umsteigefreien Anbindung der Gäubahn an den Stuttgarter Hauptbahnhof. Die Verbände kritisieren insbesondere folgende Punkte:
 

  • Schlechter volkswirtschaftlicher Nutzen:nur 3-4 Züge pro Stunde und Richtung, ungeeignet für den Güterverkehr, Kosten-Nutzen-Verhältnis von maximal 1,2, realistisch eher bei 0,9.
  • Bessere Alternativen liegen vor: Die sogenannte Kombilösung mit Sanierung der Panoramabahn und Erhalt oberirdischer Gleise ist schneller, günstiger und klimafreundlicher umsetzbar.
    • Zusatznutzen: Weiter leistungsfähige Anbindung des Mobilitätsknotens und Arbeitsplatzschwerpunkts S-Vaihingen statt kaum nachgefragter Flughafenanbindung und Förderung klimaschädlichen Flugverkehrs.
  • Fehlende Mittel an anderer Stelle: Die Milliarden für den Pfaffensteigtunnel fehlen für die dringend notwendige Sanierung und den Ausbau des südlichen Abschnitts der Gäubahn zwischen Horb und Singen sowie für die Beseitigung von Engpässen im bundesweiten Schienennetz.
  • Belastung der Fahrgäste: Lange Bauzeit (mindestens 6 Jahre) mit jahrelangem Zwangsumstieg in Stuttgart-Vaihingen auf überlastete S- und U-Bahnen. Das könnte zu einer Rückverlagerung aufs Auto bei parallelem Ausbau der A81 führen.
  • Hoher Klimaschaden: Rund 350.000 Tonnen CO?-Emissionen allein durch den Bau stehen den Klimazielen des Landes entgegen.


Weitere Informationen:

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news-20163 Thu, 08 Jan 2026 15:00:02 +0100 Der VCD auf dem Mannheimer Neujahrsempfang /startseite/detail/der-vcd-auf-dem-mannheimer-neujahrsempfang-1 Auch in diesem Jahr war der VCD mit dabei am Gemeinschaftsstand des Umweltforums Mannheim.

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news-20152 Mon, 05 Jan 2026 09:53:10 +0100 Deutschlandticket: VCD will stabile Finanzierung /startseite/detail/deutschlandticket-vcd-will-stabile-finanazierung Zum Beitrag: www.baden-tv-sued.com/mediathek/video/deutschlandticket-wird-teurer-63-euro-ab-januar/

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news-20153 Sun, 04 Jan 2026 10:14:00 +0100 Umwelttage Radolfzell: Starkes Zeichen für die Gäubahn /startseite/detail/umwelttage-radolfzell-starkes-zeichen-fuer-die-gaeubahn news-20149 Fri, 02 Jan 2026 21:53:39 +0100 u&v 3/25 — ÖV auf dem Abstellgleis? /startseite/detail/uv-3-25-oev-auf-dem-abstellgleis Modal Split: Gute Nachrichten bei Fuß- und Radverkehr, schlechte Nachrichten aber vom ÖV!

Karlsruhe besser als Kopenhagen!

Kann der Mobilitätspass die Lösung sein, ein Instrument, den das Land nun ermöglicht?

Was ist ein Mobilitätspass?

Wo soll gespart werden und was halten wir davon?

Bus & Bahn in Karlsruhe auf dem Abstellgleis?

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news-20148 Fri, 02 Jan 2026 21:47:18 +0100 u&v 3/25 — Regionaler Schienenverkehr /startseite/detail/uv-3-25-regionaler-schienenverkehr PRO BAHN hat im u&v 3/25 drei Artikel dazu beigetragen:

Karlsruher können länger in der Pfalz feiern

S52 am Wochenende

Änderungen neuer Fahrplan Dezember 2026

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news-20147 Fri, 02 Jan 2026 21:34:21 +0100 u&v 3/25 — Landtagswahl, Gaskraftwerk RDK9, Lichtverschmutzung und Park(ing) Day /startseite/detail/uv-3-25-landtagswahl-gaskraftwerk-rdk9-lichtverschmutzung-und-parking-day Die Landtagswahl ist für viele Umwelt- und Verkehrsthemen relevant: Informieren und dann die Richtigen wählen!

Landtagswahl am 8. März

Ein neues Kraftwerk soll gebaut werden: Muss das sein?

Erdgas-Großkraftwerk RDK  9 im Karlsruher Rheinhafen — Beitrag zu mehr Klimaschutz?

Veranstaltungshinweis RDK 9

Lichtverschmutzung: Muss das sein?

Licht aus!

sowie:

Park(ing) Day 2025 in der Kronenstraße

Editorial („Freipommes für alle!“ II)

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news-20145 Wed, 31 Dec 2025 16:24:15 +0100 VCD-Online: ÖPNV-Finanzierung /startseite/detail/vcd-online-oepnv-finanzierung news-20144 Wed, 31 Dec 2025 16:17:47 +0100 Gründung Bahn-Forum /startseite/detail/gruendung-bahn-forum Teilnamelink: www.kurzlinks.de/bahnforum

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news-20129 Sat, 20 Dec 2025 12:00:23 +0100 Nachhaltig schenken: Tuttlinger Initiativen werben für Alternativen zu klassischen Geschenken /startseite/detail/nachhaltig-schenken-tuttlinger-initiativen-werben-fuer-alternativen-zu-klassischen-geschenken Wie bereits letztes Jahr von der Tuttlinger Klimagruppe Fridays For Future initiiert, informierten am 28.11.25 nun 3 Tuttlinger Initiativen über alternative Geschenkideen zu Weihnachten. Es waren dies die Kreisgruppe des VCD Tuttlingen (Verkehrsclub Deutschland), die ProGäubahnGruppe Tuttlingen und die Klimagruppe Tuttlingen (FridaysForFuture). Sie hatten an ihrem Stand zahlreiches Infomaterial zu den unterschiedlichsten Umweltthemen dabei. Themen wie Naturschutz, Erhalt der Artenvielfalt, Energieversorgung in Bürgerhand, Infos zur geplanten Kappung unserer Zugverbindung Gäubahn nach Stuttgart u.a.m..

 

„ Wir selber wollen weder Spenden noch Unterschriften einsammeln. Uns geht es nur darum, zu informieren,“ führte Brigitte Schöll am Stand aus. Und Ulrike Irion ergänzte: „Wir kamen mit einigen Interessierten ins Gespräch und konnten verschiedene Organisationen vorstellen. Jetzt hoffen wir natürlich, dass die Eine oder der Andere dadurch überzeugt und motiviert werden konnte, ein entsprechendes Weihnachtsgeschenk zu verschenken, wie z.B. eine Mitgliedschaft beim Arbeitskreis „Eine Welt e.V. Tuttlingen“ oder für 1 Jahr Mitgliedschaft bei ‚Urgewald‘.“

 

Mit dabei war auch die neu gegründete Gruppe Upcycling-TUT-gut, die ein paar ihrer Produkte vorstellte. Aus ehemaligen Stoffen und Kleidungsstücken neu hergestellte Utensilos z.B., gefüllt mit Leckereien vom Wochenmarkt.

 

Die Gruppen können sich durchaus vorstellen, solch einen Infostand weiterhin zu Weihnachtszeit anzubieten, vielleicht nächstes Mal mit Kaffee oder einem heißen Punsch...

 

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news-20118 Thu, 18 Dec 2025 00:41:01 +0100 Erfolgreicher Antrag für Tempo 50 zum Lärmschutz bei Markdorf /startseite/detail/erfolgreicher-antrag-fuer-tempolimit-zum-laermschutz-bei-markdorf MARKDORF – An der L 205 wurden am Ortsausgang Richtung Bermatingen außerorts neue Tempo-50-Schilder zum Lärmschutz auf ca. 80 m Länge aufgestellt. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) hatte dort bereits im Zuge der Lärmaktionsplanung eine Absenkung des Tempolimits gefordert. Die Stadt hatte dies jedoch mit zweifelhaften Begründungen abgewiesen. Sie behauptete, dazu müsse das Ortsschild versetzt werden und an dieser geradlinigen Ortseinfahrt sei der Bau einer bremsenden Verkehrsinsel mit Fahrbahnverschwenkung besser geeignet, um die Geschwindigkeit zu reduzieren. Der Bau einer solchen Bremsinsel wurde von der Stadt aber gar nicht als Maßnahme vorgesehen. Nach Auffassung des VCD wäre die Stadt bei den vorliegenden gesundheitsgefährdenden Lärmbelastungen verpflichtet gewesen, kurzfristig wirksame Lärmschutzmaßnahmen wie ein niedrigeres Tempolimit im Aktionsplan zu beschließen. Bei den ebenfalls geradlinigen Ortsausgängen der B 33 hatte die Stadt selbst richtigerweise eine räumliche Ausweitung der Tempolimits zum Lärmschutz gefordert – ohne dabei über die möglichen Vorzüge fiktiver Bremsinseln zu diskutieren. 

„Die Argumente der Stadt gegen ein verlängertes Tempo-50-Limit an der L 205 waren ganz offensichtlich an den Haaren herbeigezogen“ erklärt dazu Frieder Staerke, Sprecher des VCD im Bodenseekreis. Der Verkehrsclub hatte deshalb eine stark vom Straßenlärm betroffene Person dabei unterstützt, bei den Verkehrsbehörden einen Antrag zum Schutz vor gesundheitskritischen Lärmbelastungen gemäß § 45 StVO zu stellen und eine Absenkung der Höchstgeschwindigkeit zum Lärmschutz zu fordern. Diesem Antrag sind die Verkehrsbehörden gefolgt und haben dort außerorts Tempo 50 angeordnet. In einer Sitzungsvorlage zur Lärmaktionsplanung hatte die Stadtverwaltung hingegen geschrieben, dass angeblich „kaum Chancen auf Zustimmung“ seitens der Verkehrsbehörden für zusätzlich geforderte Maßnahmen bestünden. Umso mehr begrüßt der VCD die nun erfolgte Zustimmung der Behörden im Falle der L 205.



Chance für Tempo 30 in Leimbach und Hepbach?

Auch an den B 33-Ortsdurchfahrten von Hepbach und Leimbach sieht der VCD aufgrund der hohen, gesundheitskritischen Lärmbelastungen Chancen für niedrigere Tempolimits. Trotz des lärmmindernden Asphalts, der dort vor 10 Jahren eingebaut wurde, liegen die Belastungen entlang der B 33 zu hoch. Zudem hat der Asphalt seine lärmmindernde Wirkung inzwischen leider weitgehend verloren. So lässt sich kaum noch ein Unterschied bei den Fahrgeräuschen hören, wenn ein Fahrzeug die Nahtstelle im Asphalt bei Steibensteg überfährt. Der VCD bietet auch den stark lärmbetroffenen Anwohnern in Leimbach und Hepbach Unterstützung an, um Anträge für besseren Lärmschutz an die Verkehrsbehörden zu stellen. 

Kontakt: bodenseekreis@vcd.org

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news-20113 Tue, 16 Dec 2025 13:31:50 +0100 VCD fordert Teile des alten Hauptbahnhof über die Inbetriebnahme von S 21 hinaus zu erhalten /startseite/detail/vcd-fordert-teile-des-alten-hauptbahnhof-ueber-die-inbetriebnahme-von-s-21-hinaus-zu-erhalten Eine solche Phase würde zur Stabilisierung der neu eingeführten digitalen Stellwerkstechnik dienen. Da der Kopfbahnhof alternativ angefahren werden könnte, würden Anlaufschwierigkeiten so nicht auf die Fahrgäste durchschlagen.

Die beschwerlich langen Wege beim Umstieg im Stuttgarter Hauptbahnhof bleiben mit dem weiter offenen Inbetriebnahmetermin nun länger erhalten. „Pallas Hinweis auf mehr Sperrungen für einen theoretisch möglichen zeitlichen Ausgleich ist Anlass zur Sorge, dass die nun verlängerte Bauzeit zu insgesamt mehr Betriebseinschränkungen führt. Mögliche Optimierungen im Sinn der Fahrgäste müssen daher erneut intensiv geprüft werden“, mahnt Gero Treuner als bahnpolitischer Sprecher im VCD-Landesvorstand.

Der VCD fordert, Teile des alten Hauptbahnhof über die Inbetriebnahme von Stuttgart 21 hinaus zu erhalten. Damit steht eine Rückfallebene für Störungen zur Verfügung, die Gäubahn kann weiter ohne Umstieg an den Knoten angebunden bleiben, und für die Zukunft nötige Kapazitätsreserven bleiben erhalten. Auch am Tag der Sitzung des Lenkungskreises zeigte sich wie häufig, dass Hauptbahnhof und Panoramastrecke als Umleitungsstrecke für die S-Bahn benötigt wurden.

 

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