VCD Baden-Württemberg Nachrichten http://bw.vcd.org de_DE VCD Baden-Württemberg Sun, 05 Feb 2023 01:06:31 +0100 Sun, 05 Feb 2023 01:06:31 +0100 TYPO3 EXT:news news-12593 Thu, 02 Feb 2023 15:28:57 +0100 Vorstandsklausur in Freudenstadt /startseite/detail/vorstandsklausur-in-freudenstadt Die Jahresplanung stand im Fokus der Vorstandsklausur des VCD in Freudenstadt. Themen waren unter anderem: das Landesmobilitätsgesetz, die ausreichende Finanzierung des ÖPNV, Bahnknoten Stuttgart 2040 und der Ausbau von Radschnellwegen.

Ein Schwerpunkt soll im Jahr 2023 insbesondere in der Kampagnenarbeit liegen: neben der Fortführung von 12qmKULTUR-Aktionen, auch die bessere Einbindung junger Mitglieder und gemeinsame Workshops und Exkursionen. 

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news-12587 Wed, 01 Feb 2023 17:37:44 +0100 Klimamobilitätsplan und VCD im Zusammenspiel https://bw.vcd.org/startseite/detail/klimamobilitaetsplan-und-vcd-im-zusammenspiel news-12581 Mon, 30 Jan 2023 19:49:20 +0100 VCD erfreut über Beauftragung eines unabhängigen Gutachtens als Ergänzung zum Gäubahn-Faktencheck /startseite/detail/vcd-erfreut-ueber-beauftragung-eines-unabhaengigen-gutachtens-als-ergaenzung-zum-gaeubahn-faktencheck Die Ankündigung des Gäubahn-Interessenverbandes, durch einen unabhängigen Gutachter die beim Gäubahn-Faktencheck am 25.11.2022 vorgetragenen Positionen der Stadt Stuttgart und der DB AG überprüfen zu lassen, wird vom ökologischen Verkehrsclub VCD begrüßt. "Die bislang ab Sommer 2025 geplante Unterbrechung der Gäubahn verschlechtert für 2 Millionen Einwohner über viele Jahre die Eisenbahn-Verbindung zwischen der Landeshauptstadt und dem Süden des Landes - deshalb müssen die Gründe für diese Unterbrechung hieb- und stichfest sein", erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Die Verbände LNV, Pro Bahn und VCD haben starke Zweifel an den von der Stadt Stuttgart und der DB AG vorgetragenen Gründen und hatten deshalb eine solche unabhängige Begutachtung ins Spiel gebracht.

Faktencheck der Verbände:

War der Gäubahn-Faktencheck eine Märchenstunde? | VCD vor Ort - Mobilität für Menschen

Lösungsvorschläge für die Gäubahn-Unterbrechung: Der Faktencheck | VCD vor Ort - Mobilität für Menschen

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news-12585 Mon, 30 Jan 2023 08:00:00 +0100 Eilantrag gegen Bau der zweiten Gauchachtalbrücke /startseite/detail/eilantrag-gegen-bau-der-zweiten-gauchachtalbruecke Der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) Regionalverband Südbaden e.V. hat am Montag, den 23.01.2023, einen Antrag auf Eilverfahren zur Klage gegen die geplante zweite Gauchachtalbrücke beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim eingereicht. Mit dem Eilverfahren will der VCD bewirken, dass vor Ort keine vollendeten Tatsachen durch die beginnenden Baumaßnahmen geschaffen werden. Vor dem Hintergrund der verfehlten Klimaziele im Verkehrssektor fordert der VCD einen Klimacheck für die Brücke.

 

Der VCD warnt, dass das völkerrechtlich verbindliche 1,5°C-Ziel nicht eingehalten werden kann, wenn weiter wie bisher neue Straßen gebaut werden. „Damit wir die Klimaziele im Verkehrsektor erreichen können, müssen Steuergelder nach dem Leitbild ‚Vermeiden, Verlagern, Verbessern‘ investiert werden“, so der Vorsitzende des VCD Regionalverband Südbaden, Paul Daum. Laut dem VCD sollte sowohl Personen- als auch Güterverkehr durch Verbesserung der Siedlungs- und Wirtschaftsstruktur soweit wie möglich vermieden werden. Unvermeidbarer Verkehr sollte vom motorisierten Individualverkehr auf Bus und Bahn verlagert werden. Bei Strecken, die zwingend zurücklegt werden müssen, sollte dies möglichst umweltschonend geschehen. Nur der Verkehr, der weder vermieden noch verlagert werden kann, sollte beispielsweise durch neue Antriebstechnologien verbessert werden. Eine verkehrsverflüssigende Maßnahme wie den Bau einer zusätzlichen Brücke sieht der VCD als eine völlig falsche Prioritätensetzung an. Viel wichtiger sei, die regionalen öffentlichen Verkehrsmittel pünktlich und zuverlässig zu machen.

 

Nach Auffassung des RP führt die mit dem Bau der zweiten Gauchachtalbrücke einhergehende Verkehrsverflüssigung insgesamt zu einer CO2-Reduktion. Das hält der VCD für falsch. Bei einer CO2-Bilanzierung müssen bauliche, verkehrliche und politische Rahmenbedingungen gleichermaßen berücksichtigt werden. Nach Berechnungen des VCD ist über den gesamten Lebenszyklus hinweg mit mindestens 5000 Tonnen CO2-Emissionen zu rechnen. Mit eingeflossen in die Rechnung sind dabei die Baumaterialien für Brücke und Baustraße, der Transport der Bauteile sowie auch die möglichen Treibstoffeinsparungen durch die Verkehrsverflüssigung. Die noch nicht mit einberechneten Mehremissionen durch den Betrieb der Brücke und den zu erwartenden induzierten Neuverkehr würden die CO2-Bilanz voraussichtlich noch weiter verschlechtern.

 

Im vergangenen Dezember trafen sich Vertreter:innen des VCD mit dem RP. Beim Gespräch stellte sich heraus, dass die angegebenen 57 Millionen Euro Baukosten nicht die vollen Projektkosten sind. Demnach kämen zusätzlich rund 13 Millionen Euro Planungskosten hinzu. „Wir waren völlig baff. Wir hatten gedacht, die 57 Millionen Euro wären das Gesamtpaket“, so Paul Daum. Er führt aus: „Bei so einem teuren Projekt sollte das RP die Kosten transparent kommunizieren“. Erste Kostenangaben von 2018 beliefen sich auf 30 Millionen Euro. 2020 wurden die geschätzten Kosten auf 57 Millionen Euro angehoben. Mit inzwischen 70 Millionen Euro liegt die geplante zweite Gauchachtalbrücke in einem Kostenrahmen ähnlich der Elektrifizierung der Elztalbahn.

 

Der VCD begrüßt, dass die beiden Tunnel der Ortsumfahrung künftig für Gegenverkehr ausgestattet werden sollen und damit Umleitungsverkehre reduziert werden sollen. Darauf aufbauend schlägt der VCD eine minimalinvasive bauliche Änderung an dem Verbindungsstück zwischen Tunneln und Brücke vor, sodass bei einer Tunnelsperrung der andere Tunnel den gesamten Verkehr aufnehmen kann. Damit könnten etwa 86% der Umleitungen durch Döggingen vermieden werden. Für die etwa 40 bis 60 Stunden im Jahr, in denen die Ortsumfahrung durchschnittlich gesperrt ist, sieht der VCD eine rund 11.000 Tonnen schwere zusätzliche Brücke als unverhältnismäßig an. Eine statistische Auswertung der Tunnel- und Brückensperrungen liegt dem VCD vor.

 

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news-12575 Sun, 29 Jan 2023 14:03:01 +0100 Änderung Termin 13.02.23 /startseite/detail/aenderung-termin-130223 news-12573 Sat, 28 Jan 2023 20:51:32 +0100 Seilbahnen zur Verbesserung der Klimabilanz im Verkehrssektor /startseite/detail/seilbahnen-zur-verbesserung-der-klimabilanz-im-verkehrssektors Michael Welsch, Dipl.-Ing.(FH) bei SSP Consult, Beratende Ingenieure, stellte uns Möglichkeiten und einige Planungen zu Projekten in Stuttgart vor. Michael Schnellbach, Geschäftsführer der Bundesgartenschau 2023, sein bereits realisiertes Projekt für die diesjährige Bundesgartenschau in Mannheim.  

Michael Welsch erläuterte, dass in Stuttgart vier Korridore für Seilschwebebahnen im Stadtgebiet untersucht wurden. Vom Stuttgarter Gemeinderat wurde daraus für den Korridor in Vaihingen die vertiefende Planung als Pilottrasse beschlossen. Bis Ende dieses Jahres sollen Ergebnisse vorliegen und ein Vergleich mit einem Ausbau der Stadtbahn oder des Busangebots erfolgen.. Im Übrigen stellte er die technischen Möglichkeiten von Seil-Schwebebahnen insgesamt vor und zeigte, dass in urbanen Gebieten wie Stuttgart, der ökologische Gewinn in geringen Geräuschemissionen und Flächeneingriffen, der hohen Frequenz der Kabinenabfahrten und langfristig im wenig personalintensiven Betrieb liegt.  

Die konkrete Planung für Stuttgart sieht folgende Stationen vor: VAI-Campus (das ehem. IBM-Eiermann-Gelände), Freibad Vaihingen, Bahnhof Vaihingen (2 Stationsteile), Gewerbegebiet Vaihingen/Möhringen und das P+R-Parkhaus an der A8. Die Stützen werden hierbei so hoch gebaut, dass die Kabinen über den Baumkronen fahren und somit kein Abholzen nötig ist. Über die Bahngleise am Vaihinger Bahnhof wird eine Fußgängerbrücke gebaut, an der seitlich mit Schienen die Seilbahnkabinen von der Westseite des Bahnhofs auf die Ostseite fahren können, um sich dort wieder mit dem Seil zu verbinden. Von dort schweben die Kabinen über das Gewerbegebiet bis zum geplanten P+R-Parkhaus an der Autobahn A8. In Stuttgart, wie auch in anderen Städten, reißen sich die Verkehrsbetriebe bislang noch nicht um die neue Technologie, da sie ihnen zu unwägbar scheint. Hier wäre die Politik gefragt, um das letzte Quäntchen Sicherheit zu geben, fordert Marlis Heck vom VCD. 

In Mannheim ist bereits eine Seilbahn installiert, die zur Eröffnung der Bundesgartenschau am 15. April 2023 in Betrieb geht und Besucher vom Luisenpark zum neu gestalteten Spinelli-Parkgelände transportieren wird. Der Luisenpark wird nach 1975 schon das zweite Mal für eine Bundesgartenschau gestaltet. Zusätzlich wird ein neues Parkgelände eingerichtet, dass dann über die Seil-Schwebebahn schnell erreichbar sein wird. Bau und Betrieb wird von der Firma Doppelmayr übernommen. Herr Schnellbach betonte “die attraktive Verbindung zwischen den Geländen der Gartenschau, der wir wunderbare Ausblicke auf die Stadt, aber eben auch ein angenehm leises System und geräumige Kabinen verdanken”.  Die Seilbahn konnte im ökologischen und wirtschaftlichen Vergleich überzeugen. So setzte sie sich gegen verschiedene andere innovative Verkehrsmittel wie eine Monorail oder autonom fahrende Busse durch. 

Der dauerhafte Betrieb über die BuGa23 hinaus wurde bereits untersucht. Das Fahrgastaufkommen im Regelbetrieb kann jedoch nicht mit dem einer Bundesgartenschau mithalten, erklärt Michael Schnellbach. Daher wird die Seilbahn nach der BuGa23 voraussichtlich wieder abgebaut, um an einem neuen Ort zum Einsatz zu kommen.   

Auch in Koblenz, wo 2011 zur damaligen BuGa die Seilbahn in Betrieb ging, sollte diese nach sechs Monaten wieder abgebaut werden. Nur eine sehr engagierte Bürgerinitiative „Pro Seilbahn“ hat den Abbau verhindert mit der glücklichen Situation, dass die Firma Doppelmayr, die das Projekt umgesetzt hatte, den Betrieb seither übernimmt. 

Michael Welsch stellte außerdem ein innovatives System aus der Schweiz vor, dass beim Einstieg eine Zieleingabe erwartet und dann den Fahrgast ohne weiteren Halt dorthin befördert. Ein anderes System upBus, von der RWTH Aachen entwickelt, kann die Kabinen vom Seil auch an Trailer übergeben, die auf Straßen oder Schienen autonom verkehren können (https://www.upbus.rwth-aachen.de/). Um die Privatsphäre zu wahren, wie etwa beim Schweben über ein Freibad, können Scheiben der Kabinen temporär undurchsichtig werden, da sie durch GPS-Empfänger ihre Position kennen. 

Teuer sind bei Seilbahnen die Stationen. Außerdem werden Stützen benötigt, die in die Landschaft integriert werden müssen. Trotzdem betonen beide Referenten, dass auf lange Sicht, durch den geringen CO2-Fußabdruck im Betrieb, die Seilbahn das effizienteste System sei. Im Vergleich zu einem Kleinbus, ist er um den Faktor 5 besser. 

Das Fazit der Veranstaltung ist eindeutig: Seilbahnen können einen wertvollen Beitrag zur CO2-Reduzierung darstellen. Die Systeme sind technisch ausgereift und bewährt. Sie müssen aber in ein Gesamtverkehrskonzept eingebunden werden, das die Reduzierung des Straßenverkehrs verfolgt, um die Städte für die Menschen lebenswerter zu gestalten. Was noch fehlt sind couragierte Städte, die sich als Vorreiter den Betrieb in einem Gesamtverkehrskonzept zutrauen. 

 

https://www.itas.kit.edu/pub/v/2017/reua17a.pdf

https://www.stuttgart.de/leben/mobilitaet/oepnv/seilbahn.php

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news-12504 Sun, 22 Jan 2023 19:00:00 +0100 26.01., 19 Uhr VCD-Online: Wie weiter mit der Gäubahn? /startseite/detail/2601-19-uhr-vcd-online-wie-weiter-mit-der-gaeubahn Zum Event: 
https://us06web.zoom.us/j/89239292112 

Aus aktuellem Anlass findet diesen Monat eine zweite VCD Online-Veranstaltung statt: Wir berichten über die Aktivitäten der Verbände und Initiativen zur Erhaltung der internationalen Zugverbindung Stuttgart - Zürich über die Gäubahn auch nach Sommer 2025 und die Ergebnisse des Gäubahn-Faktenchecks. 

Die Gäubahn, Bestandteil des TEN-Verkehrsnetzes der EU, soll nach den bisherigen Plänen der DB und der Projektpartner zu Stuttgart 21 im Sommer 2025 kurz vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof dauerhaft unterbrochen und abgebaut werden. Erst frühestens 2032 soll eine alternative Anbindung über den sog. Pfaffensteigtunnel über den Flughafen Stuttgart fertig gestellt werden. Bis dahin sollen die Züge der Gäubahn in Stuttgart-Vaihingen oder an einem noch zu bauenden Halt am Stuttgarter  Nordbahnhof enden. Fahrgäste müssten dort in die S-Bahn oder Stadtbahn umsteigen. 
 
Die Verbände und Initiativen wehren sich gegen die Unterbrechung und stellen am 26. Januar 2023 um 19 Uhr den aktuellen Stand der Planungen und der politischen Diskussion vor. 

Dabei diskutiert unser VCD-Landesvorsitzende und Vorsitzende vom Fahrgastbeirat Baden-Württemberg Matthias Lieb gemeinsam mit Heiko Focken von der Fahrgast-Initiative "Wir-wollen-zum-Hauptbahnhof.de", mit Stefan Frey vom Landesnaturschutzverband und mit Dr. Wolfgang Staiger vom Fahrgastverband PRO BAHN. 

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussion mit Ihnen. Bei Fragen wenden Sie sich gerne an info@vcd-bw.de

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news-12526 Wed, 18 Jan 2023 09:47:33 +0100 VCD begrüßt Einführung des Jugendtickets in Baden-Württemberg /startseite/detail/vcd-begruesst-einfuehrung-des-jugendtickets-in-baden-wuerttemberg Das landesweite Jugendticket für einen Euro am Tag ist aus Sicht des ökologischen Verkehrsclubs Deutschland (VCD) ein wichtiger Beitrag für eine stärkere Nutzung von Bus und Bahn. „Mit dem Jugendticket können Jugendliche im ganzen Land mobil sein und können selbst erfahren, dass Bus und Bahn nicht nur auf dem Weg zur Schule, sondern auch darüber hinaus genutzt werden können“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb und betont. „Jugendliche sind die zahlenden Fahrgäste von morgen – es ist wichtig, dass diese den ÖPNV nicht nur aus der Schulbus-Perspektive kennenlernen, sondern dass Bus und Bahn gut geeignet sind, Ziele in ganz Baden-Württemberg zu erreichen“.  

Deshalb sieht der VCD das Geld für das Jugendticket als gut investiert an und hofft, dass möglichst viele Berechtigte von dem neuen Angebot Gebrauch machen. Matthias Lieb: „Je mehr Jugendliche das Angebot nutzen, desto mehr Mittel haben die Kreise und Gemeinden übrig, um das Angebot von Bus und Bahn gerade abends und am Wochenende weiter auszubauen“. Denn gerade in vielen ländlichen Regionen müsse aus Sicht des VCD auch das Angebot noch weiter ausgebaut werden, fordert der VCD. 

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news-12512 Sun, 15 Jan 2023 14:34:08 +0100 Initiative Esslinger Lastenradverleih kurz vor Start /startseite/detail/initiative-esslinger-lastenradverleih-kurz-vor-start Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für weitere Ausleihstandorte im Stadtgebiet.
Mitwirkung in Form von Organisation, Wartung aber auch Spenden für weitere E-Lastenräder sind herzlich Willkommen.

Kennst du einen geeigneten Standort für weitere Ausleihstationen?
Ideale Voraussetzungen sind:

  • Abstellfläche für das Lastenrad vorhanden ist
  • Es eine möglichst gute Abdeckung der Ausleihzeiten gibt
  • Möglichst meherere Personen die Einweisung und Ausleihprozess gerne und ehrenamtlich übernehmen möchten.
  • Die Standorte gut verteilt in allen Stadtteilen sind


Was ist ein „Freies Lastenrad“?

  1. ermöglicht die kostenfreie Ausleihe von Lastenrädern für alle.
  2. steht für die Idee der Gemeingüter: gemeinsame Nutzung statt individueller Konsum.
  3. Freie Lastenräder bringen Mobiltätsteilhabe insbesondere für Menschen mit kleinem Geldbeutel.
  4. sind niedrigschwelliges Angebot von vertägliche urbane Mobilität und steht für Ressourcenschonung & Verkehrsberuhigung.
  5. fördert über das Stationskonzept nachbarschaftliches Miteinander: die Entleihe und Rückgabe erfolgt nicht anonym, sondern wechselt zwischen Cafés, Privatpersonen und sozialen Einrichtungen.
  6. ist zum Ausprobieren da und Multiplikator für die Nutzung von Lastenfahrrädern in Städten.

 

Der digitale Reservierung wird in Kürze über die Webseite https://www.lastenrad-stuttgart.de/ möglich sein.

Mehr Informationen unter Was ist ein Freies Lastenrad?.

Kontakt info@vcd-esslingen.de
Jürgen Grad
Tel. 0163/2464454

 

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news-12510 Sun, 15 Jan 2023 10:21:53 +0100 Esslinger Fuß-Radentscheid 2023 ins Ziel bringen /startseite/detail/esslinger-fuss-radentscheid-2023-ins-ziel-bringen “Nach einem mühsamen Start im Coronajahr 2021 haben wir im letzten Jahr einen großen Schritt hin zum Ziel von 5000 Unterschriften geschafft und sind bei 3100 angelangt”. freut sich Claudia Silberhorn-Göbel über den anhaltenden Zuspruch bei ihren Straßenaktionen.


Unsere schöner neuer Aktionsanhänger ist ein echter Hingucker und bietet Stauraum für unser Equipment und Wetterschutz. Gewonnen haben wir den bei einem Wettbewerb für Klimaschutzinitiativen von Schönau Strom.

Damit wird unser kleines aber feines Team demnächst wieder in Esslingen unterwegs sein.
Dabei freuen wir uns über neue Mitengagierte.

Wir freuen uns über Ihre / deine Rückmeldung unter: info@vcd-esslingen.de

Alle Infos unter
https://fuss-radentscheid-esslingen.de/

Liebe Grüße vom Esslinger Fuß-Radentsched Team

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news-12508 Sun, 15 Jan 2023 00:17:29 +0100 Fußverbindungen sicher und attraktiv erhalten zusammen mit dem Ordnungsamt... /startseite/detail/fussverbindungen-sicher-und-attraktiv-erhalten-zusammen-mit-dem-ordnungsamt Es geht ganz einfach:

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Gehweg an der ________strasse bei Hausnummer__ ist aktuell blockiert durch dort illegal abgestellte Kfz.
Ein Fotonachweis hängt dieser E-Mail an.

Hiermit möchte ich Sie bitten im Sinne des Erlasses des Lands Baden-Württemberg den Verstoß zu behandeln.

Ich beziehe ich mich auf die rechtliche Grundlage Erlass zur Überwachung und Sanktionierung von Ordnungswidrigkeiten im ruhenden Verkehr

Vielen Dank, dass Sie für sichere und benutzbare Fußverbindungen sorgen.

Mit freundlichen Grüßen

Damit helfen wir dem Ordnungsamt die personellen Ressourcen möglichst wirkungsvoll einzusetzen. Insbesondere an “Falschparker-Hotspots” kann mit dieser  konsequenten Botschaft “Falschparken wird seitens der Stadt nicht geduldet” die Fußverbindung dauerhaft bestimmungsgemäß nutzbar gemacht werden.

Eine Privatanzeige ist nicht erforderlich. Im Rahmen seiner personellen Ressourcen ist das zuständige Ordnungsamt dazu verpflichtet dem Verstoß nachzugehen und entsprechend zu ahnden. Das steht im Erlass zur Überwachung und Sanktionierung von Ordnungswidrigkeiten im ruhenden Verkehr
Überigens, verstößt das fotografieren von fremden Autos nicht gegen die Datenschutzgrundverordnung. Das wurde erst vor kurzem erst wieder durch zwei Urteile bestätigt.
Ausführliche Infos gibt es auch in der Broschüre von Fuß e.V.

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news-12507 Fri, 13 Jan 2023 23:53:00 +0100 VCD begrüßt Mühlacker CDU-Initiative zur Verbesserung des Busverkehrs und insbesondere der Spätverbindungen in Mühlacker /startseite/detail/vcd-begruesst-muehlacker-cdu-initiative-zur-verbesserung-des-busverkehrs-und-insbesondere-der-spaetverbindungen-in-muehlacker Der Enzkreis feiert in diesem Jahr das 50jährige Bestehen des Kreises – blicke man auf die ÖPNV-Verbindungen, so stelle man fest, dass sich zwar auf den Hauptachsen viel verbessert habe, Stadtbahn und Metropolexpress seien zwischen Illingen und Pforzheim bzw. zwischen Remchingen und Pforzheim mindestens zweimal pro Stunde unterwegs, konstatiert der ökologische Verkehrsclub VCD. Auch auf den Haupt-Buslinien im Enzkreis seien die Busse zumeist im Stundentakt, Richtung Pforzheim häufig im 30-Minuten-Takt unterwegs, doch es gäbe an den Rändern auch Defizite, so der VCD.

VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: „Viele Busverbindungen über die Grenzen des Enzkreises in Nachbarkreise sind seither entfallen, so z.B. von Vaihingen/Enz über Großglattbach nach Pinache, von Mühlacker nach Gündelbach, von Mühlacker nach Kürnbach, von Wiernsheim nach Nußdorf - Feuerbach“.

Zuletzt seien im Stadtgebiet Mühlacker die Spätverbindungen des Anruf-Sammel-Taxis entfallen, damit könnten die Fahrgäste zwar aus dem Umland, von Pforzheim, Stuttgart und Karlsruhe im Halbstundentakt bis Mitternacht am Bahnhof Mühlacker ankommen, doch nach 20 Uhr gäbe es kein ÖPNV-Angebot mehr innerhalb der Stadt. Matthias Lieb: „Gerade für die Akzeptanz des geplanten Deutschland-Tickets für 49 € bedarf es auch Angebote abends nach 20 Uhr, gerade in der Kernstadt Mühlacker mit Lomersheim – die Ortsteile Lienzingen und Enzberg haben mit dem Regionalbus bzw. dem Bahnverkehr Verbindungen bis 22:30 oder sogar bis Mitternacht.“ 

Deshalb begrüße der VCD die CDU-Initiative zur Verbesserung sowohl der kreisgrenzüberschreitenden Verbindungen als auch der Spätverbindungen innerhalb der Stadt Mühlacker.

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news-12500 Fri, 13 Jan 2023 11:57:16 +0100 VCD für Regionalbahnverbindung Markgröningen - Esslingen /startseite/detail/vcd-fuer-regionalbahnverbindung-markgroeningen-esslingen „Der VRS möchte die Strecke aber durchgängig mit 96cm hohen Bahnsteigen ausstatten und verursacht mit diesen Vorgaben unnötig hohe Kosten und jahrelange Verzögerungen. Tatsächlich kann mit einem Alternativkonzept die Verbindung Markgröningen – Esslingen samt eines Bahnhaltes W&W rasch realisiert werden“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Zur Umsetzung des VRS-Konzeptes müssten in Kornwestheim und Ludwigsburg aufwändige Überwerfungsbauwerke gebaut werden, die vermutlich erst Mitte der 2030er Jahre realisierbar wären. Der VCD drängt hingegen auf eine rasche Realisierung der Zugverbindung.

Der VCD habe deshalb in einer Stellungnahme aufgezeigt, wie ein parallel zur geplanten Stadtbahn LUCIE von Markgröningen nach Ludwigsburg Bahnhof fahrender Regionalzug auf Höhe von W&W einen Halt am Ferngleis einlegen könnte und dann weiter über den Rangierbahnhof Kornwestheim über die Schusterbahn und ab Untertürkheim auf den Ferngleisen bis nach Esslingen fahren könnte. 

Sitzungsvorlage: Vorlage VA-269/2023 (ratsinfomanagement.net)

 

 

 

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news-12497 Thu, 12 Jan 2023 12:12:50 +0100 VCD für Gäubahn-Gleissanierung wegen S-Bahn-Umleitungen – Gäubahn bis Hauptbahnhof erhalten /startseite/detail/vcd-fuer-gaeubahn-gleissanierung-wegen-s-bahn-umleitungen-gaeubahn-bis-hauptbahnhof-erhalten „Für die Fahrgäste stellt im Falle einer Sperrung des S-Bahn-Tunnels die S-Bahn-Umleitung über die Gäubahn-Panoramastrecke die beste Lösung mit den geringsten Einschränkungen dar“, konstatiert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. „Deshalb ist die DB Netz AG gefordert, den sicheren Betrieb von S-Bahnen über die Gäubahn zu ermöglichen, wie dies in früheren Jahren auch funktioniert hat“.

Wenn DB Netz nun feststelle, dass die Gleise der Gäubahn zerschlissen seien, so müsse die DB die Strecke instand setzen und instand halten, damit die Züge wieder fahren können – ein Aussitzen sei nicht akzeptabel, so der VCD. Ohne S-Bahnen auf der Gäubahn-Panoramastrecke ist der Umleitungsverkehr bei der Stammstreckensperrung in den Sommermonaten für die Fahrgäste zeitaufwändig und mit viel Umsteigen verbunden, beklagt der VCD.

Doch die Gäubahn-Panoramastrecke werde nicht nur 2023 und 2024 als Umleitungsstrecke benötigt, sondern auch zukünftig. Der VCD teilt nicht die Ansicht der VRS-Geschäftsstelle, dass die DB überzeugend dargelegt habe, dass eine Beibehaltung der Strecke bis zu einem „Rumpf-Kopfbahnhof“ über 2025 hinaus nicht möglich sei. „Zusammen mit dem LNV und dem Fahrgastverband PRO BAHN hat der VCD schon im Dezember 2022 nachgewiesen, dass die Argumente der DB gegen einen Fortbestand der Gäubahn bis zum Hauptbahnhof nicht stichhaltig sind und die diesbezüglichen Erzählungen der DB eher Märchencharakter haben“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. Der VCD erneuert deshalb seine Forderung, dass die Aussagen der DB zu Kosten und Aufwand einer Beibehaltung der Gäubahn bis zum Hauptbahnhof durch unabhängige Experten untersucht werden muss.

Hintergrund:

Der Verkehrsausschuss des Verband Region Stuttgart (VRS) diskutiert am 18. Januar über die zukünftigen Stammstreckensperrungen der S-Bahn Stuttgart in den Sommerferien 2023 und 2024.
Sitzungsvorlage: Vorlage VA-270/2023 (ratsinfomanagement.net)
Außerdem wird über die geplante Gäubahn-Unterbrechung ab 2025 diskutiert, Sitzungsvorlage: Vorlage VA-271/2023 (ratsinfomanagement.net)

VCD-Stellungnahme zu den Sitzungsvorlagen 270 und 271: Siehe “Links”

Stellungnahme von LNV, PRO BAHN und VCD zu den DB-Präsentationen des Gäubahn-Faktenchecks: War der Gäubahn-Faktencheck eine Märchenstunde? | VCD vor Ort - Mobilität für Menschen

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news-12493 Wed, 11 Jan 2023 20:52:09 +0100 Wo gehts hin mit Bus & Bahn rund um Heidenheim? /startseite/detail/wo-gehts-hin-mit-bus-bahn-rund-um-heidenheim ,,Langfristig wird das Autofahren in der heutigen Form nicht mehr möglich sein - ob wegen Energiekrise, Naturschutz, Klimawandel oder für höhere Attraktivität in der Stadt", sagt Sebastian Hyneck vom VCD Kreisverband Heidenheim e. V. Doch welche Alternativen gibt es? Ralf Kuschel, Fachbereichsleiter Mobilität im Landratsamt Heidenheim, wird in seinem Vortrag zum Thema „Wo gehts hin mit Bus & Bahn rund um Heidenheim?“ über die aktuelle Lage im ÖPNV berichten. Die Veranstaltung findet statt am Mittwoch, den 25. Januar 2023 um 19:15 Uhr im katholischen Gemeindezentrum St. Maria (Ottilienhof), Schnaitheimer Straße 19, 89520 Heidenheim – 400 m vom Bahnhof. 49-€-Ticket bundesweit, 365-€-Ticket für Jugendliche im Landkreis, anstehender Brenzbahnausbau, Landesmobilitätsgarantie und Mobilitätspakt Aalen-Heidenheim: Viele Themen stehen bereits 2023 an, und sogar für Interessierte ist es nicht immer leicht, den Durchblick zu behalten. „Daher freuen wir uns, für einen Vortrag zu diesen Themen einen kompetenten Referenten gewonnen zu haben“, sagt der Kreisvorsitzende des ökologischen Verkehrsclubs. Im Anschluss gibt es Zeit für Rückfragen und Diskussion, danach folgt die Jahreshauptversammlung des VCD.

Die Pressemitteiilung als pdf finden Sie hier.

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news-12492 Wed, 11 Jan 2023 11:17:39 +0100 Stellungnahme des AK Mobilität Umkirch zur Beleuchtung des Radwegs FR1 /startseite/detail/stellungnahme-des-ak-mobilitaet-umkirch-zur-beleuchtung-des-radwegs-fr1 Im Dezember 2022 stand die Straßenbeleuchtung entlang des Rotackerwegs und Umstufung in eine Fahrradstraße auf der Tagesordnung des Umkircher Gemeinderates. Der neu gegründete Arbeitskreis Mobilität hat dazu eine Stellungnahmen verfasst, die hier zu lesen ist. Nachdem der Gemeinderat im Rahmen der Haushaltssitzung am 13. Dezember 2022 für die Aufnahme der Kosten für die Beleuchtung des Rotackerwegs in den Haushaltsplan 2023 stimmt, wurde die tatsächliche Umsetzung auf der Gemeinderatsitzung am 19. Dezember 2022 mit 7:8 Stimmen dann doch abgelehnt. Der AK Mobilität sieht den Bedarf noch immer und setzt sich weiterhin für die Umsetzung der Beleuchtung, sowie der Umstufung des Rotackerwegs in eine fahrradfreundliche Straße ein.

https://wir-in-umkirch.de/2022/12/19/offener-brief-stellungnahme-des-arbeitskreises-mobilitaet-zur-strassenbeleuchtung-entlang-des-rotackerwegs-und-umstufung-in-eine-fahrradstrasse/

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news-12481 Sat, 07 Jan 2023 15:39:35 +0100 Eine Frage als Gewinn? /startseite/detail/eine-frage-als-gewinn “Bis zu welchem Alter dürfen Kinder auf dem Gehweg radeln?” oder “Passen mehr Menschen in ein Auto, einen Bus oder eine Straßenbahn?” – am VCD-Infostand auf dem Mannheimer Neujahrsempfang gab’s am Glücksrad Fragen zu gewinnen, natürlich mit altersgemäßem Schwierigkeitsgrad. Viele kleine und große Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mit Spaß neues zu lernen – und für die Kleinen gab’s Gummibärchen zur Belohnung.

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news-12477 Fri, 06 Jan 2023 00:03:40 +0100 Weitere Zeitverluste durch Tauziehen um Streckenverlauf für Radschellweg RS4 /startseite/detail/weitere-zeitverluste-durch-tauziehen-um-streckenverlauf-fuer-radschellweg-rs4 Alle Potentialanalysen bescheinigen dem Korridor entlang des Neckars mindestens 6000 Radfahrende und damit einen wichtigen Beitrag zu lokalem Klimaschutz im Verkehr und zur Entlastung der Menschen von Abgasen und Lärm.

Aber wo soll genau die Strecke für den RS4 entlang führen?

Die erste Machbarkeitsstudie identifiziert die Route am Neckarnordufer. Quasi ein Ausbau des alten Neckartalradwegs. Dieser ist hinter dem Esslinger Hauptbahnhof seit 2017 gesperrt. Die “Umleitung” durch die Innenstadt ist umwegig, unsicher und zeitraubend. So gewinnt die Tallängsachse in diesem Bereich aktuell sehr wenig Menschen fürs Radfahren.

Im Esslingner Rathaus will man zwar ganz grundsätzlich den Radschnellweg, tut sich aber sowohl mit einem RS4 auf dem Bahndamm hinter dem Bahnhof schwer und war bisher auch nicht bereit auf der Kurt-Schuhmacher Straße und auf der Zeppelinstraße vorhandenen Parkraum für den Radschnellweg oder fur einen Radweg umzuwidmen.

Bisher erhoffte sich die Stadt Esslingen, mit einem Neubau des Alicenstegs für Fußverkehr und RS4, die Finanzierung vom Land. Aber wie sich herausstellte, müsste die Stadt Esslingen die Fußverkehrsführung selbst bezahlen.

Unverständlicherweise hat die Stadt zudem 2019 den westlichen Teil der Zeppelinstraße an die Spedition Weiß verkauft. Dieser Bereich fehlt jetzt schmerzlich für eine getrennte Radführung.
Am Entennest findet man zwischen Naturschutzgebiet und dem Betriebsgelände der Fa. Scherrible keine eigene Radführung.

So wird aktuell, sowohl vom Regierungspräsidium wie auch von der Stadtverwaltung, eine Route südlich der B10 favorisiert. Entlang der Weilstraße, über die Plienauvorstadt und direkt an der B10 entlang. Vor dem Körschtal dann über den Neckar.

Nicht ausgeschlossen wird im gemeinsamen Variantenbericht aber auch die Parkstraße oder die Stuttgarter Straße.

Diese RS4-Südroute wäre für die meisten Esslinger Bewohner*inne wenig einladend, da umwegig und unsicher erreichbar. Denn die überwiegende Zahl der Esslinger*innen wohnen weit weg, nördlich von B10 und Neckar.
Besonders schlecht ist die Situation zwischen Adenauerbrücke und dem Bahnhof Zell. Auf diesen 3,5km kommt man nirgends ohne Treppen durch die Bahnunterführungen.

Deshalb plädieren wir dafür ggf. zusätzlich die Innenstadtroute und eine Radroute am Neckarnordufer sicher und attraktiv auszubauen. Damit auch in Esslingen das Nutzerpotential gehoben wird und sich die erforderliche Verkehrsmittelverlagerung vom Auto aufs Rad überhaupt entwickelt.

Die aktuell gemeinsame Führung der Spaziergänger*innen und des Radverkehrs auf dem zu schmalen Neckaruferweg wird den heutigen Anforderungen in keiner Weise gerecht. Denn diese beiden Fortbewegungsarten, die wir vermehrt brauchen und fördern wollen, sind hier auf viel zu engem Raum zusammengepfercht. Gleichzeitig ist die Neckarnordufer-Route aber die direkteste, sicherste und angenehmste Radroute. Ihr kommt damit auch in Zukunft eine wichtige Funktion zu. Deshalb braucht es hier eine vom Fußweg getrennte Radführung. Ganz unabhängig davon ob aus “normaler” Radweg oder als Radschnellweg.

Wo genau der RS4 durch die Pliensauvorstadt und Weil ggf. verlaufen soll, liegt in der Entscheidung der Stadt Esslingen, denn die Ortsdurchfahrten sind in der Bauträgerschaft der Anrainerkommunen über 30 000 Einwohner. Außenorts plant, baut und bezahlt das Land.

Am 6.2.23 (16 Uhr) soll jetzt das Regierungspräsidium im Esslinger Mobilitätsausschuss den jüngsten Variantenvergleich vorstellen und dem Gemienderät*innen Frage und Antwort stehen.
Die Sitzung ist öffentlich im alten Rathaus.
Wir empfehlen der Stadt Essligen die Sitzung aufzuzeichnen und auf ihrer Webseite zu stellen, damit sich alle Interessierten aus erster Hand informieren können.

Wir appellieren an die Verantwortlichen jetzt zielorientiert zusammen zu wirken um den gesamten Talkorridor mit Südroute, Neckernordroute und Innenstadtroute so zu erschließen, dass Radfahren für alle sicher und einladend wird und der Fußverkehr entlastet wird.

Bitte nehmen Sie JETZT Ihre Verantwortung wahr, damit die Umsetzung nicht noch weitere 4 Jahre oder gar länger dauert.
 

Hier geht es zur Beschlussvorlage und den Sitzungsunterlagen für die Ausschusssitzung am 6.2.23 und mit dem aktuellen Bericht zum Variantenvergleich:

https://ris.esslingen.de/vorgang/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZVOo8iMfVlYBRKkG4PnYfk4

So hat die Vorzugsvariante mal 2020 ausgesehen:

https://rp.baden-wuerttemberg.de/rps/seiten/aktuellemeldung/radschnellweg-zwischen-esslingen-und-reichenbach-rs4-vorzugsvariante-ist-nun-erarbeitet-verkehrsminister-winfried-hermann-die-vorzugstrasse-bietet-allen-radpendlerinnen-und-pendlern-eine-schnelle-und-sichere-fahrt-durch-das-neckartal-regierungspraesident-wolfgang-reimer-der-radschnellweg-wird-einen-wichtigen-beitrag-fuer-die-reduzierung-der-verkehrsbelastung-im-neckartal-leisten/

so dann 2021:

https://www.aktivmobil-bw.de/aktuelles/news/vorzugsvariante-fuer-radschnellweg-zwischen-esslingen-und-reichenbach-rs4-erarbeitet/vom/8/1/2021/

Anfang 2018 ging es mal sehr hoffnungsvoll los:
https://vm.baden-wuerttemberg.de/de/service/presse/pressemitteilung/pid/radschnellverbindung-im-neckartal/

Diese Musterlösungen und Führungsformen gibt es für Radschellverbindungen:
https://www.aktivmobil-bw.de/radverkehr/radschnellverbindungen/qualitaetsstandards-und-musterloesungen/

Der Landkreis Ludwigsburg hat eine sehr umfassende Infosammlung zum Thema Radschnellwege:
https://www.landkreis-ludwigsburg.de/de/verkehr-sicherheit-ordnung/radverkehr/radschnellwege/

Link zu eine Video eines Rad(schnell)wegs im Stadtpark von Utrecht
Dort sieh man, dass selbst ein sehr stark befahrener Rad(schnell)weg gefahrlos überquert werden kann.
Unfälle zwischen Rad- und Fußverkehr machen nur einen ganz geringer Anteil des Unfallgeschehens aus. Der ganz überwiegende Teil passiert im Zusammenhang mit dem Kfz-Verkehr. Laut Unfallatlas waren Fußgänger*innen z.B. 2020 gerade mal in 6,6 % der Fahrradunfälle verwickelt. Gerade um diese  Anzahl noch weiter zu verringern und beide Verkehrsarten ohne gegenseitige Störung zu fördern, sind getrennte Wegeführugen so wichtig.

 

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news-12450 Mon, 02 Jan 2023 22:48:47 +0100 Monatstreffen Januar 2023 /startseite/detail/monatstreffen-januar-2023 Versehentlich iat in der Ankündigung der Termine der Monatstreffen im aktuellen u&v der Januar verschütt gegangen, der eigentlich regulär am Di. 3.1.2023 dran sein würde.

Wir nutzen den Fehler und verschieben den Termin auf den 10.1.

- aus der Urlaubszeit raus und

- es kommt wohl Besuch zum Thema Schienenausbau Richtung Norden

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news-12449 Mon, 02 Jan 2023 22:40:04 +0100 u&v 2/22 /startseite/detail/uv-2-22 Themen:

Ressourcen schonen:

Ressourcen schonen!

Nachhaltig trotz Krise

Boden — die verletzliche Haut unserer Erde

Generationenfrage „Wohlstands-Streaming“ GRAPPA* Monitor

Ressoucenschonende Mobilität:

NEIN zu neuen Straßen!

Sind Elektroautos umwelt- u. klimafreundlich?

Fahrplanwechsel Dezember 2022

Ausflugstipp: Freizeitexpress „Albtäler“

Umbau City:

Passagehof, Karlstraße und Europaplatz

Reinhold-Frank-Straße und Radverkehr?

... und Niederländische Schutzkreuzungen?

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news-12451 Fri, 30 Dec 2022 10:03:00 +0100 VCD zum Schlachthofareal /startseite/detail/vcd-zum-schlachthofareal Hier geht es zur gesamten Stellungnahme.

Ein fußgängerfreundliches Stadtviertel mit Ringbus und direktem Zugang zu Brenz, Bahnhof und Brenzpark, das stellt sich der VCD HDH e. V. für das ehemalige Schlachthofareal in der Heidenheimer Oststadt vor. „Derzeit läuft die Bürgerbeteiligung, daher wollen wir unsere Vorschläge gerne auch in die öffentliche Diskussion einbringen“, sagt der Vorsitzende Sebastian Hyneck.


Information zum Ablauf der Beteiligung:

Der Technik- und Umweltausschuss der Stadt Heidenheim hat in öffentlicher Sitzung am 29.11.2022 dem Bebauungsplanentwurf „Kurze Straße“ und die öffentliche Auslegung beschlossen. Der Entwurf liegt in der Zeit vom 19.12.2022 bis einschließlich 20.01.2023 bei der Stadtverwaltung Heidenheim, Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Städtebauliche Planung und Umwelt, im Rathaus Heidenheim, Grabenstraße 15, 6. Stock während der allgemeinen Öffnungszeiten zur Einsichtnahme aus. Darüber hinaus wird der Bebauungsplanentwurf auf der Internetseite der Stadt Heidenheim unter www.heidenheim.de/bplan-kurzestrasse veröffentlicht. Während der Auslegungsfrist kann sich die Öffentlichkeit zur Planung äußern und es können Stellungnahmen während dieser Frist schriftlich, digital oder während der Dienststunden zur Niederschrift abgegeben werden.

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news-12443 Thu, 22 Dec 2022 12:55:59 +0100 Der VCD Baden-Württemberg wünscht: Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2023! /startseite/detail/frohe-weihnachten-und-einen-guten-rutsch-ins-jahr-2023 news-12424 Mon, 19 Dec 2022 12:38:36 +0100 War der Gäubahn-Faktencheck eine Märchenstunde? /startseite/detail/war-der-gaeubahn-faktencheck-eine-maerchenstunde Beim „Faktencheck“ am 25. November 2022 des Interessenverband Gäu-Neckar-Bodensee-Bahn (IV GNBB) zur zukünftigen Unterbrechung der Gäubahn präsentierten die Deutsche Bahn und die Landeshauptstadt Stuttgart viele Gründe, wieso ein Weiterbetrieb der Gäubahnstrecke bis zum Stuttgarter Hauptbahnhof ab Mitte 2025 nicht mehr möglich sein solle.  

Die Verbände LNV, PRO BAHN und VCD haben nun diese Präsentationen mit der Realität abgeglichen und stellen, fest, dass die wesentlichen Argumente, die insbesondere von der DB AG gegen die Beibehaltung der Gäubahn vorgetragen wurden, einer Nachprüfung nicht standhalten.  

Schon während der Veranstaltung hatte ein DB-Vertreter von „Grimms Märchenstunde“ gesprochen – tatsächlich stellt sich nach Überprüfung durch die Verbände heraus, dass viele Argumente der DB und der Landeshauptstadt Stuttgart mehr Märchen als Fakten sind:  

1. Die von der DB vorgesehenen Gleise 5 und 6 bereiten tatsächlich viele Probleme – doch bei einem Erhalt der Gleise 2 und 3 stellen sich die beschriebenen Probleme zum Hallendach und zur Oberleitung nicht.  

2. Die unabhängige Leit- und Sicherungstechnik kann wie für den Nordhalt bis 2025 errichtet werden.  

3. Die weiten Wege von 300 m vom Gäubahn-Bahnsteig zum neuen Tiefbahnhof lassen sich durch einen Fußgängersteg auf 100 m verkürzen 

4. Die Brücken sind lt. DB-Brückendatenbank in einem vernünftigen Zustand, die DB selbst erklärt für diese Art von Brücken: „solche Bauwerke halten im Grunde ewig“.  

5. Für den Cityring über die Wolframstraße gibt es Lösungen  

6. Der Städtebau auf dem 85 ha großen Gebiet wird nicht nennenswert eingeschränkt  

Die Verbände fordern deshalb eine unabhängige Überprüfung der von der DB vorgetragenen Argumente und darauf aufbauend einen zweiten Faktencheck.  

Matthias Lieb vom VCD stellt fest: „Die Vertreter des Interessenverbandes Gäu-Neckar-BodenseeBahn und die weiteren Teilnehmer des Faktenchecks hatten erwartet, dass eine sachliche Darstellung der Umstände, die zur Gäubahnunterbrechung führen, durch DB und Landeshauptstadt erfolgt. Die Überprüfung der Verbände zeigt auf, wie zweifelhaft die Argumente der DB gegen die Beibehaltungslösung sind – wir fordern deshalb eine unabhängige Untersuchung und auf dieser Basis einen unabhängigen, zweiten Faktencheck“. 1 S21 und die Gäubahn: Faktencheck in Stuttgart und viel Kritik - SWR Aktuell  

Stefan Frey vom LNV hält fest: „Für den Städtebau gibt es bei gutem Willen Lösungen. Zwar kann Städtebau auf den für die Gäubahn erforderlichen zwei Gleisen – von derzeit 16 Gleisen des Bahnhofs – erst erfolgen, wenn auch diese zwei Gleise für den Verkehr nicht mehr benötigt werden. Dennoch kann die Stadt Stuttgart mit der von den Verbänden vorgeschlagen Beibehaltungslösung auf weiten Teilen des immerhin 85 ha großen Gebiets schon die Vorbereitungen für den Städtebau treffen. Auch für die verbesserte Straßenführung über die Wolframstraße als Teil des neuen Cityrings haben PRO BAHN und LNV eine Lösung aufgezeigt. Es ist unverständlich, wieso die Stadt hier bislang keine Kompromissbereitschaft zeigt“.  

Dr. Wolfgang Staiger vom Fahrgastverband PRO BAHN bemerkt: „Rund 2 Mio. Einwohner im Süden Baden-Württembergs und der Landeshauptstadt können mit der Beibehaltung der Gäubahn bis zum Stuttgarter Hauptbahnhof auch weiterhin entweder umsteigefrei ihre Ziele oder auf kurzem Wege ihren Anschlusszug erreichen“.

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news-12407 Tue, 13 Dec 2022 15:53:48 +0100 VCD beklagt massive Störungen bei der S-Bahn Stuttgart /startseite/detail/vcd-beklagt-massive-stoerungen-bei-der-s-bahn-stuttgart Die Krankenstände häufen sich derzeit bei vielen Firmen, auch beim Personal von Bus und Bahn gibt es deshalb Engpässe, stellt der ökologische Verkehrsclub VCD fest und kann deshalb nachvollziehen, dass stellenweise Busse und Bahnen ausfallen. Auch bei der S-Bahn Stuttgart fallen derzeit sehr viele Fahrten aus.

„Doch bei der Diensteinteilung sollte darauf geachtet werden, dass die Ausfälle möglichst wenige Fahrgäste beeinträchtigen – denn diese müssen ja auch pünktlich ihre Schichten antreten, z.B. in Kliniken oder Arztpraxen“, betont VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Kritik übt deshalb der VCD an der pauschalen Kürzung des Angebotes auf der am stärksten nachgefragten Linie S1 von Kirchheim nach Herrenberg – dort werde aktuell nur noch ein 30-Minuten-Takt gefahren, zwischen Plochingen und Herrenberg entfalle somit jede zweite Bahn, beklagt der VCD. „Insgesamt leidet die Verlässlichkeit der S-Bahn gerade massiv unter den Zugausfällen, denn teilweise fallen auch die verbleibenden Züge aus. Außerdem gibt es immer wieder Störungen an Weichen, Signalen und der Oberleitung“, so Matthias Lieb.

Aus Sicht des VCD müssen bei Fahrplaneinschränkungen viel stärker die Belange der Fahrgäste berücksichtigt werden. Der VCD erinnert daran, dass in der Vergangenheit der 15-Minuten-Takt nur im Hauptverkehr bestanden habe, erst zuletzt sei die Taktverdichtung ganztags und am Samstag eingeführt worden. „Wenn nun Personalengpässe bestehen, sollten zunächst die Züge außerhalb des Berufsverkehrs entfallen, da sind deutlich weniger Fahrgäste betroffen und diese sind auch zumeist zeitlich flexibler als Pendler“, fordert VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb.

Auffällig sei aus Sicht des VCD die Häufung der personalbedingten Zugausfälle gerade zum Jahresende – dies könne auch mit den Jahresarbeitszeitkonten der Mitarbeiter zusammenhängen, die durch frühere Überstunden nun vermutlich schon an der Obergrenze angekommen seien, so dass Mitarbeiter nicht weiter arbeiten müssten. Sollte dies zutreffend sein, so hätte die S-Bahn Stuttgart weniger ein Krankheitsproblem als vielmehr einen strukturellen Personalmangel, so der VCD. Gerade dann sei es aus VCD-Sicht umso wichtiger, zunächst ein verlässliches Kernangebot für den Berufsverkehr anzubieten, bevor weitere Fahrplanausweitungen in Randzeiten gefahren werden.

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news-12397 Thu, 08 Dec 2022 14:50:54 +0100 Neue Schnellfahrstrecke Wendlingen – Ulm: Plus für Fern- und Regionalverkehr, Minus für Güterverkehr /startseite/detail/neue-schnellfahrstrecke-wendlingen-ulm-plus-fuer-fern-und-regionalverkehr-minus-fuer-gueterverkehr Während die Bundesbahn in den 1980er Jahren als Ersatz für das Nadelöhr Geislinger Steige eine neue Trasse für den Personen- und Güterverkehr plante, entschied sich die Politik für eine reine Hochgeschwindig­keitsstrecke für den Personenverkehr – darauf weist der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hin. „Erfreulicherweise konnte man sozusagen in letzter Sekunde noch den Regionalhalt Merklingen realisieren – damit dient die Hochgeschwindigkeitsstrecke nun auch der Anbindung des ländlichen Raums“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb. In Verbindung mit dem regionalen Buskonzept wird damit der ÖV auf der Schwäbischen Alb signifikant verbessert, so der VCD. Der VCD hatte schon 2013 die Nutzung der Schnellfahrstrecke Wendlingen – Ulm auch ohne Realisierung von Stuttgart 21 vorgeschlagen – damals habe die DB AG dies noch als nicht machbar abgelehnt.

Die Region Neckar-Alb mit Metzingen, Reutlingen und Tübingen profitiere lt. VCD besonders von den neuen schnellen IRE200-Zügen über Merklingen nach Ulm – so verkürze sich die Fahrzeit Tübingen – Ulm auf 1 h 18 Minute. Doch mit der Teilinbetriebnahme von Stuttgart 21 in wenigen Jahren verlängere sich die Fahrzeit sogar wieder, da dann der Umstieg in Wendlingen wegfalle – hier zeige sich, dass der Verzicht auf den Turmbahnhof in Wendlingen ein Fehler gewesen sei, so der VCD.

Für den Güterverkehr seien trotz Baukosten von rund 4 Mrd. € keine Verbesserungen realisiert worden – die schweren Güterzüge benötigen weiterhin bei der Geislinger Steige Nachschub­loko­motiven, beklagt der VCD. „Während in den Alpen zum Ersatz von steilen Bergstrecken neue Tunnel mit geringen Steigungen gebaut wurden, führt die neue Strecke über die Schwäbische Alb im Tunnel sowohl von Wendlingen als auch von Ulm aus steil bergauf und liegt der höchste Punkt der neuen Strecke sogar mehr als 150 m über dem Hochpunkt der Bestandsstrecke über Geislingen“, stellt Matthias Lieb fest. Der VCD erinnert an die damalige Wirtschaftlichkeitsrechnung für die Schnellfahrstrecke aus dem Jahr 2010 – damals wurden 20 leichte, schnelle Güterzüge in die Kalkulation einbezogen, doch bis heute gäbe es diese leichten, schnelle Güterzüge nicht, so der VCD.

Unverständlich für den VCD ist die Investitionspolitik des Bundes beim Verkehrswegebau, die den Klimaschutz nach wie vor ignoriere: Einerseits soll mit der Schnellfahrstrecke Personenverkehr von der Autobahn auf den Zug verlagert werden – andererseits wird gleichzeitig mit Milliardenaufwand auch die Autobahn sechsstreifig ausgebaut. Der VCD fordert deshalb, beim Neubau des Albaufstiegs der Autobahn keine neuen Kapazitäten zu schaffen, da diese bei Umsetzung der Verkehrsverlagerungs­ziele der Bundesregierung gar nicht benötigt werden.

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news-12399 Mon, 05 Dec 2022 20:44:00 +0100 VCD zum Fahrplanwechsel in der Region Pforzheim/Enzkreis /startseite/detail/vcd-zum-fahrplanwechsel-in-der-region-pforzheim-enzkreis Am 11. Dezember ist Fahrplanwechsel. 

Mit der Ausweitung der Fahrten der IRE-Züge zwischen Stuttgart und Karlsruhe am Wochenende besteht nunmehr ein täglicher Halbstundentakt von Pforzheim und Mühlacker mit schnellen Zügen nach Karlsruhe und Stuttgart (3 x IRE, 1 x IC in 2 Stunden). Remchingen bekommt neu einen Stundentakt an allen Tagen für die schnellen IRE-Züge nach Karlsruhe und Pforzheim – Stuttgart. Mit der Neuordnung des Verkehrs im Filstal bestehen dann täglich stündlich im schnellen Nahverkehr auch Verbindungen an den Bodensee (Friedrichshafen) mit einer Fahrzeit Mühlacker - Friedrichshafen von 2 h 50 Minuten mit Umstieg in Stuttgart. 

Auch im Nahverkehr fahren auf der Residenzbahn zwischen Bietigheim-Bissingen und Pforzheim zukünftig die neu Metropolexpress (MEX) genannten Züge täglich im Halbstundentakt (montags bis samstags bis Mitternacht, am Sonntag bis 20 Uhr, dann Stundentakt). Von Karlsruhe nach Pforzheim fährt die Stadtbahn S5 zukünftig auch sonntags doppelt so häufig, d.h. weitgehend wie am Samstag im 20/40-Minuten-Takt. Damit wird gerade für den Freizeitverkehr am Wochenende das Angebot auf der Schiene massiv verbessert.

Montags bis freitags werden drei zusätzliche Züge, und damit insgesamt fünf MEX-Züge, von Bietigheim-Bissingen über Pforzheim hinaus bis Karlsruhe verlängert, damit erhalten die Unterwegshalte, an denen kein IRE hält, wieder Direktverbindungen nach Karlsruhe (Enzberg ab 6:04, 8:04, 14:04, 16:04, 18:04; an Samstagen nur um 8:04 und 16:04). In der Gegenrichtung ab Karlsruhe Hbf sind es sogar sechs Verbindungen: ab 5:14, 7:10, 9:12, 15:12, 17:12 und 19:12, am Samstag um 9:12 und 15:12).

Neben diesen durchweg positiven Entwicklungen gibt es leider auf der Verbindung von Mühlacker nach Heidelberg deutliche Verschlechterungen. Gab es vor wenigen Jahren nach Direktverbindungen Stuttgart – Mühlacker – Heidelberg, müssen Fahrgäste zukünftig in Mühlacker und Bruchsal innerhalb weniger Minuten Umsteigen. Außerdem entfällt vorläufig um 7 Uhr ein wichtiger Pendlerzug von Mühlacker nach Heidelberg. Der VCD hat sich für den Erhalt dieser Verbindung starkgemacht – zum Juni 2023 soll die Verbindung auf dem Abschnitt Mühlacker – Bruchsal wieder eingerichtet werden. Es fehlt aber insgesamt ein Konzept für die wichtige Verbindung Stuttgart – Mühlacker – Heidelberg, bemängelt der VCD. 

Mit der Einführung einer neuen stündlichen Regionalexpress-Verbindung zwischen Karlsruhe und Heilbronn über die Kraichgaubahn sollten aus Sicht des VCD auch die Busverbindungen aus dem Enzkreis nach Bretten angepasst werden, um die Anschlüsse an die schnellen Züge Richtung Karlsruhe zu erreichen. 

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news-12377 Wed, 30 Nov 2022 20:54:16 +0100 Stellungnahme zum Klimamobilitätsplan der Stadt Freiburg /startseite/detail/stellungnahme-zum-klimamobilitaetsplan-der-stadt-freiburg
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  • Die Stadt Freiburg ist eine von vier Pilotkommunen in Baden-Württemberg, die einen Klimamobilitätsplan (KMP) erstellen. Anschließend sollen möglichst viele Städte und Landkreise im Ländle einen KMP erstellen. Maßnahmen, die Teil eines KMPs sind, kommen in den Genuss höherer Fördersätze aus dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG). Zum Zeitpunkt der Projekterstellung galten in Baden-Württemberg noch weniger ambitionierte CO2-Reduktionsziele für den Verkehrssektor von -40 % gegenüber 2010. Mittlerweile wurde dieses Ziel vom Landesverkehrsministerium auf -55 % zum Basisjahr 1990 angehoben. Diese Zielmarke wird auch voraussichtlich in das Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz einfließen, dass sich derzeit in der Verbändeanhörung befindet und vom Landeskabinett bereits verabschiedet wurde. Daraus ergibt sich eine Reduktionslücke von rund 8 %. Das Land Baden-Württemberg kann die Rahmenbedingungen für das in Freiburg bereits angelaufene Projekt nicht mehr verändern. Allerdings begrüßt das Landesverkehrsministerium Reduktionsziele, die über die 40 % vereinbarte Reduktion hinaus gehen. Die Pilotkommune Heidelberg zum Beispiel geht mutig voran und strebt an, bis 2030 ihren Verkehr klimaneutral zu gestalten.

    In der Gemeinderatssitzung vom 04.10.2022 übernahm die Verwaltung einen Antrag1 mehrerer Fraktion, der auf die Anhebung des Reduktionsziel auf 55 % zum Referenzjahr 1990 abzielte. Wir sehen in diesem Antrag einen klaren Auftrag an die Verwaltung, die im Klimamobilitätsplan hinterlegten Maßnahmen entsprechend dieser neuen Zielsetzung anzupassen. Ansonsten droht ein KMP der zum Zeitpunkt seiner Verabschiedung im Frühjahr 2023 schon nicht mehr den gesetzlichen Reduktionszielen entspricht.

    Die CO2-Emissionen im KMP werden nach dem Territorialprinzip und Sektorspezifisch berechnet. Das bedeutet, dass nur Emissionen, die auf dem Stadtgebiet im Sektor “Mobilität” stattfinden, einberechnet werden. Dies führt zu einer unerwünschten Verschiebung bei der Bewertung der Maßnahmen zur CO2-Reduktion. Die CO2-Emissionen, die bei der Herstellung der batterieelektrischen Fahrzeuge entstehen, werden dem Sektor “Industrie” zugerechnet. Die Erzeugung der Energie wird kaum Emissionen auf Freiburger Stadtgebiet generieren, da sie zum einen nicht in den Sektor “Mobilität” fällt und zum anderen kaum Emissionen auf Freiburger Stadtgebiet generiert werden, weil in Freiburg sehr wenig Strom produziert wird. Die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte ist größtenteils für 34 % der eingeplanten CO2-Reduktion verantwortlich. Allerdings werden dadurch in anderen Sektoren (Bsp. Industrie) und außerhalb der Stadt (Stromerzeugung) mehr Emissionen ausgestoßen, um die Emissionsreduktionsziele im Sektor “Mobilität” zu erreichen. Diese Rechnung wird am Ende nicht aufgehen, denn unterm Strich müssen alle Sektoren ihre Emissionen drücken. Wenn der Sektor Mobilität seine Reduktion aber größtenteils durch Mehremissionen in anderen Bereichen erlangt, haben wir ein Problem!

    Die Stadt geht in ihrem Rahmenszenario von einer Elektrifizierungsquote der Fahrzeugflotte von 20 % sowohl im PKW-Bereich als auch bei den leichten Nutzfahrzeugen aus. Allerdings gibt das Land einen maximal anzurechnenden Anteil der Elektrifizierung von 16 % der Fahrzeugflotte vor. Das letzte Mal, als die Bundesregierung ein Ziel für die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte ausgegeben hat, scheiterte sie kläglich: Das Ziel von 1 Million Elektrofahrzeugen, die 2020 auf der Straße hätten sein sollen, wurde erst im Juli 2021 erreicht, - und das auch nur, wenn man die rund 500.000 Hybridfahrzeuge zu dieser Quote dazu zählt.

    Außerdem geht der Klimamobilitätsplan davon aus, dass der Strom für die Elektrofahrzeuge klimaneutral (und nicht auf dem Stadtgebiet) produziert wird. Am Netzknoten Eichstetten (für Freiburg relevanter Netzknoten) betrug der CO2-Rucksack einer Kilowattstunde elektrischer Energie 2019 ca. 500 g/kWh. Eine Stromversorgung zu 100 % aus Erneuerbaren Energien ist bis 2030 wenig realistisch.

    Die mangelnde Transparenz zur Bewertung der einzelnen Maßnahmen zieht sich durch den gesamten Klimamobilitätsplan. Es ist für die Öffentlichkeit nicht ersichtlich, welche Maßnahme wie viel zur CO2-Reduktion beiträgt. Außerdem ignoriert das zur Berechnung genutzte Verkehrsmodell in unseren Augen wichtige Parameter wie die Verfügbarkeit von Parkplätzen. Es gibt für das Freiburger Stadtgebiet keine validen Daten zur Parkplatzverfügbarkeit. Dementsprechend kann das Modell auch keine Veränderungen in diesem Bereich berechnen. Wir weisen deshalb hier explizit darauf hin, dass durch das aktuell verwendete Verkehrsmodell große blinde Flecken in der Betrachtung möglicher Lösungsansätze enstehen.

    (Maßnahmenbereich A3) "Auch Autofahrten aus der Region nach Freiburg sollen möglichst nahe den Wohnorten auf die Bus-, Bahn- oder Sharing-Angebote verlagert oder mit dem Rad zurückgelegt werden."

    Das sollte mindestens genau so für die Fahrten der Freiburger:innen aus dem Stadtgebiet hinaus gelten! Die Stadt Freiburg sollte darauf hinwirken, die P&R Plätze 24 h zu nutzen. Nachts stehen dort die Autos von den Menschen, die auspendeln und tagsüber von denjenigen, die zur Arbeit in die Stadt kommen. Außerdem sollten dafür Carsharingangebote an den P&R-Stationen ausgebaut werden.

    Um das Angebot der zur Verfügung stehenden Carsharing-Fahrzeuge zu erhöhen, sollte die Stadtverwaltung ihre elektrischen Dienstfahrzeuge gegen eine Nutzungsgebühr den in Freiburg ansässigen Carsharing-Unternehmen zur Verfügung stellen: Insbesondere an den Wochenenden ist die Auslastung der bestehenden, privaten Carsharing-Fahrzeuge bereits sehr hoch.

    Wir vermissen in dem aktuellen Entwurf die Rolle der städtischen Gesellschaften. Die Freiburger Kommunalbauten betreiben zahlreiche Parkhäuser in Freiburg und könnten durch Preispolitik oder durch Umwandlung eines Teils der Flächen in Radabstellplätze oder Dauerparkplätze für Anwohnende dazu beitragen, den öffentlichen Raum von PKW-Abstellplätzen zu entlasten2 und damit der aktiven Mobilität den Raum einräumen, den sie benötigt. Insbesondere die Bahnhofsgarage bietet eine großartige Gelegenheit eine zentral gelegene Mobilitätsstation zu errichten. Wir verweisen an dieser Stelle auf unseren Aufruf3 die in den nächsten Jahren anstehenden Sanierungsarbeiten zu nutzen um diese Transformation anzustoßen.

    Über den Tellerrand

    Warum wird die städtische Flughafen GmbH nicht im KMP erwähnt? Warum ist das VAG-Konzept, auf das im KMP mehrfach verwiesen wird nicht öffentlich zugänglich? Wenn die Emissionen der Busflotte aufgrund ihrer hohen Kilometerleistung auf dem Stadtgebiet so relevant ist, warum werden dann die Fahrzeuge der ASF nicht erwähnt?

    Wo ist das Konzept für die Vermeidung von Elterntaxis? Diese tragen jeden morgen zu einem erheblichen Teil zum Kfz-Verkehrsgeschehen in Freiburg teil und stellen eine Gefahr für all diejenigen dar, die zu Fuß oder mit dem Rad in die Schule kommen. Hat das Schulamt abgewogen, wie sich eine Verschiebung des Schulbeginns4 ab der 8. Klasse auf die 3. Schulstunde auf die Kapazitäten im ÖPNV in der rush-hour auswirkt?

    Wir wünschen uns klar benannte, quantitativ messbare Ziele und Maßnahmen und viel weniger Konjunktive!

    Die bisher verfolgte Strategie des Ausgleichs aller Interessen und weich formulierten Zielen hat uns dahin gebracht, wo wir heute stehen! Obwohl wir alle wussten, dass die Emissionen des Verkehrs ein Problem sind, ist es uns seit der Weltwirtschaftskrise nicht gelungen, diese in Freiburg zu senken.

    Weiter wie bisher” ist keine Lösung!

    Wir müssen uns endlich trauen, unsere Ampeln so umzuprogrammieren, dass der gesamte Umweltverbund nicht ausgebremst, sondern bevorzugt wird. Die Vorrangschaltungen für die Straßenbahnen sind ein erster Schritt in diese Richtung aber noch lange nicht ausreichend. Wir fordern Bettelampeln für den Kfz-Verkehr und Standard-Grün für den Umweltverbund. Wir fordern eine grüne Welle für Tempo 25 an der „Radvorrangroute 3“!

    Wir fordern ein Ende der Gratismentalität für Kfz-Parkplätze im gesamten Stadtgebiet! In diesem Sinne fordern wir eine Ausdehnung des P&R Parkgebührenkonzepts auf den Parkplatz am Eisstadion (Ensisheimer Straße).

    Wir müssen die lange versprochenen Verkehrsberuhigungen in der Lorettostraße und der Carl-Kistner Straße im kommenden Jahr umsetzen und dann jedes Jahr zwei weitere Superblocks in Freiburg umsetzen.

    Wir brauchen endlich eine durchgehende Radverkehrsinfrastruktur auf der Schreiber- und Dreisamstraße sowie Aufhebung der Längsparker in diesem Straßenabschnitt. Die Kfz-Leistungsfähigkeit steht auch an Bundesstraßen nicht über der Sicherheit des Radverkehrs5!

    In diesem Sinne ist schlussendlich entscheidend welche Veränderungen wir schnellstmöglich auf die Straße bringen. Deshalb werden wir uns auch weiterhin aktiv an der Umsetzung der Verkehrswende in Freiburg beteiligen und auf die schnelle Umsetzung der aufgeführten Maßnahmen drängen.

     

    Paul Daum

    Vorsitzender des VCD Regionalverband Südbaden

     

    Fabian Kern

    Vertrauensperson des Fuß- und Radentscheids, Geschäftsführer des VCD Regionalverband Südbaden

    1https://ris.freiburg.de/pdf-viewer.php?src=aHR0cHM6Ly9yaXMuZnJlaWJ1cmcuZGUvZG9jdW1lbnRzLnBocD9kb2N1bWVudF90eXBlX2lkPTUmYWdlbmRhX2l0ZW1faWQ9bmlfMjAyMi1HUi0yMzklN0M0ODkxMjA3MTAwMTY5JTdDMSZpZD02OSZqc29uPTEmcGxhdGZvcm09cmlzJmFnZW5kYV9pdGVtX2lkPW5pXzIwMjItR1ItMjM5fDQ4OTEyMDcxMDAxNjl8MQ==&name=QmVzY2hsdXNzIHZvbiBUT1AgMTUgOC4gU2l0enVuZyBkZXMgR2VtZWluZGVyYXRlcw==

    2https://mitmachen.freiburg.de/ecm-politik/stadtfreiburg/de/mapconsultation/56943/single/proposal/1330

    3https://bw.vcd.org/der-vcd-in-bw/suedbaden/bahnhofsgarage-zur-mobilitaetsstation-umwandeln

    4https://www.quarks.de/gesellschaft/bildung/darum-sollte-die-schule-spaeter-beginnen/

    5https://www.badische-zeitung.de/wie-gefaehrlich-sind-freiburgs-strassen-fuer-fahrradfahrer--176578319.html

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    news-12379 Tue, 29 Nov 2022 21:51:00 +0100 Umweltfreundlich und bequem mit Bahn und Bus zum Maulbronner Weihnachtsmarkt /startseite/detail/zum-maulbronner-weihnachtsmarkt-mit-bahn-und-bus
    Am Wochenende 3./4. Dezember findet wieder der bekannte Maulbronner Weihnachtsmarkt im Klosterhof statt. Darauf weist der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) hin, der sich seit 25 Jahren um den Ausflugs-Zugverkehr nach Maulbronn kümmert.

    VCD-Landesvorsitzender Matthias Lieb: "Mit Bus und Bahn bestehen gute Anreisemöglichkeiten von Stuttgart, Ludwigsburg, Heidelberg, Karlsruhe und Pforzheim nach Maulbronn. In diesem Jahr gibt es von Pforzheim aus erstmals schnelle Bahnverbindungen im 2-Stunden-Takt direkt nach Maulbronn mit nur 20 Minuten Fahrzeit". 

    Ab Pforzheim Hbf fahren diese Direktzüge ab 10:32 Uhr und alle 2 Stunden bis 16:32 Uhr. Zusätzlich gibt es ab Pforzheim stündlich Umsteigeverbindungen über Mühlacker (Mühlacker ab Minute 35 von 10 - 17 Uhr).

    Von Karlsruhe aus gibt es zweistündlich (ab 10:05 Uhr) schnelle IRE-Verbindungen bis Pforzheim mit Anschluss an den Direktzug nach Maulbronn. Außerdem bestehen über Bretten zweistündlich Verbindungen aus der Karlsruher Innenstadt (Marktplatz 10:28 Uhr) mit der Stadtbahn S4 (ab Bretten weiter mit RB17C Richtung Stuttgart bis Maulbronn-West).

    Für die weiteren Relationen halten am Bahnhof Maulbronn-West die Züge der Linie RB17C Stuttgart – Ludwigsburg – Mühlacker – Maulbronn-West – Bruchsal im Stundentakt.

    In Maulbronn-West wartet am Nebengleis vor dem Bahnhof der Ausflugszug Freizeitexpress Kloster Maulbronn, der die Weihnachtsmarktbesucher bis kurz vor das Kloster bringt.

    Vom Haltepunkt Maulbronn Stadt/Kloster sind es nur noch wenige Minuten Fußweg bis zum Klosterhof.

    Rückfahrmöglichkeiten Richtung Mühlacker /  Pforzheim / Stuttgart bestehen ab Maulbronn Stadt/Kloster stündlich Minute 04 bis 18:04 Uhr und zusätzlich um 18:34 Uhr. Richtung Bretten/Karlsruhe bestehen Rückfahrmöglichkeiten um 13:34, 15:34, 17:34 und 18:34 Uhr.

    Die Züge zwischen Pforzheim, Maulbronn-West und Maulbronn Stadt/Kloster werden von ehrenamtlichen Zugbegleitern des VCD betreut.

    Die Zugfahrten werden am Samstag durch die Buslinie 700 Mühlacker - Maulbronn - Bretten zu einem Halbstundentakt zwischen Mühlacker und Maulbronn ergänzt.

    Informationen:  www.klosterstadt-express.de

    Fahrplanauskunft: www.bahn.de oder www.bwegt.de (Ziel Maulbronn Stadt/Kloster eingeben)

    Achtung: In der elektronischen Fahrplanauskunft sind die Fahrten nach Maulbronn derzeit leider nicht eingepflegt.


    Fahrplan (Samstag 3.12./Sonntag 4.12.):

    Karlsruhe Hbf ab 10:05 12:05 14:05 16:05
    Pforzheim Hbf an 10:27 12:27 14:27 16:27
             
    Pforzheim Hbf ab 10:32 12:32 14:32 16:32
             
    Maulbronn West 10:48 12:48 14:48 16:48
    Maulbronn Stadt/Kloster 10:52 12:52 14:52 16:52
    Stuttgart ab stündlich 9:47 - 16:47
    Ludwigsburg stündlich 9:57 - 16:57
    Bietigheim-Bissingen stündlich 10:04 - 17:04
    Vaihingen/Enz stündlich 10:19 - 17:19
    Mühlacker stündlich 10:35 - 17:35
    (Anschl. v. PF, ab Minute 14)
    Maulbronn-West   10:42 - 17:42
    Maulbronn-West stündlich 10:48 - 17:48
    Maulbronn Stadt/Kloster   10:52 - 17:52

          
    Von Karlsruhe über Bretten:

    Karlsruhe Marktplatz 10:28 12:28 14:28 16:28 17:28
    Bretten Bf  10:58 12:58 14:58 16:58 17:58
    Bretten Bf  11:02 13:02 15:02 17:02 18:01
    Maulbronn-West 11:14 13:14 15:14 17:14 18:13
    Maulbronn-West 11:18 13:18 15:18 17:18 18:18
    Maulbronn Stadt/Kloster 11:22 13:22 15:22 17:22 18:22


    Rückfahrt ab Maulbronn Stadt/Kloster:

    stündlich 11:04 - 18:04 und zusätzlich um 18:34: Anschluss nach Mühlacker, Pforzheim, Vaihingen, Ludwigsburg, Stuttgart
    zusätzlich um 11:34, 13:34, 15:34, 17:34, 18:34: Anschluss nach Bretten / Bruchsal / Karlsruhe

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    news-12373 Tue, 29 Nov 2022 11:14:17 +0100 Hansegispass als „Innovatives Klimaschutzprojekt“ /startseite/detail/hansegispass-als-innovatives-klimaschutzprojekt Die Pressemitteilung als pdf finden Sie hier.

    Zusammen mit der Initiative „Hansegispass? NEIN DANKE!“ fordern die Heidenheimer Bürger Herrn Oberbürgermeister Salomo und die Fraktionsvorsitzenden des Gemeinderates auf, den Flächennutzungsplan (FNP) zu ändern und den Hansegispass aus dem Plan zu nehmen. Das erfülle alle Kriterien des Klimaschutzwettbewerbs des Landratsamts:
    1. Es schont das Klima: Die Naherholungswege am Vohberg werden nicht unterbrochen, der Wald und die vielen Bäume müssen nicht abgeholzt werden. Auf der einen Seite werden die Bäume als wichtige Sauerstoffproduzenten nicht zerstört, andererseits wird durch den vermiedenen zusätzlichen motorisierten Verkehr weniger CO2 produziert. Die geplante Verbindungsstrecke verlässt nicht den Bebauungsbereich und die "freie Landschaft" wird nicht durchquert. Wald dient als Rückzugsgebiet für Tiere und hat eine Vielzahl unsichtbarer Funktionen von der Feinstaubreduktion und Luftfilterung, als Wasserspeicher bis hin zur Frischluftversorgung. Wildtieren wird mit jeder Straße ein Teil ihres Lebensraums entzogen. Zerschneidet der Hansegispass den Wald, steigt auch das Risiko von Wildunfällen. Das alles wäre sehr schädlich für die Klimabilanz, zudem würde durch den Straßenneubau wertvoller Naturboden dauerhaft versiegelt. Summa summarum eine einfach umsetzbare Maßnahme für unsere Umwelt mit einem dauerhaften Nutzen für den Klimaschutz.
    2. Die Sache kann sehr einfach umgesetzt werden: Die Streichung des Hansegispass aus dem FNP ist äußerst günstig umsetzbar - lediglich für die Planänderungen sind ein paar Stunden Arbeit notwendig.
    3. Es ist unkompliziert umzusetzen und beispielgebend für andere: z.B. für Oberkochen mit dem Autobahnzubringer zur A7, Gussenstadt mit der angedachten Ortsumfahrung oder Giengen mit der Riedstraße. Wenn Heidenheim als Kreisstadt hier beispielgebend vorangeht, tun sich die anderen Städte und Gemeinden viel leichter nachzufolgen. Dem Klimaschutz wäre so gleich mehrfach gedient.
    4. Eine Umsetzung ist im ersten Halbjahr 2023 möglich. Die Idee hat keinen Eigennutzen, im Gegenteil und sie ist auch nicht kommerziell. Nachdem lt. Aussage von Herrn OB Salomo in der Bürgersprechstunde die nächsten Jahre das Projekt sowieso nicht in Angriff genommen werden kann, möchte die Initiative verhindern, dass später durch „ein Versehen“ die gleichen Diskussionen wieder beginnen und der ganze Komplex wieder neu aufgerollt werden muss. Klimaschutz ist ja von Herrn Polta zur Chefsache erklärt, daher findet die Initiative, dass auch die Stadt Heidenheim ihren Beitrag leisten soll.

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    news-12364 Fri, 25 Nov 2022 18:00:00 +0100 30.November 18 Uhr: Die aktuelle Bahnsituation im Gebiet Konstanz/Tuttlingen /startseite/detail/die-aktuelle-bahnsituation-im-gebiet-konstanz-tuttlingen Der neue VCD-Kreisvorstand Konstanz wollte allen Interessierten (ob VCD-Mitglieder oder nicht) eine Plattform bieten, sich über die aktuelle Verkehrssituation der Region zu informieren, mit Gleichgesinnten auszutauschen und bei Bedarf auch zu handeln. Das Auto dominiert - entgegen aller klimapolitischen Dringlichkeit - auch in unserer Region in extremen Ausmaße den öffentlichen Raum. Das muss sich schnell ändern, sonst gibt es keine klimapolitische Wende. Statt diese politisch allseits proklamierte Wende zu unterstützen, setzt der Bahnverkehr genau gegensätzliche Zeichen: Ständige Sperrungen von Schwarzwaldbahn UND Gäubahn führen dazu, dass auch Menschen, die eigentlich zum Umstieg bereit, beim Auto bleiben. Ein ganz besonderer Skandal ist schon allein der Plan der Stadt Stuttgart und der von ihr unter Druck gesetzten DB-AG, ab 2025 unsere Region vom Hauptbahnhof Stuttgart abzuhängen.


    Indem die Züge aus Konstanz, Tuttlingen und Zürich schon im Vorort Vaihingen enden und Reisende in überfüllten S-Bahnen zum Hauptbahnhof umzusteigen sollen, um dann z.B. nach Würzburg, Nürnberg oder Norddeutschland weiterzufahren. Leider gibt es sehr mächtige Immobilieninteressen, die diesen Plan auch gegen alle klimapolitische Vernunft durchboxen wollen. Wie es darum steht und was wir in der Region dagegen unternehmen können, das war das Schwerpunktthema dieser ersten Konferenz am 30. November.

    Zuvor gab es Gelegenheit dazu bieten, dass sich die verkehrspolitisch Engagierten vorstellen und dadurch kennenlernen konnten. Solche Konferenzen - virtuell und vielleicht auch physisch - wollen wir regelmäßig zu Verkehrsthemen durchführen und außerdem die Vernetzung von Initiativen und interessierten Einzelpersonen fördern.
     

    Mit lieben Grüßen
    Hendrik Auhagen

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