Baden-Württemberg

Stadtbahn Ludwigsburg

Konzept für die Linienführung mit Niederflurbahn

Oberleitungsfreie Niederflurstadtbahn in der Wilhelmstraße Ludwigsburg Fotomontage: Dr. Werner Bischof

Warum eine Niederflurstadtbahn und keine SSB-Hochflurbahn?

  • Eine Niederflurbahn benötigt keine Hochbahnsteige wie die Stadtbahn der SSB, der Gleisbau ist deshalb preiswerter. Auch die Fahrzeuge sind erheblich günstiger als die Hochflur-Sonderfahrzeuge der SSB.
  • Eine Niederflurbahn kann heute auch Strecken ohne Fahrleitung zurücklegen.
  • Die Hochflurbahn würde fernab der Bedürfnisse der Stadt Ludwigsburg „orbeifahren"
  • Es gibt keinen verkehrlichen Grund für den Übergang von Fahrzeugen aus einem Lud-wigsburger Netz auf die SSB-Hochflurstadtbahn
  • Nur mit einer Niederflurbahn profitiert Ludwigsburg von der Stadtbahn, weil auch kleintei-lige bevölkerungsreiche Gebiete und die Innenstadt städtebaulich gut verträglich er-schlossen werden können.

Warum Stadtbahn, statt BRT-Bus-System?

  • Hohe Transportleistung - das derzeitige, gut getaktete Bus-System ist dem Verkehrsauf-kommen bereits heute nicht mehr gewachsen.
  • Die weitere Aufsiedlung mit Wohngebieten am Fuchshof, am Hartenecker Feld und die stetige Nachverdichtung werden zu weiterer Steigerung des Personenverkehrs führen.
  • Die Notwendigkeit von kreisübergreifenden leistungsfähigen Ost-West-Verbindungen nimmt zu.
  • GVFG-Bundeszuschuss nur einmal abrufbar – bei Ausbau als Stadtbahn über 20.000 Pers./Tag Eigenfinanzierung der Stadt Ludwigsburg erforderlich
  • Feinstaub- und Abgasemissionsfreies Verkehrsmittel in Ludwigsburg und Umgebung
  • Hoher Fahrkomfort, insbesondere für Senioren und Menschen mit Behinderung
  • Deutlich höhere Leistungsfähigkeit mit bedarfsorientiert anpassbarer Fahrzeugkapazität
  • Erhalt der Schiene nach Markgröningen für zukünftigen Güterverkehr (nur bei Niederflur technisch möglich)

Welche Stadtteile soll und kann eine Niederflur-Stadtbahn erschließen?

  • Leistungsfähiger Zubringer aus Schlösslesfeld, Oststadt und Oßweil in Innenstadt und zum Bahnhof Ludwigsburg
  • Leistungsfähiger Zubringer aus Aldingen, Pattonville, Grünbühl, Sonnenberg und Süd-stadt in Innenstadt und zum Bahnhof Ludwigsburg
  • Leistungsfähiger Zubringer aus Markgröningen, Möglingen und der Weststadt in Innen-stadt und zum Bahnhof Ludwigsburg
  • Anbindung von P+R-Parkplätzen am Stadtrand an die Innenstadt möglich

Warum jetzt eine Entscheidung pro Niederflur-Stadtbahn?

  • Ludwigsburg soll von einem Stadtbahnsystem profitieren, anstatt nur innenstadtferne Durchgangsstation für den Landkreis zu sein
  • Führung über zu erneuernden ZOB als zentraler Umstiegspunkt unabdingbar
  • Zentraler Bestandteil eines zukunftsfähigen und nachhaltigen Gesamtverkehrskonzeptes für Stadt und Landkreis mit Einfluss auf alle Verkehrsträger
  • Langfristig wird Entlastung der Stadt Ludwigsburg vom Individualverkehr ermöglicht
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