Baden-Württemberg

Stadtbahn Ludwigsburg

Ludwigsburg erstickt am Verkehr: Fußgänger und Radfahrer werden vom Autoverkehr verdrängt, die Schadstoffbelastung ist zu hoch und die Autofahrer sind gestresst. Daher ist der Bau einer Niederflurstraßenbahn als optimale Alternative zum Auto unerlässlich.

Bild mit direkter Verlinkung zum Flyer "Eine Tram für Ludwigsburg" (April 2018)

Konzept für die Linienführung mit Niederflurbahn

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Oberleitungsfreie Niederflurstadtbahn in der Wilhelmstraße Ludwigsburg Fotomontage: Dr. Werner Bischof

Warum eine Niederflurstadtbahn und keine SSB-Hochflurbahn?

  • Eine Niederflurbahn benötigt keine Hochbahnsteige wie die Stadtbahn der SSB, der Gleisbau ist deshalb preiswerter. Auch die Fahrzeuge sind erheblich günstiger als die Hochflur-Sonderfahrzeuge der SSB.
  • Eine Niederflurbahn kann heute auch Strecken ohne Fahrleitung zurücklegen.
  • Die Hochflurbahn würde fernab der Bedürfnisse der Stadt Ludwigsburg „orbeifahren"
  • Es gibt keinen verkehrlichen Grund für den Übergang von Fahrzeugen aus einem Lud-wigsburger Netz auf die SSB-Hochflurstadtbahn
  • Nur mit einer Niederflurbahn profitiert Ludwigsburg von der Stadtbahn, weil auch kleintei-lige bevölkerungsreiche Gebiete und die Innenstadt städtebaulich gut verträglich er-schlossen werden können.

Warum Stadtbahn, statt BRT-Bus-System?

  • Hohe Transportleistung - das derzeitige, gut getaktete Bus-System ist dem Verkehrsauf-kommen bereits heute nicht mehr gewachsen.
  • Die weitere Aufsiedlung mit Wohngebieten am Fuchshof, am Hartenecker Feld und die stetige Nachverdichtung werden zu weiterer Steigerung des Personenverkehrs führen.
  • Die Notwendigkeit von kreisübergreifenden leistungsfähigen Ost-West-Verbindungen nimmt zu.
  • GVFG-Bundeszuschuss nur einmal abrufbar – bei Ausbau als Stadtbahn über 20.000 Pers./Tag Eigenfinanzierung der Stadt Ludwigsburg erforderlich
  • Feinstaub- und Abgasemissionsfreies Verkehrsmittel in Ludwigsburg und Umgebung
  • Hoher Fahrkomfort, insbesondere für Senioren und Menschen mit Behinderung
  • Deutlich höhere Leistungsfähigkeit mit bedarfsorientiert anpassbarer Fahrzeugkapazität
  • Erhalt der Schiene nach Markgröningen für zukünftigen Güterverkehr (nur bei Niederflur technisch möglich)

Welche Stadtteile soll und kann eine Niederflur-Stadtbahn erschließen?

  • Leistungsfähiger Zubringer aus Schlösslesfeld, Oststadt und Oßweil in Innenstadt und zum Bahnhof Ludwigsburg
  • Leistungsfähiger Zubringer aus Aldingen, Pattonville, Grünbühl, Sonnenberg und Süd-stadt in Innenstadt und zum Bahnhof Ludwigsburg
  • Leistungsfähiger Zubringer aus Markgröningen, Möglingen und der Weststadt in Innen-stadt und zum Bahnhof Ludwigsburg
  • Anbindung von P+R-Parkplätzen am Stadtrand an die Innenstadt möglich

Warum jetzt eine Entscheidung pro Niederflur-Stadtbahn?

  • Ludwigsburg soll von einem Stadtbahnsystem profitieren, anstatt nur innenstadtferne Durchgangsstation für den Landkreis zu sein
  • Führung über zu erneuernden ZOB als zentraler Umstiegspunkt unabdingbar
  • Zentraler Bestandteil eines zukunftsfähigen und nachhaltigen Gesamtverkehrskonzeptes für Stadt und Landkreis mit Einfluss auf alle Verkehrsträger
  • Langfristig wird Entlastung der Stadt Ludwigsburg vom Individualverkehr ermöglicht
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