Freiburg

250. Dietenbach-Parkrun in Freiburg

VCD fordert Sanierung der Laufstrecke für mehr Sicherheit

Wir gratulieren zum 250. Jubiläum! Doch gefährliche Wurzelhebungen trüben die Freude: Nach erneuten Stürzen und Barrieren für Sehbehinderte sowie Eltern mit Kinderwägen fordert der VCD die Stadt Freiburg auf, die Strecke umgehend im nächsten Sanierungspaket zu berücksichtigen.

Die Ortsgruppe Freibrg des VCD Südbaden gratuliert dem Organisationsteam des Dietenbach-Parkruns herzlich zum 250. Jubiläum, das am heutigen Samstag stattfand. Seit Jahren leistet diese ehrenamtliche und unkommerzielle Sportveranstaltung einen unschätzbaren Beitrag für das soziale und gesundheitliche Miteinander in unserer Stadtgemeinschaft.

Umso wichtiger ist es, dass die Rahmenbedingungen für die Teilnehmenden sicher gestaltet sind. Die Stadt Freiburg hat in den vergangenen Jahren zu Recht viel Geld in die Aufwertung des Dietenbachparks investiert – darunter in die neue Skateanlage, das Vereinsheim des FC Freiburg inklusive der Sportkita, die Calisthenics-Anlage und das Multifunktionssportfeld.

Im Zuge der Umwidmung des Weges zwischen der Adolf-Reichwein-Schule und dem Abenteuerspielplatz zum Radweg wurde die Parkrun-Strecke verlegt, um Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr vorausschauend zu vermeiden. Doch die Ausweichstrecke birgt leider Gefahrenstellen: Zahlreiche schwere Wurzelhebungen führen immer wieder zu gefährlichen Stolperfallen.

Erneuter Sturz beim Jubiläum: Dringender Handlungsbedarf

Dass der Handlungsbedarf akut ist, zeigte sich leider auch beim heutigen Jubiläumslauf, bei dem es erneut zu einem Sturz kam. Die unebenen Wege sind nicht nur für Läuferinnen und Läufer ein Risiko:

  • Barrierefreiheit stark eingeschränkt: Für Eltern mit Kinderwägen, die regelmä0ig an den Parkruns teilnehmen, stellen die Wurzelhebungen ein ständiges Ärgernis dar.
  • Gefahr für Menschen mit Behinderung: Insbesondere für sehbehinderte Teilnehmende bedeuten die Kanten ein unkalkulierbares Verletzungsrisiko.

„Bisherige Anfragen bezüglich einer Ausbesserung der Parkrun-Strecke haben bisher leider nicht zur Behebung der Stolperfallen geführt“, bedauert der Fabian Kern, Sprecher der VCD Ortsgruppe Freiburg. „Es darf nicht erst zu schweren Verletzungen kommen, bevor hier gehandelt wird. Ein inklusiver und sportfreundlicher Park braucht auch verkehrssichere Wege.“

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