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Aalen, 3. Oktober 2026 – Mit einer Menschenkette und einem anschließenden Demonstrationszug setzen in Aalen etwa 150 Menschen ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Klimaschutz und Verkehrswende.
Ab 11:30 Uhr versammelten sich die Teilnehmer auf dem Rathausvorplatz. Anschließend bildeten sie eine Menschenkette, die sich zwischen dem Rathaus und dem Landratsamt erstreckte. Menschen aller Altersgruppen standen dabei gemeinsam für Verbundenheit, Verantwortung und den Erhalt einer lebenswerten Zukunft ein. Sie waren einem kreisübergreifenden Aufruf im Ostalbkreis und im Landkreis Heidenheim gefolgt.
,Entsiegelung, Entsiegelung, Entsiegelung - das ist die Voraussetzung für Mobilitätswende und generell Klimawende!", richtete sich der Organisator Frieder Zürcher direkt an die ,,lieben Verantwortlichen in unseren Rathäusern und Landratsämtern". Er warnte: ,,Die kommende Generation wird Sie nicht fragen, was Sie 2026 getan haben, sondern was Sie versäumt haben zu tun, und das ist sehr viel!"
Unterstützt wurde die Aktion von verschiedenen Organisationen und Verbänden, darunter der Klimaentscheid Aalen und der ökologische Verkehrsclub VCD Baden-Württemberg.
Unter dem Motto „Lasst uns gemeinsam aufstehen und einstehen für ein gutes Leben – heute und in der Zukunft“ war die Aktion Teil der bundesweiten Menschenketten, die am 3. Oktober an zahlreichen Orten in Deutschland stattfanden und symbolisch Karlsruhe, den Ort des entscheidenden Klimaurteils des Bundesverfassungsgerichts, mit Berlin, dem Sitz der Bundesregierung verbinden sollte.
Nach der Menschenkette setzte sich die Versammlung zu einem Demonstrationszug über den Aalener Marktplatz in Bewegung. Mit der gemeinsamen Aktion machten die Teilnehmer deutlich, dass der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen als generationsübergreifende Aufgabe verstanden wird.
„Rund 150 Menschen haben heute in Aalen gezeigt, dass ihnen die Zukunft und der Schutz unserer Lebensgrundlagen wichtig sind“, sagte Mitorganisatorin Doris Ramer. „Die Menschenkette zwischen Rathaus und Landratsamt war ein starkes Bild für den Zusammenhalt und die gemeinsame Verantwortung. Mit dem Demonstrationszug über den Marktplatz haben wir dieses Zeichen anschließend sichtbar in die Stadt getragen.“
Die Aktion war Teil der Initiative „Es brennt!“, die Menschen unterschiedlicher Hintergründe und Überzeugungen zusammenbringt. Im Mittelpunkt stehen der Erhalt der Lebensgrundlagen sowie die Frage, wie eine lebenswerte Zukunft für heutige und kommende Generationen gesichert werden kann.