Wiesloch
Wiesloch
Regelmäßige Staus zu den Stoßzeiten, weitgehend ignorierte Vorfahrtsregeln, durch parkende Autos oder rangierende Elterntaxis behinderte Linienbusse, gefährliche Situationen am Radwegende an der Ebertstraße – das ist Alltag in der Schillerstraße.
Die Wieslocher VCD-Ortsgruppe hatte jetzt zusammen mit weiteren Interessierten die Gelegenheit, die Situation bei einer Begehung vor Ort mit der städtischen Fuß- und Radverkehrsbeauftragten, Frau Ornau, zu besprechen. Konkret angeregt wurde die Einrichtung einer „Schulstraße“, d.h. die Sperrung eines Straßenabschnitts für den motorisierten Individualverkehr zu Unterrichtsbeginn und -ende. Das könnte z.B. im Rahmen eines Verkehrsversuchs passieren. Auch die Ausweisung von Hol- und Bringzonen für Elterntaxis wurde diskutiert. Um die unübersichtliche Situation am Radwegende zu verbessern, könnte der Gehweg zwischen Ebertstraße und Fußgängerampel für den Radverkehr freigegeben werden. Neben kleineren Punkten wie die Erneuerung von Fahrbahnmarkierungen wurden auch radikalere Ansätze angesprochen, etwa die Einrichtung eines Einbahnstraßensystems, um den Durchgangsverkehr komplett zu unterbinden. Oder die Umkehrung der Ampelsteuerung: Dauerrot für Autos, Grün nur dann, wenn ein Kfz kommt. Frau Ornau sagte zu, die Anregungen zu prüfen und über die Ergebnisse zu informieren. Die Begehung war eine Folgeaktion des VCD-Verkehrsgesprächs zur Schillerstraße im letzten Herbst.