Der VCD beobachtet und kommentiert verkehrspolitische Entscheidungen, mischt sich mit eigenen Forderungen und Konzepten in die politische Debatte ein und veranstaltet Aktionen und Kampagnen für ein Umdenken von Staat und Gesellschaft.

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Deutschlandticket: Preiserhöhung auf 63 Euro stoppen

Bund und Länder müssen Verantwortung übernehmen

Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert die geplante Preiserhöhung auf 63 Euro für das Deutschlandticket scharf. „Die von den Verkehrsministern beschlossene Anhebung des Ticketpreises um weitere neun Prozent geht in die falsche Richtung“, erklärt VCD-Landesvorsitzender Jörg Dengler. „Die Finanzierungslücken im ÖPNV dürfen nicht auf die Fahrgäste abgewälzt werden. Stattdessen müssen sich Bund und Länder endlich für eine verlässliche und auskömmliche Finanzierung sorgen.“

Regionalzug der ODEG, Quelle: Jonasreichard/Pixabay

„Mindestens in gleichem Maße wie die Fahrgäste müssen Bund und Länder sich an den steigenden Personal- und Sachkosten beteiligen“, fordert Jörg Dengler. Der VCD fordert die Finanzierung des weiteren Ausbaus eines auch in der Fläche überall verlässlichen, ganztägigen ÖPNV-Angebotes mindestens im Halbstundentakt sicherzustellen.

Darüber hinaus fordert der VCD eine bundesweite Regelung für Jugend-, Azubi- und Sozialtickets zu maximal 29 Euro sowie kostenfreie Nutzung des Nah- und Regionalverkehrs für Kinder bis 14 Jahre. Mobilität ist Grundversorgung – sie muss allen Menschen offenstehen und darf kein Luxus sein.

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